Münkler-Watch 13: Religion und Politik

Nach den Erläuterung zur Klausurteilnahme (Perso und Studierendenausweis („(…) so heißt das jetzt“) startete Prof. Dr. Münkler mit dem Versuch eines aktuellen Bezuges in die ideengeschichtliche Betrachtung des Themas „Religion und Politik“. Lange habe man geglaubt, Säkularisierung sei ein mehr oder weniger unumkehrbarer Prozess. Dabei habe sich zunächst nur die Frage der Bejahung (Fortschritt, Aufklärung, Vernunft, Rationalität) oder der Ablehnung (Konservatismus, Werteverlust) gestellt. Doch das Erstarken des Islamismus habe diese Wahrnehmung verändert.
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StuPa FU schließt sich Soli-Erklärung des StuPa Hu an

Das Studierendenparlament (StuPa) der Freien Univeristät (FU) hat sich der Soli-Erklärung des Studierendenparlaments der HU in der Sitzung am 2.7.2015 angeschlossen. Der Wortlaut der Resolution entspricht dem der an der HU verabschiedeten Erklärung.
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Ist Wissenschaft „ohne Afrikaner“ rassistisch und sexistisch?

Was bedeutet es konkret, wenn ein Politik-Professor wie der an der Berliner Humboldt-Uni lehrende Herfried Münkler Einwände gegen seine eurozentrische Literaturliste mit Witzen a la „„Sie können da einwenden: Nur europäische Autoren. [Kunstpause] Keine Afrikaner“ beiseite wischt? (Vorlesung am 15.4.2015 )Was bedeutet es konkret, wenn ein Prof. mit Sprüchen wie „Ich hätte ihnen jetzt auch ein Bild von Frantz Fanon gezeigt, aber dann hätte ich ja widerlegt, dass ich sozusagen keine Schwarzen in meiner Vorlesung thematisiere und deswegen zeige ich Ihnen kein Bild“ auf den Vorwurf des Eurozentrismus reagiert? (Vorlesung am 23.6.2015 ). Der Versuch einer Annäherung mit Hilfe des Konzeptes der „Symbolischen Gewalt“ von Pierre Bourdieu.
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Münkler-Watch 11: Revolution und Rebellion

Dem Vorlesungsthema „Rebellion und Revolution“ nähert sich Herr Prof. Dr. Münkler, indem er aus den Begriffen einen Dualismus formt. Revolten und Rebellionen seien auf die Vergangenheit gerichtet, Revolutionen umwehe hingegen ein auf die Zukunft gerichtetes Pathos des Neuanfanges. Prägendes Merkmal der Darstellungen waren viel Eigenlob und eine Prise Rassismus.
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Die sonderbaren Methoden des Prof. Dr. M.

In der öffentlichen Debatte um die Aktion „Münkler-Watch“ fällt der wegen seiner Reproduktion von rassistischen und sexistischen Stereotypen kritisierte Prof. Dr. Münkler mit unbelegten Unterstellung auf. Besonders deutlich wird dies bei seinem öffentlichen Mutmassungen über die Identitäten der bisher noch anonym auftretenden Studierenden hinter der Aktion.
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Münkler Watch Folge 10

vom 16.06.2015

Thema Idealstaat und Utopie
In der Vorlesung vom 16.06. thematisierte Herfried Münkler den Idealstaat und die Utopie. Die Motive der Utopien waren immer mit einer Hoffnung auf positiven Veränderung verbunden.Dabei unterschiedene sich solche Utopien, die nicht umsetzbar sind und solche die durch Herrschaft durchgesetzt werden können. Zum Beispiel Architekturprojekte, die Münkler aber als schrumpfformen utopischer Vorstellungen bezeichnete. Gleichzeitig zeigt sich in der Vorlesung die Problematik utopischer Vorstellungen und wie sie durch exotisierungen auch reale koloniale Verhältnisse geprägt hat. (mehr…)

Studierendenparlament kritisiert Unileitung

In der letzten Sitzung des Studierendenparlaments haben die Delegierten eine Resolution verabschieden, die u.a. die Universitätsleitung kritisiert. Die Universitätsleitung hatte am 11.5.20015 nach der massiven medialen Berichterstattung über die Aktion „Münkler-Watch“ eine Stellungnahme veröffentlicht. In dieser wird den protestierenden Studierenden vorgeworfen, sie würden wissenschaftliche Standards verletzten und ultimativ aufgefordert, „aus der Anonymität heraus zu treten“. Dies und zwei weitere Stellungnahmen der Profs am Institut für Geschichte und am Sowi-Institut missbilligt das Stupa nun.
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Das Besondere an demokratischer Herrschaft

Wer die Kommentare zu den Artikeln um die Aktion „Münkler-Watch“ liest, findet dort neben dem ganzen angespülten Troll-Beifang viele gut gemeinte Ratschläge. Fast könnte man meinen, Deutschland sei voll von Berufsaktivist_innen, die sich bemüßigt fühlen, uns in Sachen Protest noch unerfahrenen Zweitsemester_innen gute Ratschläge zu geben. Anhand einer Diskursanalyse der zur Aktion abgegeben Statements versucht dieser Artikel herauszuarbeiten, was die Demokratie von anderen Herrschaftssystemen unterscheidet.
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Münkler Watch Folge 9

vom 09.06.2015

Tyrannis und Diktatur
In der neunten Vorlesung von Professor Münkler ging es um die Themen Tyrannis und Diktatur. Die beiden im Alltagsgebrauch häufig als Synonym gebrauchten Begriffe – wie z.B. in Bezug auf den Nationalsozialismus – müssten nach Münkler scharf voneinander getrennt werden. Dies machte er anhand ihrer historischen Entwicklung nachvollziehbar. Dabei suchte er deutlichen Abstand zur Totalitarismustheorie. (mehr…)

Wie kommt Prof. Münkler nur auf seine Ideen?

Die Frankfurter Rundschau hat in der Ausgabe vom 10.6.15 einen Artikel über die Aktion „Münkler-Watch“ geschrieben. In dem Artikel „Herfried Münkler: Angriff aus dem Nichts“ lässt sich Herr Münkler von der Autorin Elena Müller folgendermaßen zitieren: “ Es handele sich dabei unter anderem „um eine Philosophiestudentin und eine an der HU nicht als Student eingeschriebenen Person“, sagt der Politologe dieser Zeitung.“ Selbstverständlich wird diese neue Theorie genauso wenig belegt, wie die Trotzkismus-Hypothese.
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