Warum „Gegen den Extremismus der Mitte?“

Dieser Text erklärt kurz, was der „Extremismus der Mitte“ sein soll, und warum es notwendig ist, dagegen zu sein.

Was ist „Extremismus der Mitte?“
Der Slogan „Extremismus der Mitte“ greift die aktuell von den Verfassungsschutzämtern in den Sozialwissenschaften promotete „Extremismustheorie“ ironisch auf. Die Schlapphüte versuchen massiv, diese sogenannte Theorie an den Universitäten unterzubringen (für mehr Infos: Markus Mohr, Hartmut Rübner: Gegnerbestimmung.Sozialwissenschaft im Dienst der »inneren Sicherheit«.

Recycling von Kalter-Krieg-Ideologie
Inhaltlich handelt es sich bei der „Extremismustheorie“ um ein ideologisches Recycling der aus dem kalten krieg stammenden „Totalitarimustheorie“. Bei dieser vereinfachten Welterklärung wurde die Welt in gut und böse aufgeteilt, indem auf die angeblich gute Seite die westlichen Demokratien gesetzt werden, und auf die andere Seite die angeblich bösen Diktaturen. Abhängigkeiten, Verbindungen, aber auch Unterschiede wurden dabei auch von der Politikwissenschaft ignoriert. Dieses Gut/Böse-Schema übernemehmen nun die Apologet_innen der Extremismus-Theorie. Zuerst konstruieren sie eine angeblich demokratischen bürgerliche Mitte der Gesellschaft. Diese bürgerliche Mitte habe angeblich zwar einen linken und einen rechten Flügel, aber das bedrohe die Volksgemeinschaft nicht weiter. Problematisch seien angeblich lediglich die von außerhalb dieser Mitte kommenden Extremisten. Diese bedrohen den friedlichen Konsens von linksaußen und rechtsaußen. Und weil es so gut ins Bild passt, wird dieses Weltbild häufig durch Schaubilder in Hufeisenform illustriert. Die besondere Pointe der Grafiken: Die Entfernung der Extreme zur Mitte ist weiter als die Entfernung zum jeweiligen extremistischen Gegenüber. Eine solche Theorie leistet vor allem zwei Dinge: Zum einen negiert sie die Notwendigkeit einer gesellschaftlichen Selbstkritik, weil alle Probleme angeblich von Außen oder von den Rändern kommen würden. Darüber hinaus lässt sich mit der Extremismus-Theorie jeglicher auf Veränderung oder Emanzipation gerichteter Protest und Widerstand bei Bedarf als „extremistisch“ verunglimpfen.

Deutsche Zustände
Das eher das Gegenteil der Fall ist, zeigen massenhaft Studien und Theorien. So bringt die von Wilhelm Heitmeyer herausgegebene Studienreihe „Deutsche Zustände“ regelmässig zu Tage, wie sehr das deutsch Bildungsbürgertum verroht. Egal ob gegen Arbeitssuchende, Arme, Sinti und Roma oder Migrant_innen: Das deutsche Bildungsbürgertum sieht immer weniger ein, warum es sich mit den von ihnen diskrimierten Menschen solidarisch verhalten sollte und die erfragten Werte für „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ steigen und steigen. Wie sehr ein chauvinistisch verbrämter „Wir sind wieder wer“-Fussball-Nationalismus dabei eine Rolle spielt zeigen die Studien dabei auch (für mehr Infos eine Kurzdarstellung der Uni Bielefeld).

Verschärfung der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit
Auch die Gesellschaftsveränderungsverhinderer_innen von der sozialdemokratischen Friedrich-Ebert-Stiftung sehen das Problem mit der wachsenenen gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit aus der angeblichen Mitte der Gesellschaft ähnlich. In ihrer Studie „Die Mitte in der Krise. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2010 finde diese unter anderem exakt dem selben Befund.

Weitere Achse der gesellschaftlichen Auseinandersetzung
Gleichzeitig etabliert die postmaterielle Postmoderne neben der klassischen Auseinadersetzungsachse um die Eigentumsverteilung einer weitere Hauptachse der politischen Auseinandersetzung. Diese dreht sich um die Pole Liberalität vs. Autorität. Während auf der einen Seite weiße gebildete Schwule sogar CDU-Bürgermeister werden können, verstärken sich die Diskriminierungslinien gegenüber den „Anderen“. Die „Andere“ sollen sich mal mehr anstrengen, produktiver sein, sich mehr intergrieren, weniger kosten. Und so kürzen Provinz-Bürgermeister die Zuschüsse bei örtlichen Vereinen die keine Uniformen tragen. Landespolitiker_innen können sich im Justizministerium mit einem Wettlauf um den „kosteneffizientesten“ Strafvollzug messen, grüne MinisterpräsidentInnen stimmen für Verschärfungen der Asylgesetze und auch die Linkspartei trägt Verschärfungen der Polizeigesetze mit (vgl. dazu: Herbert Kitschelt: Social structure and collective preference formation: Opportunities for left party strategie in the 1979s and 1980s.

Politik unter Legitimtionsdruck
Die aktuellen Prozesse der Postdemokratisierung laufen darauf hinaus, dass Politik angesichts der Globalisierung immer mehr unter Legitimationsdruck geraten. Deshalb versuchen diese sich vermehrt als „Handlungsfähig“ zu inszenieren. Dazu sind vor allem die Außenpolitik und die Ministerien mit der Kontrolle über die staatlichen Machtmittel wie Gefägnisse, Justiz, Militär und Polizei geeignet (und in den Ländern die Bildungspolitik). Dies verschiebt die Frage der Legitimation von Politik von der sogenannten Input-Legitimation (die Entscheidung wird durch ein vorgeschriebenes korrektes Verfahren legitimiert) zur Output-Legitimation (es ist im Prinzip egal wie die Politik zustande gekommen ist, Hauptsache das Ergebnis stimmt). Am deutlichsten wird diese Verschiebung beim Parlamentsvorbehalt über Krieg und Frieden. Eigentlich sieht das Prozedere vor, dass vor jedem Militäreinsatz das Parlament gefragt wird. In der Praxis legt das Verteidigungsministerium los, inszeniert dann den angeblichen Erfolg und lässt sich gleichzeitig mit der nachträglichen Zustimmung einen Blankoscheck für mehr Aktionen ausstellen. Diese Entwicklungen führen dazu, dass zwar kein demokratisches Grundrecht formell abgeschafft wird, aber letztlich durch das Übergewicht der Exekutive die Bedeutung von Grundrechten und Verfassungen zu vernachlässigen ist (vgl. dazu: Colin Crouch: Postdemokratie).

Was hat das alles mit Humboldt-Uni zu tun?
Universitäten sind zum einen als staatliche und gesellschaftliche Institution Schauplatz dieser Entwicklungen. All diese Prozesse finden auch in der Uni statt. Doch darüber hinaus haben Universitäten im Allgemein und die Sozialwissenschaft im Speziellen die Aufgabe eines Transmissionsriemens für aktuelle Entwicklungen zwischen herrschender Elite und Subalternen. An den Universitäten wird die kommende demokratische Funktionselite ausgebildet (also wir). Diese demokratische Funktionselite soll später im Berufsleben z.B. als Lehrer_in, als Journalist_in oder Sozialtechniker_in die aktuellen (Herrschafts-)Diskurse unter die Leute bringen und eine Akzeptanz für diese beschaffen. Dieses Spannungsfeld wollen wir mit unseren Artikeln, Veranstaltungen und Aktionen beleuchten und zur Debatte stellen. Nur wenn wir als Studierende über diese Entwicklungen reden und diese kritisch begleiten, lässt sich vielleicht was daran ändern, dass wir diesen Quatsch langfristig genauso unreflektiert unter die Leute bringen wie unsere Profs.

Mehr Infos:
Markus Mohr, Hartmud Rübner: Gegnerbestimmung:
http://www.unrast-verlag.de/gesamtprogramm/allgemeines-programm/politik-gesellschaft/gegnerbestimmung-320-detail

Deutsche Zustände, Uni Bielefeld:
http://www.uni-bielefeld.de/ikg/Handout_Fassung_Montag_1212.pdf

Die Krise der Mitte, Friedrich-Ebert-Stiftung:
Link

Herbert Kitschelt: Opportunities for the left (…):
http://ebooks.cambridge.org/chapter.jsf?bid=CBO9780511622014&cid=CBO9780511622014A009


70 Antworten auf „Warum „Gegen den Extremismus der Mitte?““


  1. 1 anonym 13. Februar 2015 um 0:02 Uhr

    Ich habe ‚Colin Crouch: Postdemokratie‘ nicht gelesen, aber das Beispiel, sofern sich das nicht nur auf Deutschland bezieht, sehe ich eher kritisch. In den USA ist sich, trotz der Constitution, kaum jemand einig, wie genau das Verhältnis zwischen Congress und President hinsichtlich eines militärischen Einsatzes ist. UK und (wenn ich nicht irre) Commonwealth sehen meines Wissens nach nicht mal eine Konsultation des Parlamentes vor. Da somit Länder wie die Vereinigten Staaten, des Vereinigte Königreich, Australien und Kanada schon mal wegfallen, würde ich das nicht zwingend als allgemein anerkannt sehen – alles sofern das nicht nur auf Deutschland bezogen ist. Im UK ist ja recht klar eher die Entwicklung zu beobachten, dass das House of Commons, trotz fehlender Notwendigkeit aus rein rechtlicher Sicht, neuerdings befragt wird (2003) und sogar einen militärischen Einsatz verhindern kann (2013).

  2. 2 dazu 13. Februar 2015 um 12:48 Uhr
  3. 3 Imperial 09. Mai 2015 um 16:48 Uhr

    Das geht doch sicherlich auch kürzer?

    Im Kern geht es hier um die Legitimierung der Regierung. Das kann man ideologisch neutral erledigen (die Betrachtung).

    Die geheime/freie Wahl (ohne Dissidenten zu erschießen), sieht hier einfach glaubwürdiger aus.

    Man kann nun gerne die Weisheit des Volkes bezweifeln, dann aber so wie Plato das schon im Staat gemacht hat.

  4. 4 Willy Wacker 09. Mai 2015 um 17:54 Uhr

    „Egal ob gegen Arbeitssuchende, Arme, Sinti und Roma oder Migrant_innen: Das deutsche Bildungsbürgertum sieht immer weniger ein, warum es sich mit den von ihnen diskrimierten Menschen solidarisch verhalten sollte“
    Hä? Ich sehe auch nicht ein, warum ich mich mit Sinti und Roma aus Osteuropa solidarisch verhalten sollte. Ist das jetzt eine Art Extremismus oder so?
    Ich habe das Gefühl, ihr wollte einfach alle als Faschistisch benennen, die nicht eurer Meinung sind.

  5. 5 Felix Dserschinskij 09. Mai 2015 um 18:19 Uhr

    Liebe Akteurinnen und Akteure,

    Euer Blog ist unterirdisch peinlich, die anonyme Veröffentlichung gefälschter / verfälschter Zitate ist üble Denunziation. Euer Weltbild ist ebenso wie Eure Sprachwahl von selbstgefälliger Überheblichkeit geprägt. Euer Wissenstand reicht gerade mal bis zu eurem beschränkten intellektuellen Tellerrand. Wen darf man bald noch nicht mehr lesen? Machiavelli, Smith, Locke, Weber?

    Ihr offenbart Euch als unfähig zu Kritik und Auseinandersetzung, wisst aber, dass Ihr ganz voll recht habt.

    Zitat:

    „Diese demokratische Funktionselite soll später im Berufsleben z.B. als Lehrer_in, als Journalist_in oder Sozialtechniker_in die aktuellen (Herrschafts-)Diskurse unter die Leute bringen und eine Akzeptanz für diese beschaffen.“

    Da ist es wieder, das gute alte „Schweinesystem“, schön, wenn man so ein Feindbild haben kann, da hat der Tag Struktur und abends am Autonomenstammtisch kann man sich wärmende Geschichten erzählen.

    Völlig daneben!

  6. 6 arnold koettler 09. Mai 2015 um 18:55 Uhr

    Schwachmaten!
    Ihr debilen Schwachmaten habt so gar nichts verstanden.
    Ein feiger Haufen von Nerds der Angst hat für sein großes Maul Farbe zu bekennen…
    So lässt sich das runterbrechen!

  7. 7 Zaungast 09. Mai 2015 um 21:24 Uhr

    Popcorn.

    Und alle so YEAH!!!

  8. 8 A. N. Onymus 09. Mai 2015 um 21:37 Uhr

    Ich kann den Anlass des Blogs in Ansätzen nachvollziehen, eure inhaltliche Argumentation ist aber schwach bis falsch. Zwei Beispiele:

    Zitat: „Inhaltlich handelt es sich bei der „Extremismustheorie“ um ein ideologisches Recycling der aus dem kalten krieg stammenden „Totalitarimustheorie“. Bei dieser vereinfachten Welterklärung wurde die Welt in gut und böse aufgeteilt…“

    Die Totalitarismustheorie ist erstens älter in dem Sinne, dass ihre Ursprünge sich auf Nationalsozialismus und Stalinismus beziehen, nicht auf den Kalten Krieg (Ahrendt 1955 – Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft). Zweitens ging es Ahrendt nicht um ein Gut-Böse-Schema, sondern um die Frage, was den Totalitarismus von klassischen Dikaturen unterscheidet (also quasi ein „Ultra-Böse-Böse-Schema“). Drittens hat die Verwendung des Totalitarismus-Begriffs im Kalten Krieg zur Denunziation des Gegners eher die Politik zu verantworten (die auch den Totalitarismus-Begriff geboren hat, in Gestalt von Mussolini), weniger die Politikwissenschaft.

    Zitat: „Darüber hinaus lässt sich mit der Extremismus-Theorie jeglicher auf Veränderung oder Emanzipation gerichteter Protest und Widerstand bei Bedarf als „extremistisch“ verunglimpfen.“

    Das ist falsch, da (politischer) Extremismus sich dadurch definiert, dass zum Erreichen des extremistischen Ziels Gewalt eingesetzt wird. Damit ist der Extremismus-Begriff auf jegliche Form gewaltfreier Kritik nicht anwendbar, bzw. die denunzierende Anwendung leicht dekonstruierbar. Um der etablierten Politikwissenschaft einen Herrschaftsdienst zu unterstellen (was sicher ein legitimes Anliegen ist), müsstet ihr schon differenzierter argumentieren.

  9. 9 Christoph Becker 09. Mai 2015 um 22:30 Uhr

    Funktionselite wollt Ihr werden? Ihr werdet vielleicht eher Landarbeiter oder Leibeigene wie in J.H. Kunstlers Roman „A World Made by Hand“ – sofern Ihr überhaupt überlebt. Die meisten von Euch werden nämlich vermutlich im ersten Jahr des 3. Weltkrieges an Hunger uns seinen sozialen Nebenwirkungen versterben, wie 9 von 10 Amerikanern in William Forstchens Roman „One Second After: Die Welt ohne Strom“, weil die herrschende Funktionselite zu dämlich, zu sorglos und zu verantwortungslos war vor zu sorgen. Und ja, was wird mit all den Minderheiten? Minderheiten lässt man nur in fetten Zeiten des Überflusses in Ruhe. Die Menschen sind von Natur aus ethnozentrisch. Wehe daher den Minderheiten, wenn der Rechtsstaat kollabiert – und er wird zwangsläufig kollabieren, sei es wegen seiner kumulierenden Komplexität (siehe Joseph Tainter über den Kollaps komplexer Gesellschaften), sei es wegen einer Naturkatastrophe oder sei es als Nebenwirkung eines Krieges oder fulminanten Terroranschlages. Wenn die Zeiten schlecht werden, dann werden die Minderheiten jedenfalls wie eh und je als Sündenböcke oder sogar als Sklaven gebraucht, oder besser gesagt verbraucht. Und überhaupt, wo sind sie denn geblieben, all die Minderheiten, die Buntheit und Diversität der letzten 3000 Jahre? Bis auf die Juden sind sie fast alle verschwunden, und die Juden sind intelligenter als der Durchschnitt weil sie verfolgt wurden und die Dümmeren dabei eher nicht überlebt haben. Außerdem haben die Juden sich als Konsequenz aus ihrer Erfahrung mit dem Umgang der Europäer mit Minderheiten nun einen eigenen Staat mit eigenen Atomwaffen zu gelegt. Obwohl das ziemlich teuer und unbequem ist, hielt deren Funktionselite dies für notwendig – und unsere Deutsche Regierung liefert den Israelis ganz selbstverständlich die Hardware in Form von zu einem großen Teil mit deutschen Steuergeldern finanzierten U-Booten, damit die Atomwaffen im Ernstfall auch eingesetzt werden können. Immerhin hätten wir dann im Ernstfalls aber auch was davon, denn die israelischen Atomwaffen könnten eine Arabisch-Muslimische Invasion Europas (wie in Albert Clarks Roman „The Price of Peace“) verhindern. Auch eine Art von listigem Extremismus aus der Mitte.
    Ansonsten, lest mal von Dimitri Orlov „The Five Stages of Collapse: Survivors‘ Toolkit“, von Eugen Sorg „Die Lust am Bösen: Warum Gewalt nicht heilbar ist“ und von Jean Hatzfeld „Zeit der Macheten: Gespräche mit den Tätern des Völkermordes in Ruanda“ und dann von John Casti „Der plötzliche Kollaps von allem: Wie extreme Ereignisse unsere Zukunft zerstören können“, und dann mal von William Catton „Overshoot“, oder das ins deutsche übersetzte Interview mit Catton, und noch das eine oder andere was ich auf www.freizahn.de an zukunftsrelevanter Literatur sonst noch erwähnt habe. Alles nur mal so um eine Idee davon zu bekommen was Euch und eure Generation in der Realität der nächsten 5 bis 30 Jahre erwartet. Und dann nutzt die Chance das ihr einen intelligenten Prof. und noch etwas Zeit zum Lesen und Nachdenken habt und denkt gut nach.

    Beste Grüße
    Christoph Becker
    www.freizahn.de

  10. 10 dann will ich auch anonym. 09. Mai 2015 um 22:32 Uhr

    ich habe mir alle beiträge durchgelesen – klar ist alles aus eurer perspektive geschrieben – das witzige: selbst bei dieser beschreibung fehlen mir die anlässe, sich über herrn münkler aufzuregen. ?!

    eher würde ich mich über euch aufregen, die ihr mir erscheint, wie verbohrte selbstgerechte ideologeninnen, die meinen sie hätten die weisheit mit löffeln gefressen und wären auch noch in der pflicht, diese weisheit mit allen zu teilen. ich finde es nervig und an vielen stellen schlicht peinlich.

    und ja, es ist möglicherweise gut, dass ihr anonym seid. ich glaube weniger, dass hochkarätige diskurse auf dem arbeitsmarkt zu nachteilen führen. aber – meine sicht der dinge: peinlich dumme diskurse: hoffentlich.

  11. 11 anon 09. Mai 2015 um 23:21 Uhr

    Es ist unterträglich, wenn eine Gruppe von Studierenden die kritische Auseinandersetzung an den Universitäten einfordert, dabei den Dialog aus falschem (geradezu paranoidem) Selbstschutz (zugunsten einer geplanten spießbürgerlichen Mittelmäßigkeit) vergisst, und sich in der eigenen – als vermeintlich kritisch-reflexive Intellektualität mißverstandenen – Überheblichkeit in eine flache und versatzstückhafte Polemik der Denunziation verstrickt.
    Seien Sie radikal, fordern Sie die kritische Diskussion ein, aber tun Sie sich (und vor allem Ihrem Opfer) den Gefallen und begeben Sie sich damit in die demokratische Arena, als deren „Funktionselite“ Sie sich künftig sehen.
    Wenn Sie um die persönlichen Konsequenzen der offenen Mitteilung Ihrer tiefsten Überzeugung bereits jetzt fürchten, dann ist sie es, dann sind Sie es nicht Wert, gehört zu werden.

  12. 12 Claudia Volmerhaus 10. Mai 2015 um 1:22 Uhr

    Vielen Dank!
    Ich bin durch den Spiegel Artikel auf diese Seite aufmerksam geworden. Ich hab schon ca. 2004 eine Münkler-Vorlesung nach 4 Sitzungen verlassen, weil ich seinen Sexismus und sein Menschenbild nicht ertragen habe. Damals ging das noch und man war nicht soo auf Scheine angwiesen wie heute.
    Danke! Damals hab ich mich mit meiner Entscheidung sehr allein gefühlt (war auch keine HU-Studentin). Jetzt nicht mehr.

  13. 13 Talkkommentarist 10. Mai 2015 um 6:30 Uhr

    Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, es war Herr Professor
    Münkler gewesen der folgende Thesen in Talkshows vertrat.
    Die Weltkriege waren mit einem gravierenden Männerüberschuss
    zu geschuldet, weil das Geschlechterungleichgewicht
    in der Gesellschaft aufgrund der höheren Mädchensterblichkeit
    an „Kinderkrankheiten“ zu einseitig war.
    Heroismus und Ritterlichkeit diente zur Eindämmung
    des Raubrittertums im Mittelalter.
    Heroismus herrschte zur Weltkriegszeit und nun leben
    wir in einem Zeitalter des Postheroismuses.
    Nationen die zum Heroismus fähig sind, haben mehr
    militärischen Spielraum--> sind eher Sieger.
    Ob es Herrn Prof. Münklers Thesen waren, weiß ich nicht,
    aber es war die Thesen eines angesehenen deutschen Professors.
    Dazu wollte ich aber folgendens bemerken:
    Heroismus hat etwas mit der Wahlfreiheit zum Heldentum
    zu tun.

    Diese Wahlfreiheit zum Kampf hatten
    die Männer früher nicht und Schlächter, Kadavergehorsame
    und Völkermörder sind niemals Helden. Es gab zu keiner Zeit
    in Massen Heroen. Heroen sind ausschließlich Ausnahmeerscheinungen, Zeitalter von Heroen gibt es nicht,
    nur in jeder Hinsicht besonders schlimm mißbrauchte Zeitgenossen
    und Zeitgenossinnen.Bei echten ABC-Kriegen gibt es keine Sieger mehr.
    Viele sind trotz hoher Bildung einfach nur dumm!
    Ich habe eigentlich nie Leute an den Totendenkmalen
    der Weltkriegsopfer gesehen, obwohl soviele Familien davon
    betroffen waren, auch nicht bei den Russen.
    Heroismus ist Verarsche, die v.a. dann nötig ist, wenn
    irgendwelche politischen Firlefanze ein Staatswesen total
    verkackt haben! Die wollen von ihrer Schuld ablenken
    und potentielle Rächerinnen und Rächer und die Abstrafung
    der Allgemeinheit durch eine Umgestaltung mit brutalsten Mitteln
    entgehen. Es geht um Gesichtswahrung, bei der das strafende
    Publikum den „Arschtritt“ abbekommmen soll.
    Zuviel Macht macht widerwärtig.

  14. 14 Talkkommentarist 10. Mai 2015 um 6:30 Uhr

    Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, es war Herr Professor
    Münkler gewesen der folgende Thesen in Talkshows vertrat.
    Die Weltkriege waren mit einem gravierenden Männerüberschuss
    zu geschuldet, weil das Geschlechterungleichgewicht
    in der Gesellschaft aufgrund der höheren Mädchensterblichkeit
    an „Kinderkrankheiten“ zu einseitig war.
    Heroismus und Ritterlichkeit diente zur Eindämmung
    des Raubrittertums im Mittelalter.
    Heroismus herrschte zur Weltkriegszeit und nun leben
    wir in einem Zeitalter des Postheroismuses.
    Nationen die zum Heroismus fähig sind, haben mehr
    militärischen Spielraum--> sind eher Sieger.
    Ob es Herrn Prof. Münklers Thesen waren, weiß ich nicht,
    aber es war die Thesen eines angesehenen deutschen Professors.
    Dazu wollte ich aber folgendens bemerken:
    Heroismus hat etwas mit der Wahlfreiheit zum Heldentum
    zu tun.

    Diese Wahlfreiheit zum Kampf hatten
    die Männer früher nicht und Schlächter, Kadavergehorsame
    und Völkermörder sind niemals Helden. Es gab zu keiner Zeit
    in Massen Heroen. Heroen sind ausschließlich Ausnahmeerscheinungen, Zeitalter von Heroen gibt es nicht,
    nur in jeder Hinsicht besonders schlimm mißbrauchte Zeitgenossen
    und Zeitgenossinnen.Bei echten ABC-Kriegen gibt es keine Sieger mehr.
    Viele sind trotz hoher Bildung einfach nur dumm!
    Ich habe eigentlich nie Leute an den Totendenkmalen
    der Weltkriegsopfer gesehen, obwohl soviele Familien davon
    betroffen waren, auch nicht bei den Russen.
    Heroismus ist Verarsche, die v.a. dann nötig ist, wenn
    irgendwelche politischen Firlefanze ein Staatswesen total
    verkackt haben! Die wollen von ihrer Schuld ablenken
    und potentielle Rächerinnen und Rächer und die Abstrafung
    der Allgemeinheit durch eine Umgestaltung mit brutalsten Mitteln
    entgehen. Es geht um Gesichtswahrung, bei der das strafende
    Publikum den „Arschtritt“ abbekommmen soll.
    Zuviel Macht macht widerwärtig.

  15. 15 Heinz Pütter 10. Mai 2015 um 7:49 Uhr

    Extremismus der Mitte
    Wir sollten heute wo die Not der Menschen zunimmt nicht die Augen verschließen.
    Wir dürfen nicht wie damals wegschauen. Die heutige Weltpolitik ist eine Politik die schläft.
    Intoleranz gegenüber Migranten und Minderheiten ist in Europa weitverbreitet. Einer Umfrage aus dem Jahr 2010 zufolge teilt ein Großteil der Bevölkerung in acht EU-Staaten die Ansicht, es gebe zu viele Immigranten, die Hälfte der Befragten stimmte dieser Meinung in Bezug auf Muslime zu.

    Die wachsende Intoleranz in Europa lässt sich durch die Angst vor dem Verlust der eigenen Kultur, die Angst vor Terrorismus und Verbrechen sowie den Wettbewerb um wirtschaftliche Ressourcen erklären.

    Die Anfänge der NS-Herrschaft offenbare, dass diese kein Zufall gewesen sei. «Hitler fiel nicht vom Himmel und kam auch nicht von einem anderen Stern.»
    Es sei die konservative Elite in Politik und Wirtschaft der Weimarer Republik gewesen, die Hitler den Weg geebnet habe. Bei der Erinnerung an die Frühphase der NS-Diktatur werde auch deutlich, dass diese hätte verhindert werden können, sagte Knigge.
    «Es hätte nicht dazu kommen müssen.» Für den Historiker besitzen die Erfahrungen aus dem Weg Deutschlands in die Nazi-Diktatur auch heute noch Gültigkeit. «Es ist nicht unwichtig zu fragen, wohin politische Eliten driften und was sie für Weltbilder haben.»
    Keineswegs unaktuell sei auch die Frage nach dem Umgang mit wirtschaftlichen Abstiegsängsten und mit ethnischen Vorurteilen gegenüber einer ganzen Bevölkerungsgruppe. Die Wirtschaftskrise in der Weimarer Republik und die Not breiter Bevölkerungsschichten hatten den Nazis in die Hände gespielt. Der von einem großen Teil der Deutschen geteilte Antisemitismus der Nazis gipfelte im Massenmord an den Juden.
    Wir sollten höllisch achtgeben das so etwas nicht noch einmal geschieht, denn unser vereintes Europa ist auf dem besten Wege dahin.
    https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=sfP4xZilw6M

    Die Hitler- Erfahrung wurde als ein Resultat des Gruppenbewusstseins möglich.
    Viele Leute sagen gerne, dass Hitler eine Gruppe manipulierte – in diesem Fall seine Landsleute –, und zwar durch seine gerissene und meisterhafte Rhetorik.

    Aber das bürdet bequemerweise alle Schuld Hitler auf – und genau dort will sie die Masse der Menschen auch haben.
    Hitler konnte jedoch nichts ohne die Kooperation und Unterstützung und die bereitwillige Unterwerfung von Millionen von Menschen tun.

    Die Untergruppe, die sich selbst Deutsche nennt, muss eine enorme Last der Verantwortung für den Holocaust auf sich nehmen. Und das muss bis zu einem gewissen Grad auch die größere Gruppe namens Menschen tun, die, wenn schon nichts anderes, sich erlaubte, gegenüber dem Leiden in Deutschland gleichgültig und apathisch zu bleiben, bis es ein so enormes Ausmaß annahm, dass selbst die kaltherzigsten Isolationisten es nicht länger ignorieren konnten.

    Es war das kollektive Bewusstsein, das den fruchtbaren Boden für die Ausbreitung der Nazibewegung bereitete. Hitler ergriff die Gelegenheit, aber er hat sie nicht geschaffen.

  16. 16 hans im glueck 10. Mai 2015 um 11:30 Uhr

    hallo, tolle arbeit! macht bitte weiter so.
    bitte loescht mal die verkappten antisemiten aus den comments.
    anonymitaet ist vollkommen legitim. in zeiten von ueberwachung, und einem postdemokratischen publikationsraum, der von der springerpresse, spindoctoring und den feinden von open access regiert wird. bitte die these der radikalen mitte ausbauen und nachweise liefern. nicht nur putin manipuliert die oeffentlichkeit.

  17. 17 mikrokosmos ist was feines? 10. Mai 2015 um 13:23 Uhr

    Respekt an Felix Dserschinskij, dessen Kommentar hier wahrscheinlich die präziseste Beschreibung der tatsächlichen Situation darstellt.

    Dieser Blog ist eine Beleidigung. Es schreiben weltfremde Ideologen, die sich einhergehend mit der neogrünen Mentalität von heute nicht scheuen, mit dem Finger auf die ihrer Ansicht nach Ewiggestrigen zu zeigen, selbst jedoch nicht einmal mehr die Eier besitzen, entsprechend EU-Recht den Namen des Websiteerstellers anzugeben. Letzteres steht in euren verfilzten Berliner HU-Fachschafts-Kreisen wahrscheinlich so sehr im Trend, dass es eher unter stinknormalem Mitläufertum einzukategorisieren ist. Von meiner Seite aus dementsprechend kein Vorwurf für fehlende Geschlechtsteile.

    Ich könnte noch tagelang darüber schreiben, warum ‚weltfremd‘ jedem von Euch auf die Stirn tättowiert werden sollte, aber letzten Endes ist es das einfach nicht wert. Ich versuche ja auch nicht, den Zeugen Jehovas zum Moscheebesucher zu machen.

    Scahde auch, dass Ihr, die Überzeugten dieses Schwachsinns, nicht an den Punkt kommen werdet, an dem Ihr erkennt, dass Ihr für Medien wie den Spiegel super Futter seid, um die Gräben in der Gesellschaft noch weiter aufzureißen. Teile und hersche, wie eh und je.

    Ihr begreift garnicht, wie Ihr und eure Einstellung gefördert und instrumentalisiert werdet. Vielleicht wacht Ihr eines Tages auf und erkennt, dass wahrer Humanismus + echte Solidarität nicht daraus bestehen, Anderen (z.B. euren Nachkommen, wie Ihr bei ‚Über uns‘ erwähnt – sic!) seine Meinung aufzudrücken.

    Cheers

  18. 18 Fritz Heckert 10. Mai 2015 um 14:18 Uhr

    Solidarische Grüße aus Karl-Marx-Stadt!

    Wenn ihr euch für Postdemokratie interessiert, dann lest mal Jaques Rancière. Der hat den Begriff tatsächlich erfunden, ich finde auch dass er teilweise noch interessantere Gedanken äußert als Crouch.

    An A.N.onymous:
    „Das ist falsch, da (politischer) Extremismus sich dadurch definiert, dass zum Erreichen des extremistischen Ziels Gewalt eingesetzt wird. Damit ist der Extremismus-Begriff auf jegliche Form gewaltfreier Kritik nicht anwendbar, bzw. die denunzierende Anwendung leicht dekonstruierbar. Um der etablierten Politikwissenschaft einen Herrschaftsdienst zu unterstellen (was sicher ein legitimes Anliegen ist), müsstet ihr schon differenzierter argumentieren.“

    Was du sagst, ist nicht richtig. Als Jesse-Schüler (du weißt vermutlich wer das ist), kann ich mich noch sehr gut an seine Seminare erinnern. Er sagte damals, dass auch „extremistische“ Kräfte Gewalt verneinen können, als Beispiel nannte er die Partei die Linke. Das Argument sollte sich in der Literatur sicher finden lassen.

    Mit sozialistischem Gruß,

    Fritz Heckert

  19. 19 Gaston Garamond 11. Mai 2015 um 4:53 Uhr

    Endlich! Eine politisierte Studierendenschaftt. Dazu kann man Euch nur gratulieren und Mut zusprechen, so weiterzumachen.

    Ich habe zu einer Zeit studiert, als es begann uncool zu werden, an der Uni politisch zu denken, die bestehenden Verhältnisse kritisch zu hinterfragen – es war Anfang der 90er, als Deutschland sich im nationalen Taumel befand, der Kalte Krieg „gewonnen“ war und die Geschichte eh ihr Ende gefunden hatte. Seither hat sich eine Kultur der grundsätzlichen gesellschaftlichen Affirmation entwickelt, die die Parole vorgab: je mittiger, desto besser. Alles andere ist extrem bze. extremistisch und daher per se nazi oder kommunistisch. Der Vergleich zum Totalitarismusdiskurs zieht!

    Ihr trefft den Nagel auf den Kopf! Den neuen Mitte-Extremismus gilt es zu beobachten, kritisch zu analysieren und letztlich zu entlarven. Und lasst Euch von den reflexhaften Kläffern hier nicht im geringsten beeindrucken – sie können es nicht begreifen.

  20. 20 Alice-Anonym 11. Mai 2015 um 13:50 Uhr

    „Wir sind Unbekannte und möchten das bleiben, denn unsere Identität ist irrelevant und jede Meinung nur ein Fraktal.“
    Allein diese Einleitung zeigt schon, dass ihr offensichtlich ein schlechtes Gewissen habt, anonym und hintenrum zu kritisieren. Es gibt genügend linke Professoren in Berlin, die eure Ansichten teilen. Das Argument, dass ihr anschließend gemobbt würdet, ist daher vorgeschoben. Ihr seid einfach nur feige.

    „Wir möchten Euch keinen Stempel aufdrücken.“
    Wer´s glaubt, wird selig. Euer Text strotzt nur so vor sehr einseitiger politischer Gesinnung: ihr seid politisch korrekt und gendergläubig bis zum Anschlag. Allein die streng durchgegenderten Passagen zeigen deutlich, wes Geistes Kind ihr seid. Ihr wollt sehr wohl eure Denkweise in andere Köpfe pflanzen oder wenigstens unliebsame Meinungen unterdrücken.

    Daher: so ziemlich alles, was ihr dem Münkler und dem Verfassungsschutz vorwerft, trifft auf euch zu, und zwar alleine. Der Extremismus, den ihr in der Mitte der Gesellschaft verortet, ist lediglich eine Ausrede, euren eigenen linken Extremismus für „normal“ und „moralisch“ zu erklären.

    Die Spitzelei und Denunzation in den Vorlesungen Münklers offenbaren eure wahre Motivation. Und das in der ehemaligen Hautstadt-Uni der DDR! Dass euch gewisse Parallelen nicht auffallen, ist wirklich verwunderlich.

  21. 21 Andreas Seelig 11. Mai 2015 um 16:54 Uhr

    Auch ich möchte euch Mut zusprechen.

  22. 22 Träumt weiter 11. Mai 2015 um 17:18 Uhr

    Kommt bitte bald in der Realität an. Damit tut ihr euch und eurer eigenen Zukunft einen großen Gefallen, denn bisher wurden die lautesten Schreihälse am Ende immer die größten Spießer.

    „Als ich 20 war sperrte man mich ein, mit 24 wurde ich von der Hochschule verbannt, mit 30 hatte ich die zweite Firma und mit 50 waren die täglichen Börsenkurse mein Hobby.“

    Träumt also gern weiter…

  23. 23 hänschen 12. Mai 2015 um 10:39 Uhr

    Was ich an Münkler wirklich problematisch finde ist seine kaum verhohlene Regierungsnähe. Er ist ja schon so etwas wie der wissenschaftliche Hofnarr der Bundesregierung. Immer ist er dabei, wenn irgendwo etwas läuft, und immer wird dabei seine Pranke gut geschmiert, denn gratis arbeitet er wohl kaum für die Regierung. Gibt sich dabei aber immer als neutraler oder unabhängiger Wissenschaftler, dieser „Schlurfschrittmilitarist“ …

  24. 24 ProBlogger 12. Mai 2015 um 15:14 Uhr

    Die Kritik an den bloggern ist nicht gerechtfertigt.
    Die blogger sind auch nicht feige.
    Begründung:
    Herr Münkler ist als Professor eine Person öffentlichen Interesses. Seine Ausführungen in

    Talkshows und
    in den Hörsälen sind öffentlich und nicht privat!
    Diese Ausführungen werden finanziell honoriert und sind bezüglich
    seines Jobs an der Uni am Allgemeinwohl ausgerichtet. Der Steuerzahler bezahlt
    dafür und bei möglichen Auftritten im öffentlich-rechtlich Fernsehen zahlen
    die Beitragszahler dafür. Dann dürfen die Geldgeber nicht entmündigt werden.
    Wer in der Öffentlichkeit seine Meinung vertritt und beim Publikum eine Botschaft
    vermitteln will, muss sich selbst auch öffentlicher Kritik stellen.
    So sind die Spielregeln in einer Demokratie.
    Herr Professor Münzler hat durch Teilnahme an Gremien in politischen Entscheidungsprozessen,
    als externer Sachverständiger einen direkten
    Einfluss auf die politische Meinungsbildung.
    Er hat starken Einfluss auf die Lehrinhalte, auf die Selektion akademischer Persönlichkeiten
    und deren Karriereaussichten. Solche Leute müssen der öffentlich Kritik sich stellen, um

    Mißbrauch ausschließen zu können.
    Seine Bewertungen auf aktuelles Zeitgeschen (Ukrainekrise) sind inhaltlich dumm.
    Die Ukrainekrise erwuchs aus politischer Unaufrichtigkeit, Hinterfotzigkeit
    und kein einziger Mensch hätte dafür sterben dürfen.
    1.) Die Hauptschuld an der Finanzmisere der Ukraine trägt die Ukraine selbst,
    weil ukrainischer Politikerinnen und Politiker illoyal, inkompetent, korrupt oder
    fahrlässig waren und v.a. sich auf die Denke von einigen Oligarchen verlassen haben,
    anstatt selbst Konzepte zu entwickeln. In 99% der Fälle sind die Hauptverantwortlichen
    im eigenen Land zu suchen. Die Russen hatten sicherlich mit eine Aktie dran, aber es
    war nicht die Hauptursache für jahrzehntelanges Mißmanagement.
    2.) Europa hat in Griechenland wahrscheinlich 200 Mrd. Euro für gerade einmal
    11 Mio. Einwohner, welche über gewaltige Gasreserven verfügen sollen, wider besseren
    Wissens verschleudert, anstatt das Geld in die Schulen, Krankenhäuser,
    in die Armee, Solarenergieversorgung usw. direkt unter Umgehung der korrupten Politik
    zu einem geringen Bruchteil dieses Geldes zu investieren.
    Sie hätten auch die rechtschaffenden Unternehmer mit soliden Unternehmensdaten auch
    mit Gerichtsstand in einem anderen rechtsschaffenden EURO-Land mit einer zuverlässigen
    Kreditversorgung schützen sollen, anstatt den korrupten Eliten wieder das Geld
    zur Verwaltung auszuhändigen. So blöd kann man doch eigentlich gar nicht sein!

    Ein Prozent dieses Geldes 2Mrd. Euro hätte gereicht, um die Rohstoffschulden der
    Ukrainer ausnahmsweise zu bezahlen. Wir haben soviel in Griechenland defacto verloren,
    dass dieses Geld dorthin zur rechtzeitigen Schuldentilgung unsere Lage nicht verschlimmert

    hätte. Im Gegenteil es wäre PR-Coup geworden und hätte womöglich tausende Menschenleben noch
    rechtzeitig gerettet. Das Geld, was Russland zu hunderten Mrd. nun verliert, hätte
    in die russische Bevölkerung investiert werden können und in den Import deutscher Produkte.
    Auf die Weise wäre das unterm Strich für uns sogar noch ein Gewinn gewesen.

    Die Russen brauchen das Geld der Rohstoffeinnahmen, um ihr Staatswesen zu finzieren!
    Das ist legitim, davon hängt ihre Entwicklung und ihre Gesundheit, ihr Leben und Überleben
    ab. Die Legitimität russischer Forderungen für deren Güter hätte niemals
    zur Disposition gestellt gehört!

    Der gesamte Ukrainekonflikt war unnötig und Heroentum für totale politische Blödheit
    ist letzlich ein Camouflagemanöver für unfähige Politik.
    Gerade weil wir Deutschen diese Weltkriegsmiseren zu verantworten haben, gerade
    weil die Amis im Nahen Osten und der ganze „Arabische Frühling“ eine absolute
    Scheisse war, hätte man niemals in der Ukraine das kleinste Kriegsrisiko dulden dürfen.
    Es gibt dort Menschen, die sich darauf verlassen, dass wirklich liebensfähige und
    vernünftige Menschen in der EU und in D Politik machen!

    Münzler wäre besser gekommen, wenn er die aktuellen Prognosen amerikanischer
    Geldtheoretiker über die Zyklenhaftigkeit der Finanz-und Kriegskrisenentstehung und
    deren Prognosen auf Oktober hin analysiert hätte. Massenverdummung durch Beschwörung
    stumpfsinnigster Ideale sollte nicht das Handwerk eines Professors sein.
    Seine Thesen hätte er auch beweisen müssen und
    daraufhin überprüfen müssen, ob durch seine Vorschläge,
    die herauskristallisierten Handlungsvorschriften nicht
    in neue Katastrophen führen.
    Katastrophen sind zwingend zu vermeiden. Wer diese
    toleriert oder provoziert, hat hierbei den falschen Job.

    Auch der Umgang mit den Relgionen ist unterirdisch.
    Die Verunglimpfung von Gottheiten einer ganzen Relgion ist blöd und eigentlich
    auch Volksverhetzung, weil sie große Bevölkerungsteile
    polarisiert, wovon sich immer ein paar Militante herausdestillieren lassen.
    Man sollte nur lebende „Schweinehunde“ parodieren, verunglimpfen, lächerlich machen.
    Niemand hatte wirklich so gute Parodie gegen bin Ladin oder al-Bagdadi gemacht, wie Charly Chaplin gegen Hitler.
    Trotz der absoluten Medienmacht der USA im Filmbuisness
    ist Ihnen kein echter Knüller hierbei gelungen, weil mangels
    Konkurrenz auch die Qualität im Bereich des Lächerlichmachens
    dürftig ist. Osama bin Ladin hätte man durch genetische
    Analysen seiner Verwandten in Saudi-Arabien eine jüdische
    Abstammung wahrscheinlich sogar berechtigterweise nachsagen können. Ein Radikalaraber, der selber Jude ist, das wäre doch eigentlich eine schöne ausbaufähige Pointe. Es hätte
    noch weitere Auseinandersetzungspunkte wahrscheinlich gegeben,
    die interessant wären. Leider wurde alles immer nur plump
    auf den militärischen Weg angegangen, anstatt wirklich
    die Seele und die Vernunft der Leute zu erreichen.

    Die Unfähigkeit auf intellektuellen Niveau den militärischen
    Konflikt zu transponieren, fand ich bei vielen Konflikt-
    auseinandersetzungen mit den Terorrorganisationen im Nahen Osten
    bemerkenswert. V.a. hatte es der Westen hierbei den Radikalen
    zu leicht gemacht, ihre Attentatsmonologstrategie umzusetzen.

    Für mich liegt Herr Prof. Münzler vielfach vollkommen daneben.
    Wer die historischen, militärischen, geografischen, ökonomischen, demografischen u.a. Nachteile Ds versteht, der muss promilitärisches Verhalten als suzidal- schwachsinnig
    bis verbrecherisch interpretieren.

  25. 25 Kaspar Hauser 13. Mai 2015 um 1:03 Uhr

    Wenn Kritik zum Selbstzweck wird, wird sie stumpf.

  26. 26 Heinz Pütter 13. Mai 2015 um 7:00 Uhr

    Die gegenwärtige Weltanschauung möchte den Eindruck vermitteln: „Alles ist in Ordnung. Unsere Experten kümmern sich darum.“ Doch hier ist jeder Einzelne zur Entscheidung über die Zukunft seines persönlichen Lebens gefragt, die ihm (oder ihr) niemand abnehmen kann.

    Diese Entscheidung reicht über die Gegenwart hinaus und führt, besser gesagt, zu ihr. Diese Entscheidung kann einem von niemanden abgenommen werden.

    Das ewig gestrige, destruktive Modell der Konkurrenzgesellschaft taugt nicht mehr für die gesellschaftliche Entwicklung der Menschheit im 21. Jahrhundert.

    Deshalb regt die „Akademie der Harmonik“ aus der Perspektive der Ganzheitlichkeit eine politische Entwicklung an, die geeignet ist, die erstarrten Strukturen aufzulösen und Bewusstseinsprozesse in Gang zu setzen, die erforderlich sind, den gegenwärtigen Problemen der Menschheit entgegenzutreten.

    Die Menschheit ist keine „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“, sondern voll verantwortlich für ihr Tun. Wenn es eine Chance gibt, das Steuer des fahrerlosen Wagens, der auf den Abgrund zurast, herumzureißen, dann Jetzt.
    Es ist an der Zeit, den veralteten politischen Systemansatz zu ändern, der zwangsläufig zur Zerstörung führen wird, wenn nicht durch einen Quantensprung des Bewusstseins grundlegende Kurskorrekturen zum Wohle jedes Einzelnen, der gesamten Menschheit und allen Lebens auf diesem Planeten vorgenommen werden.
    Es soll nicht darum gehen, das bestehende (- aus vergangenen Jahrhunderten stammende) politische System von „Rechts“ und „Links“ durch ein anderes System zu ersetzen. Es gilt eine völlig neue Art des zwischenmenschlichen Umgangs miteinander – und überhaupt mit dem Leben auf Erden zu entwickeln. Es geht darum, persönliche und nationale Egoismen zu überwinden und die Verteilung der Ressourcen nach Prinzipien zu organisieren, die der ganzheitlichen Wirklichkeit – anstatt persönlichen Machtinteressen dienen.
    Dies bezieht sich insbesondere auf die Problematiken der Umweltzerstörung und der Vernichtung der Artenvielfalt durch ein wirklichkeitsabgehobenes und ungerechtes Weltwirtschaftssystem (die Diktatur des Kapitals); und auf die persönliche und gesellschaftliche Erziehung zu Egoismus und Eigennutz durch das politische System von Macht und Kontrolle.
    Es gibt einen Weg aus dieser Wahnhaftigkeit heraus, die im Laufe der letzten Jahrhunderte den Menschen immer mehr sich Selbst entfremdete und ihn soweit in die Veräußerlichung seines Bewusstseins trieb, dass er zumeist nichts mehr von seinem seelischen und geistigen Wesen weiß, sondern sich für seine vergängliche Körperhülle und seinen fremdprogrammierten Verstand hält.
    Dieser Weg der geistigen Reifung vermag die geschlagenen Wunden der Welt zu heilen und die Menschheit in ein neues „Zeitalter“ zu führen, in der Jeder für Jeden nur das Beste sucht.
    Die größte Hilfe auf diesem Weg ist die Sich Selbst höchstbewusste Kraft, die seit zigmilliarden Jahren die Evolution des Bewusstseins planvoll wirkt – und für die geistige Entwicklung des Mentals auf Erden weit erleuchtetere  Entwicklungsstufen bereit hält, als sie derzeit von der heutigen Menschheit repräsentiert wird.

    Hier taugen die ganzheitlichen Ansätze der Universellen Harmonik, die im Einklang mit uralter Menschheitsweisheit und modernster wissenschaftlicher Erkenntnis stehen, das politische Trugbild der vergangenen Jahrhunderte zugunsten einer gesellschaftlichen Entwicklung zu korrigieren, die nicht mehr dem illusorischen Schein huldigt, sondern zur Freude des Seins im Einklang mit der Wirklichkeit führt.

  27. 27 Mampfus von Wolkenstein 14. Mai 2015 um 2:16 Uhr

    Liebe Blogger,

    bitte brecht euer Studium ab und versucht nie wieder, euch mit dieser Illusion von Wissenschaftlichkeit zu schmücken, die ihr hier zur Schau stellt.

    Ich finde die Ansichten von Herrn Münkler zu Interventionskriegen und zur Flüchtlingsfrage ebenso verwerflich wie ihr, aber ihr solltet auch bedenken, dass wenn man einen Kampf aufnehmen will, man auch wissen sollte, ob man in der Lage ist, diesen durchzustehen – auch intellektuell.

    Ihr seid Studenten der Politikwissenschaft und bezeichnet Carl Schmitt als Faschisten. Bezeichnet ihn als Nazi, aber bitte macht einen Unterschied zwischen ‚Nationalsozialismus‘ und ‚Faschismus‘ – keinen moralischen, aber einen theoretischen!
    (Ich weiß, dass das in linken Diskursen häufig nicht gemacht wird, aber ihr seid hier nicht in der K-Gruppe anno 1970.)

    Ihr schreibt Carl Schmitt als „Schmidt“, Niccolò Machiavelli als „Nicola Machiavelli“, Transzendenz als „Tranzendenz“ usw. – wie viel erbärmlicher geht es eigentlich noch? Manches von dem, was ihr schreibt, hört sich vielleicht beim ersten Lesen kompliziert an, aber es scheint so oft eure krasse Unbildung durch!

    Als jemand, der sich v.a. mit postkolonialer Theorie/Literatur beschäftigt hat, ist mir euer Ruf nach außereuropäischen Autoren sympathisch, aber ich möchte doch bezweifeln, dass hinter eurer Forderung viel Substanz steckt.
    Wen würdet ihr denn gerne auf der Liste haben? Den Amerikaner Edward Said, den Briten Stuart Hall, die in den USA lehrende Gayatri Spivak?
    (Das sind jetzt eher Namen aus meinem als aus eurem Fachgebiet, ich will damit lediglich aufzeigen, dass Autoren, die oft als „außereuropäisch“ wahrgenommen werden auch exemplarisch dafür stehen, wie westliche Wissensproduktion funktioniert – so sehr ich persönlich v.a. E. W. Said verehre…)
    Was ihr wollt, sind ein paar Schwarze auf der Literaturliste – zur Gewissensberuhigung, als Exkulpationsstrategie.
    Da scheint leider der Herr Münkler mit seinen Bemerkungen („Keine Afrikaner“ und über die Herkunft von F. Fanon) ins Schwarze getroffen zu haben, nur ging das wohl auch an euch vorbei, weil ihr zu sehr mit billigem Aktionismus beschäftigt sein.

    Die Ansichten von Herfried Münkler über Militäreinsätze sind schlimm, keine Frage. Aber so dilettantisch wie eure Kritik aufgezogen wird, wird das nichts. Ihr schadet dem Ansehen aufrechter Intellektueller im ganzen Land, schadet dem Ansehen der politischen Linken und liefert eine Steilvorlage für die reaktionären Diskurse unserer etablierten Medien.

    Versucht mal auf ein wissenschaftlich halbwegs verwertbares Niveau zu kommen anstatt halbgare Gesinnungspöbelei zu betreiben, dann könnt ihr irgendwann auch euren Namen druntersetzen.

  28. 28 Kommunist 14. Mai 2015 um 3:56 Uhr

    Hervorragend! Weiter so. Endlich schlägt diesen selbstgerechten neoliberalen Hochstaplern mal ein kräftiges Windchen entgegen.

    Vor lauter Arschkriechern könnte man heute fast den Eindruck gewinnen, wir lebten unter wirbellosen Einzellern und nicht gebildeten kritischen Geistern (schon gar nicht in Bezug auf den Hochschulbetrieb).

    Erfrischend, wie die ganzen Ameisen auf einmal in Panik ausbrechen, weil man mit einem Stock in ihren aufgetürmten Müllhaufen piekst. Auch die Mistkäfer von der Schmierenpresse sind wieder ganz groß mit dabei und rollen ihren Kotklumpen durch die Köpfe der Menschen. Wenn man den Artikel der bürgerlichen FAZisten liest, schnuppert man ja fast Pogromsstimmung. Den Milizen der neoliberalen Deutungshoheit scheint das Wasser ja bis zum Kinn zu stehen, wenn sie solche peinlichen, mit Demagogie überfrachteten, Schlauchboote aufblasen.

  29. 29 Felix Hau 15. Mai 2015 um 1:54 Uhr

    @Kommunist: „Kräftiges Windchen“? :-)
    Das trifft diesen hirnerweichenden Blödsinn hier so kongenial, da spar‘ ich mir glatt meinen Kommentar.

  30. 30 KritikSollteFortbestehen 15. Mai 2015 um 15:03 Uhr

    Das Sodom-und-Gomorrha-Geschrei derjenigen, die glauben,
    Herrn Münkler beschützen zu müssen vor der anonymen Kritik
    ist doch lächerlich.
    Erst Recht, wenn sie dann selber ausfällig oder gewaltdrohend
    werden, unterschreiten sie die an anderen angelegten Verhaltensstandards.
    Jeder Bundesligaspieler wird bei einem schlecht gespielten
    Spiel viel häufiger schon sehr viel wüster angegangen sein.
    Jeder Türsteher hat fast jedes Wochenende härtere Auseinandersetzungen
    zu bestehen und der Umgangston in irgendwelchen Kantinenküchen,
    Knästen, Behörden(Arbeitsagenturen, Sozial-und Jugendämtern)
    wird deutlich härter und verletztender sein.
    In den Kindergärten und Schulen herrscht größere Aggression.

    Der Umgangston z.B. auch hier auf dieser Seite ist sehr zivilisiert.

    Herr Prof. Münkler sieht sich nach meiner Empfindung selber als verkappter Generalissimo-Wissenschaftler, der letzlich über den Wert
    von Leben der Bürger u.a. Menschen richten darf!
    Er erinnert mich an den Schleifer von Erich-Maria Remarque,
    der in der Kaserne die Eminenz des Krieges repräsentiert und
    im Schlachtfeld ein Feigling wäre, der ob seines Alters
    und seiner Intellektualität geschont werden möchte.
    Er zeigt nicht das Versagen der Politik auf und mögliche
    Handlungsalternativen, sondern analysiert z.T.sogar richtig
    die Waffenoptionen und die soziologischen Gemengelagen.
    Die Leute hier regen sich über Rechtschreibung und Orthografie,
    über mangelndes Hintergrundwissen u.ä. auf.
    Sie übersehen erstens den Tatbestand, dass hier Menschen
    über andere Menschenleben verfügen wollen und Normen dafür
    festsetzen wollen und das Andersdenkende möglichst
    durch verweichlichte und dümmliche „Feiglings“-tiraden zum Schweigen gebracht werden sollen. Münkler bedauert die postheroische Gesellschaft und hatte selber den Genuss
    gehabt, auf diese Weise sicher seinen Großteil des Lebens
    friedlich verbringen zu können. Wer selbst nicht bereit war,
    so schwere Opfer für sich selbst in Kauf zu nehmen, der soll bitte den Mund halten.
    Es gibt/ hatte auch zu seiner Zeit und auch heute noch genug
    beschützenswerte Naturvölker gegeben, die vor Minen-,
    Plantagen-, Erdöl-, Drogen-, Junta-, Paramilitärsyndikaten
    zu beschützen wären. Doch wenn man dann nicht nur labern,
    sondern handeln muss, sieht es bei fast allen dünn aus.
    Die meisten, außer Herrn Münkler, verhalten sich dann aber
    schweigsam und unauffällig.
    Seine Wertvorstellungen sind auch völlig irrig.
    Heutige Waffen lassen kein Heldentum mehr zu, wenn es um einen
    High-Tech-Krieg geht.
    Und in der Vergangenheit waren auch nicht zwei um den Tod des anderen kämpfende Gegner Helden.
    Held sein heißt doch nicht nur sich der tödlichen Bedrohung stellen und ihr zu trotzen. Den Tod eines anderen bewirkt zu haben mit einem reell vorhandenen Risiko selbst getötet zu
    werden, macht einen doch noch nicht zum Helden.
    Helden verteidigen das Gute, was mehr ist als sie es selbst
    allein je sein könnten. Ein schlechter Kämpfer kann
    aber auch ein sehr wertvoller Charakter sein mit möglicherweise
    sehr positiven Einfluss für die Gesellschaft.
    Heldentum als Selbstzweck ist auch nicht erstrebenswert.
    Heldentum und Fairness im Kampf sind nicht gleich!
    Heldentum und Selbstlosigkeit sind symbiontische Partner.
    Neanderthaler als Nahkämpfer mit Großwildtieren sind ausgestorben. Wenn Heldentum nach Münkler Lesart zu Verlierertum wird,
    ist es evolutionär obsolet und verdient keine Reakitiviertung
    und Verklärung und Beweihräucherung.

    Wenn es um Leben und Tod geht, muss Klartext gesprochen werden.

  31. 31 Teils-teils 17. Mai 2015 um 6:10 Uhr

    Die Motivation und das sprachliche Niveau Eurer Münkler-Kritik finde ich durchaus o.k. Und angesichts des erheblichen Machtgefälles zwischen prominenten Professoren und Studierenden kann das Internet zur Demokratisierung beitragen.

    Allerdings sucht Ihr Euch mit der ideengeschichtlichen Vorlesung ein Thema aus, bei dem Münkler in den meisten Punkten am längeren Hebel sitzt, weil a) das Wissensgefälle zu groß ist und b) seine eigene Meinung nur sekundär eine Rolle spielt (anders als bei tagespolitischen Stellungnahmen). Reaktionäre Gegenwartspolitiker können durchaus seriöse „Historiker“ sein (siehe Helmut Kohl :) :) :) ), und insofern wird Kritik dann schnell zum Bumerang. Auch deshalb traut Ihr Euch nicht aus der Anonymität…

    Ein anderer Punkt: In mancherlei Hinsicht vertretet Ihr selbst den „Extremismus der Mitte“. Die „Mitte“ hat ja verschiedene Fraktionen – dominierend ist die Angestellten-Mitte, aber es gibt auch eine Kultur-Mitte (Ihr seht Euch ja selber als künftige „Funktionselite“, was aber etwas zu altmodisch gedacht ist). Und diese Kultur-Mitte legt sich eine Ideologie zurecht, in der „das Andere“ als das Bessere (weil Schrillere) wahrgenommen wird. Die Kultur-Mitte möchte die Geistesgeschichte am liebsten loswerden, weil ein Hineindenken in frühere Denkformen nun einmal schwieriger ist als das relativ simple Schema von Anti-Sexismus, -Rassismus usw.. Es gibt viele Beispiele, in denen Randgruppen nur zur Begründung herhalten, um die alte Intellektuellenschicht zu verdrängen. Was tut Ihr denn konkret für diese Randgruppen?

    In jedem Fall vertretet Ihr eine Meinung, die in der Kultur-Mitte längst dominant ist. Insofern seid Ihr angepasste Stangenmenschen und auch nicht sehr originell. Und bedenkt: Die Angestellten-Mitte ist auf eine politikwissenschaftliche Rechtfertigung überhaupt nicht angewiesen. Das „Oppositionelle“ von Münkler liegt darin, die Merkel-Politik geisteswissenschaftlich begründen zu wollen, womit er ja unterstellt, es komme auf derartige Diskussionen an. Tut es aber nicht!

    Eure heimliche Koalition mit Münkler liegt darin, sich gegenseitig eine Relevanz zuzuschanzen, die nur teilweise durch reale Verhältnisse gedeckt ist.

    Die Gefahr besteht, dass Ihr früher oder später zur „grünen Schlägerbande des Neoliberalismus“ werdet. Für ein derartiges Kämpfen ist die Angestellten-Mitte nämlich nicht romantisch und interessiert genug.

  32. 32 Wastl 19. Mai 2015 um 10:19 Uhr

    Ihr Kinderlein solltest Euch mal emanzipieren und lernen anstatt das im Unterricht Gelesene egozentrisch mit fragwürdiger Kritik anonymisiert zu veröffentlichen.
    Mit der Kritik an diesem Professor wird er doch erst richtig hoffähig und kann sich mit seinen anonymen Kritikern erst recht als Politikberater anpreisen. Warum tut ihr ihm diesen Gefallen und ignoriert nicht einfach seine Thesen. Wie als ob es keine anderen ProfessorInnen gäbe. Oder habt Ihr vielleicht einfach den falschen Studiengang gewählt und es fehlt Euch an individualisierter Selbstkritik?
    Übrigens: JEDER hat das Recht, dieses System zu verlassen und konsequent zu sein, z.B. ein Jahr in einem sozialen Auslandsprojekt zu arbeiten. Ihr vertrödelt Eure Zeit. Werdet erwachsen.

  33. 33 Münklerwatchwatch 19. Mai 2015 um 10:34 Uhr

    Mal eine Frage:
    Wenn die Professoren der Humboldt-Uni so pöse, pöse Nazis sind, das Lernen und Studieren in Deutschland so schrecklich und sowieso alle Deutschen pöse, pöse Nazis sind, warum studiert in dann nicht in China oder Nord-Korea.
    Zu feige, um Konsequenzen zu ziehen?

  34. 34 Jürgen Schulze 19. Mai 2015 um 10:35 Uhr

    Wer anonym schreibt, hat Angst vor Kritik.

  35. 35 Student 20. Mai 2015 um 12:31 Uhr

    Hier schreiben dann die geisteswissenschaftlichen Theoretiker der Sozialwissenschaften. Teilweise stimme ich euren Thesen zwar zu, aber eure Aussagen sind mir zu wage belegt. Der Absatz über den Zweck dieser Studienrichtung war allerdings auch mir nicht genehm: Sozialwissenschaftler sind in erster Linie Wissenschaftler. Daher läuft da ohne Analyse-Methoden nichts – Politikwissenschaft ist keine Ausbildung zum Politiker. Politikwissenschaftler untersuchen die Politik. Sie haben keine Gestaltungsgewalt, sondern dienen dem Monitoring von Veränderungen z. B. von Meinungsbildern oder Wechselbeziehungen gesellschaftlicher Systeme und Normen.

  36. 36 ZEIT-Gesprächseinschätzung 20. Mai 2015 um 20:34 Uhr

    Wenn Herr Münkler, wie im Zeit-Interview behauptet,
    sich mit antisemitischen Mustern konfrontiert sieht
    und von einer Verletzung der initimen Situation in einer
    Vorlesung spricht, dann beweist er selbst eine gewisse
    begriffliche möglicherweise stressbedingte Überbelastung.

    Der Antisemitismus richtet sich ja nicht gegen eine Einzelperson
    aus, sondern gegen eine ganze Glaubensgemeinschaft, möglicherweise
    auch auf eine bestimmte Ethnie,da das Judentum ursprünglich
    aus 8 Stämmen hervorgegangen sein soll.
    Antisemitismus versucht die Anhänger einer Glaubensgemeinschaft
    an ihrer Entfaltung zu hemmen und jegliche Diskriminierung
    gegen die jüdische Glaubensgemeinschaft zu dulden, zu fördern,
    zu verstärken und zu initiieren und Schaden gegen diese
    Menschen jüdischen Glaubens hinzunehmen oder gar sich daran
    zu beteiligen- einschließlich psychischer, physischer Gewalt
    und anderer Repressionsmaßnahmen.

    Münkler bekommt in diesem Blog nur verbale Kritik,
    die an seinen Inhalten orientiert ist.
    Er wird nicht physisch bedroht. Vielmehr greift er mit
    seinen TV-Interpretationen und Interviewinterpretationen
    die friedliche Friedenspolitik Deutschlands an und
    belegt Begriffe, wie Heldentum u.ä. dermaßen wage, dass
    sie der Objektivität entzogen werden und systemabhängig
    bedarfsgerecht redefiniert und politisiert werden können.
    Kurzum, er begeht meiner Meinung nach Volksverdummung
    und Propaganda mit
    historischer Expertise.

    Hätte er gesagt, er fühle sich gestalkt, hätte man auch mit dem
    Kopf schütteln müssen, denn er hat ja seine Thesen in Talkshows
    und im Fernsehen vertreten und er mußte damit rechnen, dass
    Leute die beim Zapping auf die jeweiligen Sender gekommen sind,
    an seinen Thesen Anstoß nehmen können.
    Doch sich mit Leid der damaligen Juden von Auschwitz, Dachau,
    Birkenau, Bergen-Belsen, den Opfern der Progromnächte,
    der Euthanasieanstalten uvm. sich vergleichen zu wollen,
    auch wenn hier von „Mustern“ die Rede war, zeugt nicht von
    der nötigen Reife.

    Zu behaupten im Vorlesungssaal existiere eine intime Atmosphäre
    finde ich echt abstoßend.
    Ich habe nie und zu keinem Zeitpunkt jemals das Bedürfnis
    nach einer intimen Atmosphäre mit irgendwelchen Lehrkörpern in Lerndingen verspürt und würde
    so etwas auch nicht aufgehalst bekommen wollen.
    Das wäre mir unangenehm. Die Leute wollen sicherlich ihre Scheine, einen hervorragend vermittelten Faktenlernstoff
    und möglichst etliche gute Gedankenstützen und Tipps
    für Klausuren, häufige Fehler und wie man sie vermeidet.
    Und natürlich wollen sie sehr gutes Lehrmaterial.
    Ganz sicher ist man am Genie des Profs nicht besonders interessiert, weil es für einen selbst in diesem Stadium
    keinen praktischen Nutzen hat. Und Schleimen beim Prof,
    um seinem Genie zu huldigen, ist ein bißchen tragisch und
    unsympathisch.

    Und ja, ich denke ein Prof. sollte genau überlegen, was er
    Leuten sagt! Eben weil es gemeingefährliche RAF-Verrückte
    gegeben hat, weil es den NSU gab und weil es Schläfer des Islam
    sicherlich auch in Berlin gibt, hat man sich in einer
    Demokratie zu trauen, seine Meinung zu äußern, um vor Gefahren zu warnen und Schaden abzuwenden, aber man darf keine Botschaften senden, die Leid und Elend in der Endkonsequenz
    hervorrufen können oder verfassungsfeindlich sind.

    Kein akademischer Titel berechtigt zur Menschenrechtsrelativierung.
    Die als Gedankenmodell dennoch zu exerzieren, heißt
    diese Art der Denke in der Politik als nicht verbrecherisch
    zu tolerieren.
    Das führt dazu, dass Planspiele mit Menschenleben in
    Syrien, Ukraine uvm. erst gesellschaftsfähig werden oder bleiben.

    Die USA haben mit dem Bruch Internationalen Rechts
    und den durch ihre sozialen Medien hervorgerufen arabischen
    Frühling dem Westen mit in den Bankrott getrieben, weil dieser
    durch Immobilienblasen refinanziert wurde und deren CDOs
    die westliche Bankwelt massiv labiilisierten.
    Wer Recht bricht und wer es mit dulden muß und mitmacht,
    zahlt einen verdammt hohen Preis.
    Mit der Zunahme der Verschuldung der Staaten steigt der Grad der Abhängigkeit gegenüber dem mafiösen Geldadel und
    schrumpft die demokratische Zivilisationsgesellschaft des Westens! Kriege würden zur Zerstörung aller Errungenschaften
    des Westens in Europa führen und Leid zum Wohle
    der Habgier etlicher Superreicher bewirken.

    Es kommt nicht darauf an, wer das größere
    existentiellere Drama aufführt, sondern wie man
    für alle Menschen und für die Flora und Fauna das Überleben
    und die bestmögliche Properität vereint mit Ästhetik und Würde
    realisieren,bewahren und bewerten kann.

    Nach verlorenen 2 Weltkriegen, die Gott sei Dank, nicht
    zur kompletten Ausrottung des deutschen Volkes geführt haben,
    ist kein Platz mehr für dämlichen Militarismus!
    Wir können froh sein, dass die Allierten sich nach einiger
    Zeit wieder eingekriegt haben!
    Wir haben schönste Ländereien verloren und sollen
    angeblich früher ein 120 Mio. EW Volk gewesen sein,
    wir hätten in der Luftfahrt eine glänzende neue Boombranche
    entwickeln können und tolle Raumfahrtpioniere sein können
    und weltweit wunderschöne Ferienoasen aufbauen können und nicht
    solche widerlichen Betontempel und Glasmonster ertragen müssen. Die WK waren ein Mißbrauch an
    Geist, ein Mangel an Menschenliebe, eine parasitäre Ausbeutung
    und Verschandelung der Männer und der überfallenen Länder.
    Wir haben Mrd. Euro an wertvollen Bodenschätzen verloren.
    Wir waren Verlierer, es gibt nichts zu verherrlichen.
    Die zahllosen Opfer in der Zivilbevölkerung waren furchtbar.
    Militarismus ist abstoßend. Ihr Tod waren qualvoll, unnötig
    und elend.
    Diesen Fehler dürfen wir nie wieder begehen!
    Aber eine vernünftige
    Armee mit eigener Waffenproduktion in allen Sparten und
    Referenzwaffensystemen parallel zu den eigenen mit
    einer kerngesunden Bevölkerung, die gegen alle Gefahren vorbereitet ist und ihr Land auch vor Umweltverpestung und
    Verödung schützt, ist eine Notwendigkeit und kein Militarismus.

    Die Rolle eines Weltpolizisten oder Hilfssheriffs steht uns
    aber nicht zu! Wir sind NATO-Mitglied und sollten nur
    im Angriffsfall gegen ein NATO-Land, welches den Konflikt
    nicht angezettelt hat, mit einstehen. Und das NATO-Land
    muß vor Eintritt in die NATO in einem stabilen außenpolitischen
    Friedenszustand sein.
    Das war es!
    Der Krieg als politisch kalkuliertes Gestaltungsmittel gehört geächtet!

  37. 37 hab mit der sache nix zu tun 21. Mai 2015 um 7:00 Uhr

    aber die deppen die das hier betreiben sind spasten und gehören von der uni geschmissen

  38. 38 ZEIT-Gesprächseinschätzung 21. Mai 2015 um 7:07 Uhr

    Assymetrische Kriegsführung mit anonymer Gesprächsführung
    zu vergleichen, ist absurd.
    Das eine ist ein Krieg , das andere
    ist eine Meinungsartikulation
    .

  39. 39 MöglicheGegenstrategie 21. Mai 2015 um 9:24 Uhr

    Wenn die Studenten und Studentinnen und Herr Prof. Münkler
    inhaltlich stark kontrahierende Postitionen einnehmen,
    sollte es möglich sein, die Prüfungen bei einem
    anderen Prof. ablegen zu dürfen.
    Das Lehrmaterial sollte dann per pdf-Datei zur Verfügung
    gestellt werden und die Online-Aufzeichnungen der Vorlesung
    und Übung sollten per DVD oder Internetvideo und
    Live-Stream bereitgestellt werden, um den Lernenden
    unabhängig von ihrer Telekommunikationsausstattung
    den Zugang zum Fachwissen zu ermöglichen.
    Die PDF-Dateien sollten im Medienzentrum der Uni auch
    ausgedruckt und gebunden werden.
    Die Freiheit der Lehre muss für Studierende und Professoren
    gleichermaßen bei hoher Qualität der Inhalte gewährleistet
    sein.
    Dank des ECTS-Systems sollte das eigentlich machbar sein.
    Inhaltliche Kritik und Kriegsführung, Kritik und Revolutionsgeheul
    usw. läßt sich nicht sinnentstellend surrogatisieren.
    Niemand sollte einen Menschen beleidigen, aber auch ein
    Professor sollte die Begrenzheit seines Universaldeutungsanspruchs zu seinen begrenzten Einsichten
    nicht außer Acht lassen. Vor Gott sind wir alles nur kleine Lichter!

  40. 40 MeanMotherfucker 23. Mai 2015 um 0:30 Uhr

    Hey Münkler Watch,

    ich als ehemaliger Hauptschüler und derzeitiger Hilfsarbeiter bin dafür linksextremen Gestalten wie Euch die Fresse einzuschlagen, egal wo ihr auftaucht.
    Natürlich nur im Rahmen des Legalen, also was als legal gilt in unserem Rechtsstaat. Aber sonst immer feste druff in die linksradikalen Fressen. Mein Gott wie ich Euch hasse..

    Es sei denn…

    Ihr lernt argumentieren. Ihr stellt Euch Kritik und verteidigt Eure Position durch Argumente. Dann könnte ihr noch den größten Quatsch erzählen, und ich würde Eure Redefreiheit verteidigen.
    Ihr habt wichtige Schritte dazu schon getan, das finde ich lobenswert. Lobemswert weil Meinungsfreiheit wichtig ist in der westlichen Wertegemeinschaft und Euer Hass sich gegen diese richtet.
    Aber, Zweifel bleiben, weshalb ICH solchen Gruppen wie Euch nicht vertraue…:

    http://jungle-world.com/artikel/2012/30/45919.html

  41. 41 Knut Willmers 25. Mai 2015 um 11:35 Uhr

    Warum suchst ihr nicht einfach das Gespräch mit Hrn Münkler? Ich kann mir vorstellen, dass er sich eurem Anliegen annimmt.

  42. 42 Andreas Schneider 25. Mai 2015 um 16:12 Uhr

    Wann man Euer schwülstiges Zeug liest… …und dann dass Ihr Jagd auf einen Hochschullehrer macht… … Ihr haltet wohl gar nichts von Freiheitlichkeit und einer erkenntnisorientierten Lehre… …Ihr seid die neuen hässlichen Deutschen… …die Steigerung der Hausmeister und Denunzianten der Falschparker…

  43. 43 WürdevollGekontert 25. Mai 2015 um 22:01 Uhr

    Wer sagt denn, dass hier irgendein Münklerkritiker irgendwen hasst?
    Wer droht wem mit Gewalt?
    Wenn die Gegner von Münkler-Watch von Denunziation sprechen, bedeutet das, dass sie einen Verrat an
    Münkler begangen hätten!
    Worin soll dieser Verrat liegen?

    Münkler hat selbst seine Positionen im Fernsehen und
    in den Vorlesungen offenbart.
    In intellektuellen Diskursen sollte der Name unbedeutend sein
    und es erst einmal um den Inhalt gehen.
    Wenn jmd. unbedingt die Namen herausfiltern will, dann
    weil er wahrscheinlich inhaltlich nicht bestehen würde.
    Dann geht es nur darum: „Wer bist Du und wer bin ich?!!
    Es geht nicht darum für die Gesellschaft einen Nutzen zu haben,
    sondern eine Show der Macht und Autorität aufzuführen!
    So etwas widert uns an! Es ist Lebenszeitverschwendung.

    In Hörsäalen sitzen zuerst einmal Zuhörer!
    Nicht jeder Zuhörer oder jede Zuhörerin muss eine studierende Person
    dieser Universität sein. Warum soll ein Student oder ein
    Gasthörer nur weil er von diesem Professor eine Vorlesung gehört hat, sich intim mit ihm verbunden fühlen müssen?
    Das ist eine Vorlesung! Das ist sein Job!
    Er kann sich ja gern auch einen Job bei der Waffenindustrie
    oder für den kommerziellen Organhandel
    als Lobbyist suchen, das wäre auch transparenter!

    Von den „Münkler-watch -Kritikern“ kommt
    „schwülstiges Zeug“, „häßliche Deutsche“, „die deppen die das
    hier betreiben“,“ hirnerweichender Blödsinn“,“debile Schwachmaten“ usw., „,die Aufforderung in China oder Nordkorea
    zu studieren, legal jmd. die Fresse einhauen, „Mein Gott
    wie ich Euch hasse“,
    - denkt Ihr echt jemand will sich so einer Klientel offenbaren!

    Ihr seid die beste Antwort, warum nicht!

    Lest Euch bitte die Blogs aller Münkler-Kritiker 100 durch-
    ein ganzes Wochenende lang, wenn es sein muss!
    Besauft Euch einmal einen Tag nicht und nehmt nicht
    Anabolika, Crack, Speed,Ritalin oder Lakaienkraut!
    Macht vorher noch einmal drei Sudokus, joggen regt auch
    die Durchblutung im Gehirn an!

    Und dann lest noch einmal. Schau vielleicht Euch eventuell
    noch vorhandene TV-Talkshows von Münkler im Internet an!
    Und dann denkt einmal, wo würden wir landen, wenn wir alle seine
    Denke konsequent umsetzen würden? Was will der Sprecher bewirken?
    Nur die Pressebotschaften bewerten, nicht die Bücher, Monographien etc. .

    Kriecherische, gewaltätige, fiese Subjekte gibt es in Deutschland genug! Wenn Ihr Euch auch dazu gruppieren wollt,
    beweist Ihr, wie fatal Münkler ist!
    Euer Jargon ist Fascho pur! Die sich berechtigt angesprochen
    Fühlenden hättet allen Grund zum Selbsthass!

    Im Übrigen ist Herr Prof. Münkler ein Mensch, kein Gott.
    Er ist ein ebenso fehlerbares menschliches Wesen, wie alle
    anderen auch.
    Vergesst einmal Euren verblödeten Titelfetisch und schleimt
    Euch nicht ständig so aggressiv drohend, prollend, rechthaberisch und herablassend ein!!
    Ihr seid nicht sowas Überlegenes, eigentlich seid Ihr
    es ganz und gar nicht!

  44. 44 Kühn 26. Mai 2015 um 10:22 Uhr

    Hallo,
    ich bin auch gegen diesen Rechtsstaat und insbesondere die Meinungsfreiheit.

    Ich hoffe daher, dass Leute wie ihr wieder die Macht in diesem Land ergreifen werden.

  45. 45 Marlon Hassel 26. Mai 2015 um 14:13 Uhr

    Extremismus ist, auch im Sinne der Extremismustheorie, relativ zur demokratisch-freiheitlichen Grundordnung zu sehen: Wer anderen Menschen ihre Freiheitsrechte zugesteht, befindet sich im Rahmen dieser Grundordnung und in der Mitte einer demokratisch-freiheitlichen Gesellschaft.

    Wer hingegen anderen diese Freiheitsrechte aberkennt, indem er sie gewaltsam einschränkt oder abspricht (Wie hier in diesem Blog) vertritt extremistische, weil totalitäre, Positionen.

    Der hier konstruierte „Extremismus der Mitte“ scheint mir lediglich dazu zu dienen, den Extremismusbegriff und damit Extremismus als Ganzes, zu relativieren, Gewalt und Eingriffe in Freiheitsrechte zu legitimieren. Mit der Missachtung individueller Freiheitsrechte, und dazu gehört ganz konkret auch der anonyme Angriff auf Herrn Münkler, bereitet dieser Blog hier den ideologischen Boden für gefährliche Gesellschaftsentwicklungen hin zum Totalitarismus, wie sie von zahlreichen Gruppen wie der Antifa bereits aktiv betrieben werden.

    Die neuen Faschisten werden sich Antifaschisten nennen. Dieser Blog ist der beste Beweis. Wehret den Anfängen!

  46. 46 Martin Mayer 26. Mai 2015 um 14:38 Uhr

    Habe gerade im Deutschlandfunk von diesem Blog gehört. Ich finde es mutig, dass sich einige Studenten kritisch mit dem Lehrstoff auseinandersetzen. Diese werden es sein, die bei den anstehenden gesellschaftlichen Änderungen voran gehen werden. Wie sagte Lenin doch: Revolution ist, wenn Die Unten nicht mehr wollen und Die Oben nicht mehr können. Manchmal ist jedoch die zweitbeste Lösung im Nachhinein betrachtet die Bessere – also sollte der Prof seine von Verblendung geprägte Eitelkeit ablegen, die kognitiven Fähigkeiten wiederbeleben und auf die Studenten zugehen.

    Meine Erfahrung: Bei politischen Analysen sollte man nie das Kapital/Finanzsystem aus den Augen verlieren. Dank Internet habe ich Einblick in das Fiat-Geldsystem bekommen. Ich ahne was auf uns zukommt und werde mich darauf vorbereiten.

  47. 47 Gesprächseinschätzung 26. Mai 2015 um 21:50 Uhr

    Ich bin für den Rechtsstaat und für die Meinungsfreiheit,
    der wird aber durch diesen Blog nicht gefährdet, sondern gefördert!
    Die Definitionshoheit über kriegsrelevante Ideale,
    Mythenbilder, über die Notwendigkeit von Krieg, über
    Gerechtigkeitsprobleme und über die Medienwirklichkeit,
    über den Wert und den Einsatz von Menschenleben, sind
    nicht mehr allein und unwidersprochenen den Elitekreisen
    der Unis, Think-Tanks, Politik-und Journalistengarden vorbehalten.
    Das herausgeschobene Scheitern beim europäischen Währungsfiasko, bei der Umwandlung von Absoluten Monarchien in wenigstens für alle
    gesichtswahrende konstitutionselle Monarchien in Nah-Ost
    ist offenkundig.
    Immer politische Eskalation und Skandalisierung, Demütigung wird
    zur Folter, Folter wird zu Mord, Mord wird zu Krieg und Vertreibung.
    Millionen Tote, Millionen Flüchtlinge und Psychopathen-
    und Terroristenbrutstätte epischen Ausmaßes.
    Das Muster wiederholt sich in der Welt in den letzten 2 Jahrzehnten immer ständig und in gefühlt erhöhter Frequenz.

    Dagegen war das, was nach 9/11 in Afghanistan an Al-Quaida
    Sprengseln da war, ein Klacks, wo man aber selbst dort noch
    kläglichst scheiterte, weil man der Saddam Obsession nachgehen
    mußte seitens der Amis.

    Ein Heimatschutz in Deutschland, der unter aller Sau ist.
    Militärflugzeuge, die nach Jahrzehnten immer noch nicht
    ansatzweise konkurrenzfähig sind! Hunderte Mrd. € Gräber in
    der Rüstungsindustrie, weil die Flugzeuge nicht allein
    in Deutschland gefertigt werden!
    Im echten Kriegsfall wäre so ein Produktionsmanagement
    zum Kollaps programmiert!
    EU-Staaten mit geringerer Bevölkerungszahl (z.B. Schweden )
    sind militärisch unabhängiger und effizienter als D!
    Frankreich vertraut lieber auch ihren Mirage-Flugzeugen!
    Über 20 Jahre kaum Panzer für die Bundeswehr aus deutscher
    Produktion bestellt, aber in alle Welt exportiert.
    Zwergstaaten, wie Israel sind uns
    militärisch extrem weit überlegen.
    Wenn man vor akuten militärischen Bedrohungen steht,
    investiert man gerade nicht vorrangig in neue Militärtechnologie, sondern produziert billig etablierte
    Militärtechnik in richtig großen Stückzahlen.
    Man tüftelt dann vielleicht noch einmal an der Munition herum,
    ohne radioaktive Substanzen zum Einsatz zu bringen
    und sieht Erweiterungsschnittstellen vor.
    Das wirklich Dümmste ist, im Angesicht einer tatsächlichen Bedrohung, einen strukturellen Neuanfang bei funktionsfähigen
    Produktionseinheiten durchzusetzen und die Hoheit über
    die Selbstverteidigung in andere Länder zu verlegen!

    Die Ukrainekrise,das Scheitern eines angeblich kleptokratischen
    Staates, der tief gespalten ist, wurde durch fehlende
    Aufklärungszwänge bzgl. Verbrechen gegen die Menschlichkeit
    bei prorussischen und prowestlichen Zivilisten und Demonstranten ganz entscheidend fahrlässig provoziert.

    Der Wert von Menschenleben, ob sich selbst verbrennende
    Griechen oder hinterrücks Erschossene der Maidan-Revolutionen,
    scheint immer geringer zu werden.
    Ob Folterungen der ukrainischen Nazis an russisch-ethnische
    Ukrainer oder die menschenunwürdigen Zustände in deutschen
    Flüchtlingsheimen, der Wert von Leben wird vom gewünschten
    Gesellschaftsmodell abhängig gemacht, er ist keine Konstante.
    Wir können die Menschenwürde unter diesen Bedingungen in D
    nicht aufrechterhalten! Wir brauchen Länder mit
    billigeren Lebenshaltungskosten und Kosten für die Erbauung
    guter Siedlungen für deren Bürger gemeinsam mit den Flüchtlingen. Wir brauchen mehr Demokratien und nicht
    ein Überrennen der noch Vorhandenen in Europa!
    Wir brauchen Sicherheit vor Extremisten!
    Wir brauchen keine militärische Eskalation, weil
    unsere Voraussetzungen den Belastungen standzuhalten und nicht
    unsere Freiheit endgültig zu verlieren dadurch minimiert werden.

    Die Relativierung von Menschenleben ist den Think Tanks, denen
    Münkler mit angehört, anzulasten.

    Echte Problemlösungen,z.B. der Flüchtlingsfragen durch Kooperationen mit afrikanischen Demokratien, mehr
    erfolgreiche Demokratien schaffen, die gegenüber den zusammen-
    brechenden Diktaturen bestehen können, werden mangels
    Gestaltungskompetenz nicht angegangen.
    Dabei bräuchten wir zusätzliche Rohstoffpartner!

    Traurig ist, dass alle Münkler-Befürworter in dem Blog, letzlich
    nicht auf seine Inhalte zu sprechen kommen
    und nicht sagen, warum sie inhaltlich Münkler befürworten.

    Leute, wie Herr Münkler, diskutieren Probleme aus dem
    Blickwinkel von Gesellschaftsstrukturen, die sich als
    gescheitert erwiesen haben und in dem Menschenvernichtungsmodelle eine zentrale Rolle spielen.

    Russland brauchte in der Ukraine die Nazis, um seine
    Annexionen gegenüber dem russischen Volk zu rechtfertigen.
    Es brauchte willfährige ukrainische Oligarchen,
    die nun z.Z. zur amerikanischen Hochfinanz wechselten.
    Aber das Volk war und ist selbst heute nicht demokratisch
    regiert!

    Das parteiische Eingreifen des Westens in die Ukraine
    hat die Lage verschärft.
    Das hat wesentlich die Opferbereitschaft der Russen erhöht.
    Sie könnten glauben, dass ihre Ansprüche auf kulturelle,
    wirtschaftliche Autarkie eingeschränkt und die Gefahr heranrückender Massenvernichtungswaffensysteme, sowie die Gefährdung der Enklave Königsberg, stark erhöht werden.

    Durch schlichte Neutralität, aber der konsequenten Aufklärung
    der Verbrechen in Kiew und an anderen Stellen der Ukraine verpflichtet,
    hätten wir unsere Werte verteidigen können und müssen!

    Doch hier wird wieder ein Blockdenken hochgepriesen,
    dass unzeitgemäß sein sollte.
    Das Blockdenken sollte durch ein Prinzipiendenken ersetzt werden.

    In der FAZ spricht sich der Präsident des Deutschen Bundestages Lammert für Münkler
    und gegen münkler-watch aus.
    Nur sehr wenige Leserbriefe waren dort zu lesen gewesen.
    Herr Lammert als RAG-Aufsichtsratmitglied ist mit- verantwortlich für zurückgelassene dioxinverseuchte technische Öle in gefluteten
    Bergwerksstollen der RAG die Flüsse und Seen, welche Tiere und
    Menschen einer latenten Krebsgefahr aussetzt!
    Das es hierzu keinen Eklat in der Bundesrepublik gibt, läßt
    über den morschen Zustand unserer Demokratie spekulieren.
    Obwohl die Problematik im Magazin Spiegel erörtert wurde,
    bleibt sie ohne nennenswerte Konsequenzen.

    Wer nun wessen existentielle Grundrechte bagatellisiert und
    Gesetze tatsächlich bricht, … !



    Aber es reicht jetzt!

  48. 48 Verständigungsversuch 26. Mai 2015 um 23:16 Uhr

    @Marlon Hassel

    Wie kann dieser Blog gewaltsam sein?
    Wo wird Ihnen oder Ihren Nächsten hier Gewalt angetan?!
    Wo sehen sie hier Anzeichen für Totalitarismus?
    Geben Sie die Textstellen an und beschreiben Sie die
    gesundheitlichen Auswirkungen auf Sie!

    Wenn Texte schon für Sie Gewalt sind, müßte die Bibel und
    der Koran ein Verbrechen für Sie sein.
    Damit wären Sie aber nicht mehrheitsfähig.

    Wenn Sie Opfer von Gewalt sehen müssen,um zu wissen,was
    Gewalt ist, sollten
    Sie in Kriegslazarette, in Frauenhäuser,
    in Brennpunktschulen,Knäste, in Reha-Kliniken der Bundeswehr oder
    der US-Army gehen oder in Nervenheilanstalten für Opfer
    seelischer Gewalt oder
    einfach die Abendnachrichten anschauen!

    Sofern man Sie in diese medizinischen Zentren dort hereinläßt, würden sie dort erleben,
    was die Konsequenzen gewaltaffiner Lösungsstrategien sind.

    V.a. ist es sicherlich bemerkenswert, wenn in den Sozialen Netzwerken
    und Online-Medien LehrerInnen, MedizinerInnen, JuristInnen,
    ProfessorInnen, PolitikerInnen diskutiert und bewertet werden,
    aber eine inhaltliche Auseinandersetzung hier zu diesem wichtigen Themenkomplex kriminalisiert würde.

    Sie haben eine andere Meinung – fein. Legen Sie sie dar oder auch nicht und genießen Sie Ihr kostbares Leben!
    Aber lassen Sie den anderen Menschen den Freiraum, ihr Unbehagen
    auszudrücken und Gefahren zu verdeutlichen, die immer nun auch einmal mit an Persönlichkeitn gekoppelt sein können, aufzuzeigen! Der politische Raum ist immer auch ein personengebundener Raum und seit Stalin und Hitler u.v.m.
    ist es erwiesen, dass manche Denken über das Regieren von
    Herrschaftsgebieten fatalste Konsequenzen haben können und
    eben an Personen festzumachen sind! Auch westliche Demokratien
    begingen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, nur deren
    Verantwortliche sind wesentlich subtiler organisiert, als in
    Diktaturen.
    Im Übrigen lehnen wir den Totalitarismus ab.

  49. 49 Verständigungsversuch 26. Mai 2015 um 23:16 Uhr

    @Marlon Hassel

    Wie kann dieser Blog gewaltsam sein?
    Wo wird Ihnen oder Ihren Nächsten hier Gewalt angetan?!
    Wo sehen sie hier Anzeichen für Totalitarismus?
    Geben Sie die Textstellen an und beschreiben Sie die
    gesundheitlichen Auswirkungen auf Sie!

    Wenn Texte schon für Sie Gewalt sind, müßte die Bibel und
    der Koran ein Verbrechen für Sie sein.
    Damit wären Sie aber nicht mehrheitsfähig.

    Wenn Sie Opfer von Gewalt sehen müssen,um zu wissen,was
    Gewalt ist, sollten
    Sie in Kriegslazarette, in Frauenhäuser,
    in Brennpunktschulen,Knäste, in Reha-Kliniken der Bundeswehr oder
    der US-Army gehen oder in Nervenheilanstalten für Opfer
    seelischer Gewalt oder
    einfach die Abendnachrichten anschauen!

    Sofern man Sie in diese medizinischen Zentren dort hereinläßt, würden sie dort erleben,
    was die Konsequenzen gewaltaffiner Lösungsstrategien sind.

    V.a. ist es sicherlich bemerkenswert, wenn in den Sozialen Netzwerken
    und Online-Medien LehrerInnen, MedizinerInnen, JuristInnen,
    ProfessorInnen, PolitikerInnen diskutiert und bewertet werden,
    aber eine inhaltliche Auseinandersetzung hier zu diesem wichtigen Themenkomplex kriminalisiert würde.

    Sie haben eine andere Meinung – fein. Legen Sie sie dar oder auch nicht und genießen Sie Ihr kostbares Leben!
    Aber lassen Sie den anderen Menschen den Freiraum, ihr Unbehagen
    auszudrücken und Gefahren zu verdeutlichen, die immer nun auch einmal mit an Persönlichkeitn gekoppelt sein können, aufzuzeigen! Der politische Raum ist immer auch ein personengebundener Raum und seit Stalin und Hitler u.v.m.
    ist es erwiesen, dass manche Denken über das Regieren von
    Herrschaftsgebieten fatalste Konsequenzen haben können und
    eben an Personen festzumachen sind! Auch westliche Demokratien
    begingen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, nur deren
    Verantwortliche sind wesentlich subtiler organisiert, als in
    Diktaturen.
    Im Übrigen lehnen wir den Totalitarismus ab.

  50. 50 VerständigungsversuchFortsetzung 27. Mai 2015 um 0:22 Uhr

    Der personengebundene politische Raum ist immer
    an staatsdienerische Vollmachten gebunden,sowie an beratende oder direkte Einwirkungen auf gesetzgebende Prozesse.
    Auch Leute die politische Entscheidungsträger in Sachfragen
    direkt/bewußt beraten könnte man noch hinzuzählen.

    Journalisten zum personengebundenen politischen Raum zu zählen,
    wäre schon falsch. Sie sind zwar die 4. Gewalt im Staat, haben
    aber keine Entscheidungslegitimation auf Gesetze.
    Alle anderen gehören natürlich nicht zum personengebundenen
    politischen Raum an.
    Alle Meinungsäußernden gehören, ob anonym oder namentlich,
    zum politisch-öffentlichen Raum- dem demokratischen Datenschutz
    sei Dank.

  51. 51 Anton 31. Mai 2015 um 18:35 Uhr

    Eine kurze Anregung.

    Ich habe mich etwas gewundert über euren Fokus auf den „Extremismus der Mitte“. Auf den ersten Blick erscheint dass irgendwie plausibel. Aber: andererseits höchst problematisch, denn
    ihr argumentiert so durch die Vordertür gegen ein normatives totalitarismustheoretisches / extremismustheoretisches Konstrukt, welches ihr aber durch die Hintertür wieder hereinlässt.

    Auch wenn mir gerade wenig begriffliche Alternativen einfallen, aber vergesst einfach den Begriff der „Mitte“. Nennt Münkler einen konservativen Public Intellectual, der meint, einen verstaubten Geopolitikbegriff wieder reanimmieren zu müssen, nennt ihn meinetwegen einen „Kriegstreiber“, wobei der Begriff wieder historisch eher sehr schwierig ist und falsche Analogien transportiert. Denkt einfach ein wenig mehr über eure Begriffe nach. Schärft sie, aber fragt auch nach ihrer eigenen Normativität. Nur so kommt ihr weiter als beispielsweise ein völlig ahistorisch argumentierender Münkler.

  52. 52 eineSichtweise 02. Juni 2015 um 5:27 Uhr

    @Anton
    Der Sinn dieses Blog besteht für mich eigentlich nicht notwendigerweise darin neue Visionen des politischen Handelns aufzubauen,
    sondern die normative Wirklichkeitsdeutung und -gestaltung
    bezogen auf Erfolg, Humanität, Kompetenz, Zukunftsfähigkeit,
    Sicherheit, Reproduktion und v.a. die Krisen-
    und Kampagnenkompetenz anzuzweifeln.

    Die Multimorbidität unserer Gesellschaft und deren Ursachen
    in der dysfunktionalen Problembearbeitung und
    Problemwahrnehmung, selbst existentieller Gefahren wird durch Luxus im Stadtbild und realitätsteilentkoppelter
    Leistungsbilanzen überdeckt.

    Die Wirklichkeitsrezeption und das Erarbeiten potentieller
    Lösungswege wird als Gegeneinander verschiedener Machtblöcke
    zelebriert, die daraus ihre atomar individuelle
    Lebensgrundlage speisen, aber letzlich Probleme nie lösen dürfen, um nicht atomar individuell reflexiv irrelevant zu werden. Mit jedem neuen Scheitern entsteht ein Hinzugewinn
    an Notstandspotential und damit eine Abgabe souveräner Rechte,
    an eine Administrationsstruktur, die immer mehr scheitern muss,
    um immer mehr zu bekommen. Die scheiternde Institution
    erlebt sich dabei gegenüber den zu Entmündigenden in einer
    Art irregulären Notstand und merkt die Autoaggression
    gegen das durch sie zu erhaltende System nicht. Zur Vermeidung
    einer Konflikteskalation, bei der auch eine Kompetenzneuordnung
    konkludieren könnte, wird eine Konflikttransponierung
    erwogen in Bereiche, die sich dem Handlungsrahmen des Untergebenen entziehen.

    Die hierin abgebildeten Konflikte sind skalierbar auf die Weltpolitik.

  53. 53 Stefan Uhlmann 04. Juni 2015 um 20:53 Uhr

    Mein Lob wurde ja gar nicht veröffentlicht. Schade, aber Ihr seid trotzdem toll.

  54. 54 Jakow Chmerson 21. Juni 2015 um 20:35 Uhr

    1 Ödköppe labern öde, ödes Zeug über eine öden Prof..
    Wie weiland die konkret über Thema XY .

    2 daraus hab ich ganz am Ende eines gelernt:
    Cherchez le juif!

    3. Inzwischen würde ich der „Gestapo“ mehr Vertrauen entgegenbringen als jeder zeitgenössischen „Sicherheitsbehörde“.

    just my 5 Pfennige.

  55. 55 Jürgen Leitner 23. Juni 2015 um 16:40 Uhr

    Wenn ein Politiker rechts der Mitte mit einem Politiker links der Mitte streitet und er gerade Redezeit hat, wirft er ihm falsche Sachpolitik vor. Wenn ein linke Politiker Redezeit hat, versucht er seinem Gegenüber Nationalismus vorzuwerfen, er sei ein NPD-Claquer und er fühle sich von als Patriot sowieso dauerbeleidigt.
    Linke Intelektuelle die medienwirksam vor ihrer Bücherwand stehend von roten Weltverbesserungsideen schwadronieren, ihren prämierten Burgunder trinken und sich ihre Bordellaufenthalte vom Steuerzahler bezahlen lassen sind der letzte Abschaum.

    Vor ein paar Wochen, als Frankfurt entglast wurde, sangt ihr Intelektuelle alte Arbeiterlieder. Aber ich habe dort keine unterjochten Arbeiter gesehen für die ihr „kämpft“. Ironischerweise hat ein Großteil von euch eine eher bourgeoise Herkunft, ist gut gebildet und hat – wenn überhaupt – allenfalls in einem Studentenjob gearbeitet. Was wirklich „hart arbeiten“ bedeutet, wißt ihr nicht. Gerüstbauer, Fliesenleger, Möbelpacker oder Stahlarbeiter finden sich so gut wie überhaupt nicht in euren linken Reihen.

    Ihr intelektuelle Linke seid aufgedunsene Parasiten, ihr seid das Erbrochene das Sarah W. herauskotzt wenn sie mal wieder beim Hummer fressen am kalten Buffet von einem Journalist erwischt wurde.

    Mein Schlußwort: Es wird Zeit, daß mal wieder ein K.-H. Kurras durch eure Reihen geht.

  56. 56 Administrator 23. Juni 2015 um 17:20 Uhr

    Sehr geehrter Herr Leitner,
    vielen Dank für die x-hundertste Morddrohung.
    Leider muss ich Sie enttäuschen: Weder trinke ich Burgunder, noch singe ich Arbeiter_innenlieder, noch besuche ich Bordelle.
    Und an dem „von Steuergeldern bezahlt“ werden arbeiten wir noch, wie Sie ja vielleicht in unserem Selbstverständnis gelesen haben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Caro Meyer

  57. 57 Hans Wurst 15. Juli 2015 um 10:53 Uhr

    Was Hänschen über Hans sagt, sagt mehr über Hänschen als über Hans.

  58. 58 blub 15. Juli 2015 um 11:00 Uhr

    Was für ein schwachsinn doch dumme linke und faule Scheiß Studenten verzapfen…

  59. 59 Christoph Lang 15. Juli 2015 um 11:34 Uhr

    Liebe Macher_innen von „Münkler-Watch“,

    bis jetzt habe ich es nur geschafft, euer Selbstverständnis und Anfangsstatement und die Kommentare dazu durchzulesen. Ich bin ziemlich bestürzt, was euch alles aufgrund dieser ersten Positionierung an den Hals gewünscht wird.

    Ich bin Politiklehrer und kann mir vorstellen, wie verletzend es sich anfühlen kann, wenn man misslungene Äußerungen öffentlich vorgehalten bekommt. Lehrende, das wurde zutreffend gesagt, sind keine perfekten Menschen. Auch ihnen geht in der wörtlichen Rede in der Regel eine Menge schief. Daher sind sie auch verletzlich, weil manche der zitierten Peinlichkeiten mit Sicherheit die eigenen hohen intellektuellen Erwartungen des Lehrernden an sich selber konterkarieren. Dennoch finde ich es gut, dass ihr ein Forum geschaffen habt, in dem über die öffentlichen Aussagen eines Lehrenden diskutiert werden kann. Auch dass ihr euch selbst positioniert habt, versteht sich von selbst. Und dass ihr die Anonymität gewählt habt, macht vor allen Erklärungen der Menschenrechte keinen Unterschied zu einer namentlichen Meinungsäßerung:

    „Everyone has the right to freedom of opinion and expression; this right includes freedom to hold opinions without interference and to seek, receive and impart information and ideas through any media and regardless of frontiers.“ Dies besagt zum Beispiel Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenreche der UN von 1949 (engl. Fassung). In keiner der MR-Erklärungen wird die namentliche Äußerung der Meinung zur Voraussetzung der Meinungsfreiheit gemacht. Hingegen gehen alle Erklärungen der Menschenrechte davon aus, dass es in republikanisch organisierten Gesellschaften riesige Machtassymmetrien und Einschüchterungspotentiale gibt, weshalb sie auch voraussetzen, dass eine Wahlentscheidung nur dann frei getroffen werden kann, wenn die Stimmabgabe geheim stattfindet.

    Insofern könnte man Dankbar sein: Die anonyme Äußerung der Meinung über einen Blog gewährleistet am ehesten, dass diese ehrlich gemeint ist und birgt damit auch das höchst mögliche Maß an Kontroversität und so auch das größte Potential einer Gesellschaft zur ehrlichen Selbstreflexion, auch wenn dies aufgrund seiner Schonungslosigkeit auch sehr schmerzhaft für die Beteiligten sein kann.

    Insofern finde ich es zwar schwer erträglich aber konsequent, dass ihr tendenziell antisemitische und sozialdarwinistische Äußerungen (Christoph Becker, Kommentar vom 09. Mai 2015: Juden seien fitter als andere Völker, da unter dem vergangenen Verfolgungsdruck „die Dümmeren dabei eher nicht überlebt haben“), Gewalt- Morddrohungen und Beleidigungen nicht wegmoderiert habt.

    Natürlich kann man alles besser machen, und der Titel „Münkler-Watch“ trägt sicher einiges dazu bei, dass manche Leser_innen den Blog von Vornherein als „Wächter“ über die „political correctness“ verstehen. Das glaube ich auch daran zu sehen, dass der Blog neben den Drohungen und Beleidigungen offenbar auch viele Leute anzieht, die es beim Besserwissen bereits weiter gebracht haben als ihr (Mampfus von Wolkenstein, 15. Mai; Christoph Becker, 09. Mai) oder Sendungsbewusste, die gerne ihre eigenen Welterklärungstheorien unter die Leute bringen möchten (Heinz Pütter, 2x). Vielleicht wäre die Diskussion unter anderem Titel und mit einer fragenderen Haltung deutlich inhaltlicher geworden?

    Trotzdem vielen Dank für das eröffnete Forum und die viele Arbeit, die ihr in eure Artikel gesteckt habt.

    PS: Nur für den Fall, dass euer Blog groß und Meinungsmächtig wird, wäre es meiner Meinung nach schon fair, aus der Annonymität herauszutreten. Aber natürlich muss man dann fairer Weise auch von Medien wie der der FAZ erwarten, dass sie uns mal Informieren, welchen Eigentümer_innen sie eigentlich verpflichtet sind. Das ist nämlich bis heute nicht transparent. Lediglich die Deutsche Bank konnte als Miteigentümerin der FAZ ausfindig gemacht werden. vgl. Horst Röper: Wem gehört die „FAZ“?“ – taz vom 15.4.2006

  60. 60 Haio 15. Juli 2015 um 12:04 Uhr

    Typisch linke Mundschmiede mit Klassensprecherambitionen à la Frankfurter Schule. Zumindest hätte man bei Geburt noch irgendwie Eure Hirnschale als Hohlraum nutzen können. Nu‘ is‘ zu spät.

  61. 61 x 15. Juli 2015 um 16:18 Uhr
  62. 62 Christoph Lang 15. Juli 2015 um 17:04 Uhr

    Linke Faschisten haben für alles eine Entschuldigung. Was für ein Gesülze und Gelabere, „anomym ist gut“, „sichert euch ab“, „man kann ja nie wissen“, etc…
    Ihr seid einfach nur feige, dumme Denunzianten – ganz fascholike!
    Was für ein elitäres Gequatsche.
    Ich hoffe, Euch trifft Euch mal der Richtige, und dann genau zwischen die Augen.

  63. 63 Guy Fawkes 15. Juli 2015 um 18:08 Uhr

    müsste es nicht Provinz-Bürgermeister_innen heißen?

  64. 64 Max 15. Juli 2015 um 18:50 Uhr

    …Angst? Ihr habt tatsächlich Angst!
    Freut mich, Ihr habt meinen Post gelöscht… das sagt mir viel.

  65. 65 Samuel 15. Juli 2015 um 20:10 Uhr

    Einzelne Theorien genügen selten zur Charakterisierung komplexer Zusammenhänge. Oft sind sie aber für hinreichend genaue Beschreibungen substanzhaltig genug. Das Problem einiger Gruppierungen mit ihrer Verortung innerhalb des politischen Spektrums ist nicht neu, die Extremismustheorie immer wieder eine dankbare Zielscheibe der deutschen Linken, die ihre politischen Kämpfe stets mit viel Herz, aber wenig Hirn austragen. Schließlich degradiert sie jene zu einem Randphänomen. Sie kritisieren an der Extremismustheorie, dass die Skala des politischen Spektrums einzig von den Unterstützern jener Theorie abhängig wäre (Zitat: Zuerst konstruieren sie eine angeblich demokratische bürgerliche Mitte der Gesellschaft.“). Genau das ist sie aber nicht. Sie ist abhängig von der demokratischen Mehrheit der Gesellschaft, die keineswegs konstruiert werden muss, und der im Übrigen eine erstaunliche Dynamik innewohnt. Die „Mitte“ ist demnach nicht fix, sondern variabel. Der Abstand der Extremen zur Mehrheit, und nicht die Extremismustheorie als solche, macht die Extremen zu Extremen, ob links oder rechts. Das erzeugt insbesondere bei linken Gruppierungen einen inneren Konflikt mit ihrem falschen moralischen Überlegenheitsempfinden. Wer möchte schon am Rand verortet werden, wenn er sich selbst doch gern zum Hüter von Moral und Anstand aufschwingt? Das Bekleiden dieser Randstellung missfällt ihnen, denn eine solche Position ist ein Indikator für eine Art von Gedankengut, die offensichtlich nicht mehrheitsfähig ist. Um sich nicht eingestehen zu müssen, dass der Grund dieser Ablehnung das Wesen der eigenen Ideologie ist, schiebt man die Schuld einfach einer angeblichen Unzulänglichkeit der Extremismustheorie in die Schuhe: „Ich bin nicht extrem, die Theorie ist nur schlecht.“
    Soviel zur Extremismustheorie. Nun zur Methodik. Die Autoren dieses Blogs scheinen Wert auf einen demokratischen und konstruktiven Anstrich zu legen (Zitat: „Wir sehen dieses Blog als notwendiges Mittel, denn wir möchten hier hemmungslos mit Euch analysieren und kritisieren, damit ein möglichst breites Spektrum an Perspektiven das Licht der Welt erblickt und den Horizont aller erhellt.“). Den Horizont aller erhellen? Darunter macht man’s hier wohl nicht?! Nun gut. Über Stil und Duktus lässt sich streiten, über die angewandten Methoden allerdings nicht. Dieser Blog ist nichts weiter als ein virtueller Pranger, modern in Sachen Technik, mittelalterlich in Sachen Demokratie und Anstand. Hier geht es keineswegs um ein breites Spektrum an Perspektiven, sondern bloß darum, eine bestimmte Perspektive, nämlich die des Dozenten, in den Dreck zu ziehen. Man redet nicht miteinander, sondern übereinander. In ihrer schärfsten Ausprägung handelt es sich dabei sogar um ein zentrales Element des Faschismus: Denunziation. Hier konterkariert sich die deutsche Linke selbst. Unliebsame Meinungen sollen offenbar verboten, Diskussionen argumentativ verengt werden. Dazu kommen ein regelrechter Hass auf Andersdenkende, eine kaum verhüllte Verfolgungsfreude, ein gedankenpolizeilicher Impuls schon beim Aufwachen und der Wunsch, von früh bis spät ein Meinungsspektrum zu verordnen, dessen Grenzen nicht mehr das Gesetz, sondern das eigene subjektive Empfinden ist. Abweichende Auffassungen werden per se als illegitim abgestempelt und ihnen damit das Recht abgesprochen, überhaupt eine Auffassung zu sein. So etwas nennt man dann auch Meinungsdiktatur.
    Hier ist der letzte Funken Anstand verloren gegangen. Das ist leider das vulgärmarxistische Handwerkszeug von Soziologiearbeitern im Weinberg des Herrn. So haben sie‘s gelernt, so bringen sie‘s zur Anwendung, so werden ihre Nachrufe dereinst lauten. Und immer ein astreines Gewissen dabei…

  66. 66 notwendig 16. Juli 2015 um 8:16 Uhr

    Feiglinge.

  67. 67 anon 16. Juli 2015 um 12:12 Uhr

    ach, aber mein name ist für einen kommentar notwendig. dabei wollte ich anonym bleiben :( . menschen wie ihr seid der grund warum ich mich meiner meinung schäme. würdet ihr dem extremismus der mitte das wort schreiben, würdet ihr ihm mehr schaden als so.

  68. 68 Euer größter Albtraum 17. Juli 2015 um 0:03 Uhr

    Ihr seid doch das letzte feige Pack, das diese Erde mit seinem Antlitz verschmutzt. Solche Leute wie Ihr verkaufen die eigene Mutter um sich den eigenen Hintern zu retten und so versteckt ihr euch hinter euren feigen Hassreden und das anonym um euren Frust über eure gescheiterten Existenzen auf einen anderen Menschen zu übertragen – Ihr solltest euch schämen und die Wissenschaft kann froh sein, wenn Leute wie Ihr endlich weg von der Uni seid und das hoffentlich schnell!

  69. 69 Amin 17. Juli 2015 um 16:02 Uhr

    Bei diesen Kommentaren kann doch jeder Mensch nachvollziehen warum ihr das Ganze anonym macht. Da wird euch doch implizit ständig mit Gewalt gedroht, ihr seid Beleidigungen und Beschimpfungen ausgeliefert…

    Ich habe mich sehr gefreut, dass es endlich eine Gruppe gibt die einen solchen „Münkler-Watch“ ins Leben gerufen haben, dieser Typ ist wirklich unausstehlich.

    Aber warum beschränkt ihr euch nicht einfach mehr auf eine beobachtende/beschreibende Rolle? Damit leistet ihr schon einen einiges und kommt nicht in die Bredouille ständig gegen ihn und seine Thesen (pseudo-)wissenschaftlich argumentieren zu müssen. Das ist auch mein einziger Kritikpunkt an dieser Aktion: eure inhaltlichen Argumentationen sind einfach nicht gut erarbeitet.

    Da hat so ein Professor Münkler einen teils erheblichen Wissensvorsprung und besonders bei dem euch zukommenden Aufmerksamkeitsgrad müsste mensch unheimlich sorgfältig arbeiten um nicht aufgrund von inhaltlicher Schwäche die ganze gute Aktion zu diskreditieren.

    Ich hoffe ihr macht weiter und nehmt noch weitere Professor*innen unter Beobachtung! Viel Erfolg bei diesen Kämpfen!

  1. 1 Münkler-Watch und die Psychologie des “Extremismus der Mitte” | block0806 Pingback am 02. Juni 2015 um 9:05 Uhr

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