Reaktion der BVG auf unseren Bericht

Am Freitag haben wir uns über die Berichterstattung zur angeblichen „Asylbewerberflut“ im „Berliner Fenster geärgert (-> Text hier). Zu dem Artikel haben wir die BVG, die Redaktion von N24, welche die Politiknachrichten für das sogenannte Fahrgastfernsehen erstelllt und die Werbefirma, die das Berliner Fenster betreibt, angeschrieben. Nur die Presseabteilung der BVG hat geantwortet.

Hier die Antwort von pressestelle@bvg.de:

Sehr geehrte Frau Meyer,

Sie regen sich zu recht über Stereotype auf und benutzen sofort selbst welche. Die böse BVG, wie zu erwarten … Erst nerven sie uns mit einer Freundlichkeitskampagne und nun das . . . und schon haben wir eine schnittige Überschrift…

Warum greifen Sie eigentlich nicht den direkten Absender an? Sie zitieren nach Ihren eigenen Aussagen den Fernsehsender N24. Und übrigens ist auch das „Berliner Fenster“ ein von der BVG unabhängiges Unternehmen.

Wussten Sie eigentlich, dass in unserem Unternehmen Menschen aus mehr als 30 Nationen gut und erfolgreich zusammenarbeiten und der prozentuale Anteil von Auszubildenden mit einem Migrationshintergrund bei der BVG höher als in allen anderen Landesunternehmen und damit vermutlich auch höher als an der Humboldt-Uni ist? Aber für eine tolle Überschrift, verzichten wir schon mal auf eine Recherche und bedienen ein Stereotyp…

Mit freundlichen Grüßen

Leiterin Vorstandsstab Medien
Pressesprecherin

Mehr Infos:

Der ursprüngliche Artikel: „“Rassismus? Bei der BVG doch nicht.“:
http://hu.blogsport.de/2015/02/13/rassismus-bei-der-bvg-doch-nicht/


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