Archiv für Februar 2015

Rassismus? Bei der BVG doch nicht…

Aktuell hat es die BVG nötig, mit ihrer Image-Kampagne „Weil wir dich lieben“ auf sich aufmerksam zu machen. Doch die Liebe scheint nicht nur nicht zahlende Kunden auszuschließen. Ob Menschen aus anderen Ländern, die nicht mit einer fetten Geldbörse als Tourist_Innen kommen, ist nach der Lektüre des „Berliner Fensters“ vom 13.2.2015 fraglich. Dort wird wie in der Zeit der Ausländerjagdten der 1990ger Jahre von einer angeblichen „Asylbewerberflut“ berichtet.
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[B] Protest an der HU. Betroffener Prof. äußert sich – nicht.

Am Institut für Sozialwissenschaften an der HU Berlin gibt es Streit. Mit einem offenen Brief protestierten Studierende letzte Woche gegen die ihrer Meinung nach eurozentristische und Gender-Aspekte ausblendende Vorlesung „Soziologische Theorien“. Entgegen seiner Ankündigung in der Vorlesung hat sich der für die Vorlesung zuständige Dr. Makropoulus entschieden, zum Offenen Brief keine Entgegnung zu verfassen. „Anonyme Kritiken kommentiere ich nicht“ teilte er seinen Studierenden via der internen HU-Internetplattform Moodle mit.

Gleichzeitig wirft er den AutorInnen des Offenen Briefes vor, die Unwahrheit zu sagen. „In dem Schreiben ist tatsächlich einiges nicht wahrheitsgemäß (…)“ behauptet Makropoulos. In einem Text analysiert die Aktionsgruppe, warum die Behauptung, anonyme Statements seien der Auseinandersetzung nicht wert, so beliebt ist. Und warum es ebenfalls so beliebt ist, KritikerInnen als die Unwahrheit sagend zu verunglimpfen.
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Soziologische Theorie oder Soziologische Klassiker: Der feine Unterschied

Ein auf diesem Blog veröffentlichter Offener Brief , sorgte am Institut für Sozialwissenschaften an der HU in der letzten Woche für viel Wirbel. In ihm wird die Vorlesung „Soziologische Theorie“ unter anderem als eurozentrisch kritisiert. Eine Idee aus der Debatte ist es, die Veranstaltung einfach umzubennenen. Doch das wird sicher nicht passieren, da eine solche Entscheidung für den „old-guys-club“ eine nicht hinnehmbare schiefe Ebene in Richtung eines pluralistischer Wissenschaftskonzeptes wäre.
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HU Berlin: Studierende verteilen Offenen Brief an Soziologie-Dozent

Einen Offenen Brief verteilten heute Sozialwissenschafts-Studierende anlässlich der letzten Soziologie-Vorlesung im Wintersemester. In ihrem Brief kritisieren die Studierenden Dr. Makropoulos. Dieser habe laut den Studierenden den Lehrstoff zu eurozentristisch und gender-unsensibel ausgewählt. „Wir beschäftigen uns nur mit alten weißen Männern!“ sagt Caro Meyer. Der betroffene Privatdozent Dr. Makropoulos kündigte an, Stellung beziehen zu wollen.
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Offener Brief an Soziologie-Dozent

In einem Offenen Brief kritisiert ein_e Zuhörer_in die Soziologie-Vorlesung von Dr. Michael Makropoulos. Ihm wird ihm vor, das Semester mit eurozentristischen Betrachtungen gefüllt zu haben. Doch auch die Studierenden werden kritisiert: Diese würden die eurozentristische, gender-unsensible Vorlesung wider besseren Wissens mittragen.
Im folgenden wird der Brief dokumentiert.
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RFC zeigt Asylmonologe

Asylmonologe am Di. 10.2. um 19h im Kinosaal. Die Refuge Law Clinik der juristischen Fakultät ist am Dienstag, den 10.2. ab 19h im Kinosaal GastgeberIn für das Doku-Theaterstück „Die Asyl-Monologe“.
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