Münkler-Watch Folge 1

vom 14.04.2015

Archive, Labore und Verbindungsgänge gewürzt mit Eurozentrismus und Wessi-Chauvinismus

Im ersten Vorlesungstermin „Einführung in die Politische Theorie und Ideengeschichte“ thematisierte Prof Dr. Münkler neben den zum Semesterbeginn üblichen Formalia, dass er sich keinen Diskurs mit Studierenden wünsche. Fragen werde er nicht zulassen, dazu seien die Grundkurse da: „Ich muss hier ein Programm durchziehen!“

Einführende Aspekte
Inhaltlich thematisierte er vor allem zwei einführende Aspekte der Politischen Theorie. Er umriss den Forschungsgegenstand und die historische Genese der Disziplin. Den Gegenstand der Politische Theorie beschrieb Münkler anhand der Metaphern des Archivs, des Labors und der dazwischen liegenden Verbindungsgänge.

Das Archiv und das Labor
Das Archiv sei dabei die Summe des Nachdenkens über politische Ordnung. Unterschiedliche Aspekte dieses Wissens würde in Konjunkturen immer mal wieder hervorgekramt und neuentdeckt. Das im Archiv befindliche Wissen gebe dem Fach seine intellektuelle Tiefe und sich dort auszukennen vermeide vermeintliche Neuentdeckungen. Im Labor hingegen werde experimentell das bereits vorhandene Wissen auf neue Situationen, Fragestellungen und Probleme angewandt und manchmal auch Neues entdeckt.

Die Verbindungsgänge
Vernachlässigen dürfe man auf keine Fall die Gänge, durch die man ins Archiv, ins Labor oder Zurück gelange. Diese Wege repräsentieren die Denkschulen, in denen Politikwissenschaftler_innen sich bewegen. Diese Denkschulen determinieren die Fragestellungen, die Methoden die Perspektiven, mit denen Forschende ihren Forschungsgegenständen gegenüberträten. Dies dürfe man für eine selbstreflexive Wissenschaft nicht aus den Augen verlieren.

Von der Re-Education…
Der zweite Teil der Vorlesung zeichnete die Entwicklung der Politikwissenschaft und der Politischen Ideengeschichte in D-Land seit 1945 nach. Bis 1945 sei das Nachdenken über politische Ideen in der Historik, der Philosophie und den Rechtswissenschaften verankert gewesen. Infolge der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus sei das eher amerikanischen Wissenschaftsmodell einer eigenständigen Politikwissenschaft in D-Land entstanden. Diese sei im Rahmen der allierten Re-Education als Demokratie-Wissenschaft in Abgrenzung zum Nationalsozialismus verstanden und etabliert worden. Im Laufe der 1950ziger und 1960ziger sei diese Ideologiekritik um die Aufgabe der Auseinandersetzung mit dem Kommunismus erweitert worden.

… zur Ideengeschichte
Erst in den 1970zigern und 1980zigern habe sich diese „Demokratieerziehung“ durch den Einfluss der Cambridge School und dem Wirken Michael Foucaults und Reinhart Koselecks erweitert. Die Cambridge School habe die Frage aufgeworfen. Wie in der politischen Ideengeschichte bestimmte Akteure Begriffe und Vorstellungen geprägt hätten. Foucaults Diskursanalyse frage hingegen, wie sich Bedeutungsfelder um Begriffe im gesellschaftlichen Gebrauch verschieben. Und Koseleck habe die Begriffsgeschichte u.a. am Beispiel des Begriffes der Revolution etabliert.

Besser-Wessi grenzt sich von Pegida ab
Die relative Unverbindlichkeit eines Vorlesungsauftakts durchbrach Prof. Münkler lediglich an wenigen Stellen. Ein Highlight war eine oberflächliche Pegida-Abgrenzung voller Wessi-Chauvinismus. Bei der Schilderung der (Zitat Münkler) „Umerziehung“ bemerkte er deren lobenswerte Funktion, um dann fortzufahren: „Wenn man nach Dresden schaut, bekommt man ja den Eindruck, das hätte da auch gut getan. Ich meine nicht die Frauenkirche, ich meine Pegida. Aber das hat ja nicht stattgefunden“. Davon, dass Münkler in seinen Texten nicht davor zurückschreckt, genau dieselben rassistischen Stereotypen zu instrumentalisieren, verliert Münkler kein Wort.

Offensiver Umgang mit Nichtwissen
Allerdings entschuldigte sich Münkler auch dafür, dass die mangelnde Einbindung nicht-europäischer Autoren auch seinem geringem Kenntnisstand geschuldet sei. Diese scheinbar beiläufige Bemerkung ist hochinteressant. Zum einen funktioniert die auf Nachsicht schielende rhetorische Funktion der Bemerkung. Was ist verständlicher und lobenswerter als der offensive Umgang mit Nichtwissen?

Der Universalexperte inszeniert sich ahnungslos?
Allerdings ist Münkler nicht irgendwer. Schaut man sich die Themenvielfalt seiner Talkshow-Auftritte und und Interviews an, kann man den Einruck gewinnen, dass es eigentlich kein Thema gäbe, bei dem der Herr Münkler nicht Experte sei. Und ausgerechnet bei der Frage, wie außerhalb von Europa über politische Ordnungen nachgedacht wurde und wird, muss ein Lehrstuhlinhaber für Politische Ideengeschichte an einer deutschen Universität passen?

Chauvinistische Gesellschaft verzeiht chauvinistische Leerstellen
Hier zeigt sich deutlich, wie der Extremismus der Mitte funktioniert. Münkler agiert in einer Gesellschaft, die wie selbstverständlich mit jeder Faser von der eigenen Überlegenheit überzeugt ist und dadurch überhaupt nicht in der Lage ist, die vielfältigen Leerstellen, die die Bewegungen im eigenen eingefahrenenen „Verbindungsgang“ mit sich bringen, wahrzunehemen. Und so ist diese Gesellschaft auch wie selbstverständlich bereit, einem Professoer, der zugibt, in seinem Kerngebiet nur eine sehr eingeschränkte eurozentristische Perspektive zu bedienen, weiterhin als quasi universalgelehrten Experten zu akzeptieren.

Der Kanon ist kein Kanon?
Gegen Ende der Vorlesung griff Prof. Münkler die im vorherigen Semester von Studierenden in einem Offenen Brief formulierte Kritik am „alte weiße europäische Männer“-Kanon auf. Dies sei auch in seiner Vorlesung der Fall. Zwar orientiere er sich bei der inhaltlichen Gliederung der Vorlesung an Begriffen. Dies tue er auch, um eine Gliederung anhand vermeintlich kanonistischer Autor_innen zu vermeiden. Allerdings werde der ein oder andere Name immer mal wieder auftauchen (Anmerkung: Dem Literaturverzeichnis zu folge dürfte das oft auch sein eigener Name sein…). Dass dabei die klassischen Namen immer mal wieder dabei seien, ließe sich nicht vermeiden: „Sie können da einwenden: Nur europäische Autoren. [Kunstpause] Keine Afrikaner.“ Wie sehr sich Münkler auf den unterschwelligen Rassismus im Bildungsbürgertum verlassen kann, zeigte in diesem Moment die amüsiert belächelnden Reaktionen im studentischen Publikum.

Westliche Dominanz als Beitrag zur Diversity?
Darüber hinaus sei das Pflegen einer Europäischen Wissenskultur in einer weltweiten Wissenschaft auch ein Beitrag zu Diversity. Dies Argument zeigt, das Münkler selbst vor billigen Taschenspielertricks nicht zurück schreckt. Es gehört schon einiges an Manipulationswillen dazu, die Privilegierung einer privilegierten Perspektive wie der weiß-männlich-europäischen als Beitrag zu einer angeblichen Pflege von Diversity zu verklären.

Militärischer Sprachduktus
Seine Tätigkeiten als hochrangiger Sicherheits- (sprich: Militär-) Berater, sowie sein Forschungsschwerpunkt „Krieg“ glimmten oft auf: Wie Soldaten im Frontsommer 1914, sähen wir Studierenden oft aus, mit unseren „gefüllten Feldflaschen“ – die mögen wir wegen unseres „erhöhten Harndrangs“ während der Vorlesung nicht benutzen. Auch sprach er von der „Munitionskiste unserer Wissenschaft“, von „Patronengürteln“ oder „kein Antritt und Appell vor der Vorlesung“.

Warnung vor Protest
Abschließend nahm Münkler noch einmal Bezug auf den Offenen Brief im vorherigen Semester. Der Professor gab den Studierenden mit auf den Weg, dass die „Folgen von Aufständen letztlich katastrophal [sind], weil sie dazu führen, dass der Kanon erweitert wird.“ Das Ergebnis sei, so schwarzmalert er weiter, eine umfangreichere Klausur. „Also ist es ein Akt der Klugheit, nicht zu rebellieren.“

Mehr Infos:

Fachschaft Sowi wirft Münkler Verwendung rassistischer Sterotype vor:
https://de-de.facebook.com/sowi.fachschaft/posts/657005241043892%20?_fb_noscript=1

Offener Brief gegen eurozentristische Lehre in der Soziologie:
http://hu.blogsport.de/2015/02/12/b-protest-an-der-hu-betroffener-prof-aeussert-sich-nicht

Der Spiegel zur münklerischen Selbstinszenierung als Universal-Experten:
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/politikberater-herfried-muenkler-ein-zettel-unter-der-tuer-a-468930.html

Gutachten der Informationsstelle Militarisierung zur Rolle von Universitätsprofessoren bei der Neuausrichtung der deutschen Militär- und Außenpolitik:
http://www.imi-online.de/2015/01/31/deutschlands-neue-grossmachtambitionen/


42 Antworten auf „Münkler-Watch Folge 1“


  1. 1 NR 09. Mai 2015 um 19:31 Uhr

    Im Studium wird den Studenten echt einiges zugemutet: Jetzt müssen Sie sich schon Vorlesungen mit Meinungen anhören, die nicht die eigenen sind. Ein Skandal erster Güte!

  2. 2 Mr Madson 09. Mai 2015 um 20:44 Uhr

    ihr habt also seine polemik in den falschen hals bekommen… und weil ihr nun so echauffiert seid, muss er öffentlich brennen? gut dass die grenzen von gut und böse aufgezeigt wurden… danke!

  3. 3 Heiner 09. Mai 2015 um 20:47 Uhr

    In BWL hat mein Professor immer erzählt, dass man sich aufhängen kann wenn man dieses oder jenes nicht wüsste. Und jetzt? Soll ich jetzt auch einen Blog aufmachen?

  4. 4 Maro Ceyer 09. Mai 2015 um 21:01 Uhr

    Wenn euch euer Prosa-Studium nicht gefällt, studiert doch einfach ne richtige Wissenschaft. Dann gibts im Anschluss auch nen Job mit mehr als 800 im Monat.

  5. 5 Bob 09. Mai 2015 um 21:28 Uhr

    Nicht die Elite dieser Welt zu sein macht vielen Europäern, besonders Professoren, große Angst. Seid nachsichtig mit ihm und verliert den Glauben, dass ein Professor ein besserer Mensch wäre.

  6. 6 Ostler 10. Mai 2015 um 0:00 Uhr

    Gute Arbeit macht ihr!

    Diese reaktionäre Wessi mit seiner antikommunistischen Attitüde ist mir schon in einer Snowden Dokumentation aufgefallen. Typischer Opportunist und Machiavellist. Diese unfähigen westdeutschen Hochstapler sollten erst einmal ein Studium in Marxismus-Leninismus abschließen, bevor sie sich anmaßen auf Feindesland über philosophische oder ideengeschichtliche Ansätze zu schwafeln. Weg mit denen, die brauchte schon 1968 im Westen keiner.

  7. 7 Ostler 10. Mai 2015 um 0:15 Uhr

    Hey, ich nochmal,

    wenn ihr mit eurem Blog Erfolg haben wollt, zensiert mal die ganzen Korinthenkacker und Stiefellecker aus den Kommentaren. Das macht keinen guten Eindruck, da sich der Großteil der Studentenschaft dieser Tage sowieso wie eine Herde Lemminge verhält, die anhand des Afters ihrer Kommilitonen den großen Karrieresprung erschnuppern wollen. Der Herrschaftsapparat ist bezüglich Zensur auch nicht so zimperlich, also keine falsche Scheu!

    Grüße

  8. 8 Gitanes 10. Mai 2015 um 0:21 Uhr

    Lob auch an dieser Stelle – aber den Begriff Bildungsbürgertum würde ich evt. in Anführungsstriche setzen. So ein Abitur ist nett, Bürgertum sind da in D leider auch die meisten – aber Bildung ist irgendwie etwas anderes, was ja auch die beschriebene Reaktion verdeutlicht.

  9. 9 Ostler 10. Mai 2015 um 0:33 Uhr

    Der reaktionäre Westideologe Münkler ist mir bereits bei einer Snowden Dokumentation unangenehm aufgefallen. Typischer Opporunist, Karrierist und Machiavellist – Lehre und Forschung scheinen eher sein Hobby. Die ganzen westdeutschen Hochstapler sollten erst einmal das Grundstudium Marxismus-Leninismus absolvieren bevor sie ihr substanzloses Geschwafel der „falsch-sozialisierten“ Bevölkerung im Feindesland wie einen maroden Gebrauchtwagen anzudrehen versuchen. Briefmarke drauf und zurück nach Bonn, nur will die dort bis heute keiner haben. Die ganze westdeutsche politische Theorie war schon zur Gründung der Bundesrepublik überholt, und dennoch wird genau wie in der Volkswirtschaftslehre immer noch der verstaubte Mief von vor tausend Jahren gelehrt. Da brauch man sich nicht wundern, wenn unsere Professoren bald alle durch Chinesen ersetzt werden, outscourcen kann man das inzestuöse Bologna-Ergebnis nur dann leider auch nicht mehr, mit dem Schrott können doch nicht mal mehr die sog. 3. Weltländer etwas anfangen. Obwohl wenn das Land of the free Feuer fängt, sind bestimmt ein paar verbrannte Scharfmacher gute Grillanzünder. Bye, bye, BRD-missBildung.

  10. 10 Lars 10. Mai 2015 um 5:55 Uhr

    Schöne Webseite!

    Als bekennender Sozialist kann ich nur sagen: Beste Werbung für Euch, noch bessere Werbung für Herfried Münkler!

    Ich finde den Mann sehr gut, seine Meinung & Ideen erhellend. Ihr – die nammenlose Redaktion dieser Webseite – könnt Euch glücklich schätzen, a) bei diesem Prof studieren und b) lernen zu dürfen.

    Seit doch froh, dass es jemanden wie Herfried Münkler gibt. Eure Reflektion seiner Zitate & Lehre zeigt doch, dass Ihr Euch innerlich mit seinen Vorstellungen auseinandersetzt und sie auch umsetzt – indem Ihr hier diese Webseite aufmacht.

    Mit sozialistichen Grüßen!

  11. 11 Caro Meyer 10. Mai 2015 um 7:55 Uhr

    Wo kann ich spenden, um Eure Arbeit zu unterstützen? Weiter so. Mehr kritische Reflektion an deutschen Unis. Mehr Kritik an Hierarchie und professoraler Arroganz und Ignoranz…Bitte teilt Kontodaten

  12. 12 hansdampf 10. Mai 2015 um 9:22 Uhr

    Wow, wie peinlich für den Verfasser, nicht einmal den Namen dahinter zu schreiben. Ein inhaltsleerer Text, der vor „shitstorm“-Geilheit gradezu trieft. Los, mehr Gender-Underscores, los, mehr „D-Land“! Mein Gott.

  13. 13 llamaz 10. Mai 2015 um 10:27 Uhr

    Naja, wenn ich das richtig sehe heißt die Vorlesung „Einführung in die Politische Theorie und Ideengeschichte“. Was man da erwarten kann ist ein kurzer unvollständiger Abriss der wichtigsten politischen Theorien. Außerdem geht es um IdeenGESCHICHTE, d.h. um politische Theoretiker der Vergangenheit. Das sollte dann schon klar sein, daß hier eine gewisse Auswahl und Unvollständigkeit unvermeidlich ist und aktuelle Theoretiker erstmal nicht vorkommen. Schließlich würden sich die Studenten – pardon „Studierenden“ schön bedanken wenn der Professor da Carl Schmitt oder Marx weglässt und stattdessen über Achille Mbembe referiert nur damit ein anderer Kontinent vertreten ist. Erstere haben nunmal einen größeren Einfluss gehabt ob der positv oder negativ war spielt da erstmal keine Rolle. Und wenn er dann Ayn Rand mit reinnimmt damit eine Frau vertreten ist, wärs wahrscheinlich auch wieder nicht recht.
    Zum anderen hat man hier den Eindruck als käme es den Autoren weniger auf die Auswahl der „wichtigen“ politischen Theoretiker, d.h. die ggf. einen Einfluss auf dass Leben von Millionen von Menschen gehabt haben, als auf die „richtigen“ an, d.h. die man für die „guten“ hält. Wer auch immer die sein sollen.
    Und der Professor hat nunmal Recht, eine Vorlesung ist eine Vorlesung wie der Name schon sagt, da geht es einfach darum einen groben Überblick zu vermitteln, für die Diskussion sind Seminare da.

  14. 14 Blade Runner 10. Mai 2015 um 14:05 Uhr

    Eurozentrismus ist OK, wenn man sich selber darüber im Klaren ist und dies einschränkend den Studenten vermittelt. Es gibt keine komplette mit allen Wassern gewaschene Lehre. Münklers Problem teilt er mit all seinen Grand Professor Kollegen: Der Universalanspruch walzt alle politischen Unterscheidungen platt. Insofern ist Münkler so etwas wie die Angela Merkel der Polit-Theorie und passt entsprechend in unsere Zeit.
    Ich empfehle den Studentenrebellen, ihre Kritik noch präziser zu formulieren – und zwar nicht auf der Basis einer anderen politischen Einstellung, sondern auf der Basis, dass etwas Grundsätzlich im Uni-System nicht stimmt und dass systematische Probleme auf Inhaltliche verweisen und umgekehrt. Die erste Institution, die einer Rebellion bedurfte, ist die Universität.

  15. 15 Michael 10. Mai 2015 um 21:55 Uhr

    Peinlich, peinlich liebe Kommilitonen. Allerdings habt ihr eines geschaftt: So viel Sympathie für Münkler zu bekommen hätte ich mir nicht mehr erträumt. Arme Universitäten, die euch durchschleußen müssen.

  16. 16 Christoph Becker 10. Mai 2015 um 22:30 Uhr

    1. Als Student sollte man versuchen herauszufinden, was der Prof. wissen will und wie er tickt. Bei der Prüfung sollte man dann die entsprechenden Antworten geben bzw. aufschreiben können. Bis zum Studienabschluss sollte man sich in diesem Sinne um politische Korrektheit bemühen. Bei Münkler-Watch habe ich aber etwas den Eindruck, dass da Studenten ihren Prof. zu der heute von den Medien und Politikern gepflegten politischen Korrektheit erziehen wollen.
    2. Der Erfolg der Wissenschaft begann erst als man anfing einfache, begrenzte Fragen zu stellen und versuchte darauf allgemein gültige Antworten zu finden. Der Gegensatz war die Alchemie, die versagt hat und eben nicht wie angestrebt Gold herstellen konnte. Wenn das mit der einfachen Goldherstellung gelungen wäre, wäre Gold im übrigen bald nichts mehr wert gewesen, womit der Alchemie grundsätzlich selbst im besten Fall nur ein kurzfristiger Erfolg möglich gewesen wäre.
    Jedenfalls hat dieser Prof. Münkler schon recht, wenn er Grenzen zieht.

    Offensiver Umgang mit Nichtwissen?
    Was sollte er denn aus dem aussereueropäischen Bereich kennen? Afrika und der Orient dürften kaum etwa zu bieten haben. Japan und China sind uns Europäern ziemlich verschlossen. Sicher sollte man SunTzu kennen, schon ein Vergleich der Übersetzungen zeigt aber, dass man sich da auf schwankenden Boden begibt. Wer mehr als eine Sprache beherrscht und sich selber auch mit Übersetzungen befasst hat weiß, dass Übersetzungen aus anderen Sprachen grundsätzlich schwierig und unsicher sind, selbst wenn sie fast zum eigenen Kulturkreis gehören. Japan und China, und auch Indien, Iran und Korea sind aber ganz andere, uns fremde Kulturkreise. Man kann und sollte denen sicher Respekt und Achtung entgegenbringen, aber wirklich verstehen und tiefgründig analysieren können wir die vielleicht nicht.

    3. Zum Thema „Dominanz der Weißen Männer“ sollte man sich vielleicht einmal das Buch „A Farewell to Alms: A Brief Economic History of the World“ von Gregory Clark ansehen. Danach beruht die industrielle Revolution und der Siegeszug des Weißen Mannes auf einem etwa 1000-jährigen Ausleseprozess, der ganz konkret zu einer genetischen Überlegenheit geführt hat: Clark hatte Testamente in England untersucht und dabei herausgefunden, dass die Reichen und Erfolgreichen sehr viel mehr Kinder bis ins Erwachsenenalter durchgebracht haben als die Ärmeren. Die unteren Gesellschaftsschichten wurden Jahrhundertelang mit Nachkommen der Erfolgreichen aufgefüllt während die Sterblichkeit in den Unteren Schichten recht hoch und die Zahl des das Erwachsenenalter erreichenden Nachwuchses eher gering war. Das hat es so wohl nur in Teilen Europas gegeben. Zur Beruhigung der politisch korrekten Gutmenschen: Dieser Selektionsprozess wurde in Europa, dem Sozialstaat sei dank, seit dem frühen 20. Jahrhundert umgekehrt. Ob das für die Welt angesichts der letztlich als Folge des 400 Jährigen Siegeszuges des Weißen Mannes kommenden ökologischen Probleme gut ist, ist die Frage.
    4. Was mit den noch zu erwartenden Flüchtlingsströmen der nächsten Jahre und Jahrzehnte bei nüchterner Betrachtung aus Sicht der Politikwissenschaft umzugehen ist, würde sicher nicht nur mich interessieren. Alle willkommen heißen? Na, dann lest mal „Das Heerlager der Heiligen“ von Jean Raspail und versucht in der Weltgeschichte Beispiele zu finden, wo Multikulti und ethnische Vielfalt bei gefühltem oder tatsächlichem Ressourcenmangel nicht zu Pogromen, Bürgerkrieg, Massenmord und brutalen Diktaturen geführt haben.

    Ich habe mich heute – weil ich versuchen wollte ein Projekt zur Demonstration Restaurierenden Landwirtschaft nach dem Vorbild von Mark Shepards „New Forest Farm“ zu realisieren, lange mit einem Landwirt unterhalten, der sich inzwischen weigert Lebensmittel zu produzieren, weil er die Taschendiebmentalität – wie William Catton das Phänomen in seinem Buch „Bottleneck : Humanity’s Impending Impasse“ nennt, einfach satt ist. Im Fernsehen war heute abend ein Bericht aus Hessen, wo es offenbar üblich ist, das auf Friedhöfen gestohlen und vandalisiert wird. Fazit, es macht einfach keinen Sinn mehr in die Zukunft und in die Verbesserung der Überlebensfähigkeit der Bevölkerung in Deutschland zu investieren. Das Land und seine Bewohner sind verloren. Wir haben nicht mehr genug soziales Kapital.
    Was wir erleben ist ein völliger Zerfall jeder Humanität. Catton meinte, das läge an der beruflichen Spezialisierung, da der Mensch die Eigenschaft habe, sich durch berufliche Spezialisierung neue, artinterne Spezis (also so eine Art immer neuer Rassen!) zu schaffen, würde die berufliche Spezialisierung zur Dehumanisierung führen (weil der Mensch zu Rassismus neigt und „die Anderen“, die nicht zu seiner ihm nächsten Gruppe gehören, eher nur als aus zu beutende, austauschbare oder sogar störende oder überflüssige Objekte wahrnimmt und nicht als Menschen). Man kombiniere das mit einer Ernährungskrise, und wir werden jede soziale Bindung und Rücksicht verlieren, so wie es der Etnologe Collin Turnball in seinem Buch „Mountain People“ beschreibt.
    Von unseren tollen europäischen Werten wird jedenfalls voraussichtlich nichts übrig bleiben, als eine bittere Erinnerung und beißender Spott über die europäischen Gutmenschen unserer Tage – sofern es dann überhaupt noch jemand etwas von der Geschichte Europas weiß.
    Der Soziologe und Ökologe William Catton schreibt schon 1982 in seinem Buch „Overshoot: The Ecological Basis of Revolutionary Change“, dass man gut daran getan hätte den Nationalsozialismus und seinen Verbrechen als Vorspiel auf das zu verstehen, was aus ökologischen und auch aus damit verbundenen psychologischen Gründen im 21. Jahrhundert kommen wird. Wobei Catton 1982 meinte, dass man noch etwas ändern können, während er schon 2008 meinte, dass ein katastrophaler Zusammenbruch nicht mehr zu vermeiden sei.
    Sehr denkwürdig auch für Politologiestudenten 2015 ist der Beginn des Vorwortes von Cattons Buch „Bottleneck“. Sinngemäß etwa: „Oft bewirkt das was wir tun das Gegenteil von dem was wir wollten. Es ist fast sicher, dass vieles was man als Problemlösung in Angriff nimmt, die künftigen Probleme nicht löst sondern drastisch verschlimmert.“
    Catton meinte schon 2008, dass die Weltbevölkerung um einige Milliarden zu groß sei und als Folge der Nutzung der fossilen Brennstoffe und der nicht nachhaltigen industriellen Revolution, ähnlich wie die Rentierpopulation auf der St. Matthew Insel explodiert sei und auch, das die Weltbevölkerung noch im 21. Jahrhundert, zusammenbrechen wird.

    Beste Grüße
    Christoph Becker
    www.freizahn.de

  17. 17 Sagende 10. Mai 2015 um 23:54 Uhr

    Hallo Studierende,
    ich finde es überraschend, dass es NOCH kritische Studierende gibt. Lasst Euch nicht einschüchtern von so einem Professor der unteren Schublade.
    Manch‘ einer der Professor_innen, die während oder nach der so genannten polit. ‚Wende‘ auf dem Gebiet der DDR eine Professur erhielten, müssen nicht unbedingt fachliche Leuchten gewesen sein und müssen auch heute noch keine fachlichen Leuchten sein.
    Vielleicht ist Münkler so einer, der nur und nur wegen der polit. Ereignisse von 1989/1990 auf einen Lehr-(Leer)Stuhl in PolWiss gehievt worden ist.
    So, wie Ihr Münckler zitiert, halte ich den für einen Polemiker. Und Polemik hat in Vorlesungen und Seminaren nichts zu suchen. Als demnach könnte Münkler zu Polemik greifen, wo ihm das Fachwissen fehlt. Wie gesagt, offensichtlich zu Unrecht ein akademischer Glücksritter aus den Jahren 1989 fortfolgende.

  18. 18 globelix 11. Mai 2015 um 9:46 Uhr

    Ist halt blöd wenn man an einer neoliberalen Eliteuni studiert. Die Kritik in die Öffentlichkeit zu tragen finde ich trotzdem noch das Beste was man daraus machen kann.
    Weiter so.

  19. 19 globelix 11. Mai 2015 um 9:53 Uhr

    Ich denke mal Münkler beachreibt die Welt so wie sie aus der Sicht eines bornierten Hamsters ist.
    Dass er dabei nicht mit anderen Sichtweisen vergleicht ist kein wissenschaftl. Verbrechen.
    Dass er ständig unterschwellig behauptet es gäbe nicht noch eine Vielzahl anderer Interpretationen allerdings schon.

    Einfach mal zwischenrufen, einfach mal absägen.

  20. 20 Joe 12. Mai 2015 um 8:46 Uhr

    Ostler: „Hey, ich nochmal,

    wenn ihr mit eurem Blog Erfolg haben wollt, zensiert mal die ganzen Korinthenkacker und Stiefellecker aus den Kommentaren…“

    Typisch, etwas anderes als Denunzieren, Zensieren und Wegsperren habt Ihr in Eurem Drecks-Stasi-Staat doch nicht gelernt. Für frustrierte Altkommunisten wie Sie, zu Recht auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet, empfinde ich nichts als tiefe Verachtung.

  21. 21 Tusch 12. Mai 2015 um 14:08 Uhr

    Richtig empört hat mich, dass dieser Münkler den Studenten während der Vorlesung das Trinken verbietet.
    Was denkt der eigentlich wer er ist??!

  22. 22 Michael 12. Mai 2015 um 14:54 Uhr

    Fieser Rassistenpöbel, der diesen Blog betreibt!

  23. 23 Ostler 12. Mai 2015 um 20:37 Uhr

    @Joe,

    geh‘ dich doch bitte bei deinen Professoren ausheulen, vielleicht können die dir ja weiterhelfen, mit dem pöhsen Internet, den pöhsen Putin-Trolle und den noch viel pöhseren Altkommunisten mir ihrem pöhsen Stasi-Staat. Wir kommen wieder und dann gibt es Schießbefehl. Genieß deine letzten Tage mit Privilegien, denn wie schon nach der Auflösung der DDR wird dann der ganze verschrobene wissenschaftliche Müll in die Produktion gesteckt. Die Bonzen von damals hielten sich auch für unheimlich schlau und auf einmal war Schicht im Schacht. Ihr solltet einmal mehr das Studium der Geschichte ohne deren Revision vertiefen, anstatt euch in den allseits beliebten Exzeptionalismus zu flüchten, der euch bald das Genick brechen wird. Aber bevor ihr den Kopf aus dem Dickdarm eurer Gönner ziehen könnt, hat sich der Kompass dieses Landes bereits um 180 Grad gedreht.

  24. 24 hans Gielessen 13. Mai 2015 um 12:43 Uhr

    Münkler Teste aus den 70gern haben mir damals gefallen-seine dümmlichen Russland-Hasspredigten in diversen Talkshows disqualifizieren…

  25. 25 Ju 14. Mai 2015 um 13:31 Uhr

    Ich finde angeführte Kritikpunkte sehr wichtig und finde euer Projekt sehr gut. Es rüttelt an der bestehenden Ordnung und ruft dazu auf, weniger festgefahren und selbstgewiss zu sein. Klar, dass die weißen, europäischen Männer das uncool finden und diejenigen Studenten, die sich an den Trott gewöhnt haben und einfach nur ihr Studium hinter sich bringen wollen, von solchen Veränderungen auch nichts wissen wollen :)

  26. 26 wie Ihr anonym 15. Mai 2015 um 12:57 Uhr

    Jenes, was Ihr glaubt anprangern zu müssen, lässt euch in selbigen Lichte erscheinen, wie diejenigen, deren ideologisches Gedankengut zu bekämpfen euch Identität verschafft.

    Eure Motive sind diskriminierend, eure Methoden denunziantisch.

    Ihr maßt euch an das für euch politisch Korrekte via Denunziantentum zur Durchsetzung zu verhelfen. Dies ist jedoch kein legitimes Mittel. Ihr erreicht genau das, was Ihr bekämpft, ein gleichgeschaltetes Denken, ein Diktat des Korrekten.

    Auch Gendern ist ein Ausdruck dessen.
    Die Verschriftlichung als sichtbarer Ausdruck des Korrekten.

    Was jedoch ist korrekt, vor allem politisch Korrekt?

    Maßt ihr euch an dies mit Inhalt zu füllen?
    Wenn dies die Methode ist das von euch subjektiv Inhaltliche zu fordern, entfernt ihr euch von einem Grundsatz der Verfassung, der Meinungsfreiheit und der Achtung des allg. Persönlichkeitsrechts.

    Im Umkehrschluss könnte sich demnach durchaus die Behauptung aufstellen lassen, dass das was Ihr tut, antidemokratisch ist.

    Denn wen oder was verhelft ihr zu dessen Recht, für wessen Rechte tretet Ihr ein?

    Ihr stellt euch eure Ermächtigung selbst aus, bauend auf politischer Ideologie um den Betroffenen letztlich seiner Rechte zu entsagen.

    Im Grunde seid Ihr das, was Ihr eigentlich bekämpfen wollt, nur in vermeintlich intellektuellen Gewand.

    Es gäbe ein Reihe von alternativen Maßnahmen zur Geltendmachung eurer Anliegen. Das hier Vorliegende jedoch, ist persönlichkeitsverletzend, somit abzulehnen.

  27. 27 Alfred Botha 15. Mai 2015 um 21:20 Uhr

    Ihr schreibt, dass ihr aufgrund etwaiger negative Auswirkungen auf eure Karriere auf die Nennung von Klarnamen verzichtet. Das ist eigentlich unnötig. Mit dieser Ideologie dürfte sich ausserhalb des von Steuergeldern subventionierten Dunstkreises linker bis linksextremer Organisationen und Verbände ohnehin keine Arbeit finden lassen bzw. wohl am fehlenden Leistungswillen und der Einsatzbereitschaft der Autoren scheitern. Insofern wäre die Nennung der Namen der Personen wohl sogar karrierefördernd. Da dies nicht geschieht bleibt es ein Blog von Denunzianten, die aus dem Verborgenen auf einen anerkannten Professor mit Lügen, Fehlinformationen und schönster Linkaußen-Propaganda schießen. Herr Münkler ist in meinem Ansehen seit Beginn dieser Hetzkampagne deutlich gestiegen. Danke :-)

  28. 28 NochsoeinNazi 17. Mai 2015 um 12:42 Uhr

    So jung und schon dier ersten Gehversuche als gute Tschekisten.
    Da hat ja jemand die Methoden der Stasi früh verinnerlicht.
    Eure Variante der operativen Zersetzung sind zwar noch ziemlich plump aber das wird schon noch. Und wenn das ganze gezeter nicht hilft, kann man ja in bester AntifaSA-Manier noch Mollis schmeißen und Reifen zerstechen.

  29. 29 kodi 18. Mai 2015 um 7:22 Uhr

    Mein Gott. Was für erbärmliche Faschisten ihr doch seid. Noch nicht einmal „linkssein“ können einige Deutsche ohne sich ganz tief ins Braune zu bewegen. Diffamierung ist da der erste Schritt. Dann kommt der nächtliche Überfall im altbewährten SA-Style. Am liebsten würdet ihr aber die Tür der Gaskammer hinter Münkler, den Pegida-Anhängern und allen anderen die nicht so denkt wie ihr schließen. Gebt es doch zu – feiges Pack.72

  30. 30 Max 19. Mai 2015 um 9:06 Uhr

    „1970zigern und 1980zigern“? Ernsthaft? -_-

  31. 31 Julian 19. Mai 2015 um 21:50 Uhr

    Eure rhetorischen Breitseite und moralischen Empörungen sind der Kracher :D ich habe lange nicht so gelacht. Kein Erbarmen, hier wird der Doc sogar für Understatement gehängt, kann ja nicht sein sowas, der hat gefälligst alles zu wissen . ALLES…. Faust ist wieder da und hat Bedarf nach Allmacht :D ich Les mal weiter was hier noch für Brecher sind. Macht mal nen HipHopTrack, diesen auf Akademikersprache gibt’s noch nicht :D ich Lach gleich Tränen :D

  32. 32 Helmut 20. Mai 2015 um 16:06 Uhr

    Mein Geburtsjahr 1932 lässt erahnen, dass ich schon Einiges erlebt habe.
    Trotz einiger guter Gründe ist aber die Anonymität von Anschuldigungen, für mich eine der schlimmsten Sünden in unserer demokratischen Welt, einfach nur egoistisch.
    Schade, denn eine geballte Macht, gerade auch mit Namen kann alles bewirken!

  33. 33 Te 21. Mai 2015 um 10:50 Uhr

    Ich muss ja ehrlich sagen, als ich zum ersten Mal von diesem Blog in einem Artikel gelesen habe dachte ich mir: So falsch können sie ja nicht liegen, irgendetwas muss schließlich dran sein.
    Daraufhin musste ich mir natürlich mein eigenes Urteil bilden und musste leider zu dem Schluss kommen, dass die meisten Anschuldigungen doch recht trivial sind. Ich musste erst einmal eine ganze Weile lesen, bis ich etwas gefunden habe, was vielleicht zu kritisieren wäre (und ja ich habe mehr als nur einen Eintrag gelesen). Als dann endlich mal was kam, verstand ich nicht so recht, wie man sich über solche Kleinigkeiten so aufregen kann. Auch ihr könnt nicht alles wissen und ich habe genug Vorlesungen besucht, die durch zu viele Diskussionen und Fragen einfach nicht den ganzen Stoff behandeln konnten.

    Was den Professoren ja hier im Allgemeinen „vorgeworfen“ wird und somit u.a. als Argument zur Verteidigung der Anonymität herangezogen wird, nämlich, dass sie rhetorisch gewandter seien und somit den armen Studenten ja jedes Wort im Mund verdrehen würden, trifft wohl genauso auf den/die Autor_in oder die Autoren oder Autorinnen zu (ist das richtig so mit dem gendern??). Ein kurzes Eingeständnis, dass er nun mal nicht jeden/jede Autor_in (so langsam hab ich den Dreh raus) aus jedem Kontinent und jeder sozialen, ethnischen und ökonomischen Gruppe abdecken kann und auch nicht jede politische Theorie oder Idee (wovon es nun mal schon viele allein in Europa und der europäischen Geschichte gibt und er nun einmal an einer europäischen Universität lehrt) kennen kann wird ihm zum Vorwurf gemacht und er wird als Hochstapler und Unwissender denunziert.

    So wie ich das sehe, wird hier eindeutig mit zweierlei Maß gemessen!

  34. 34 Tom Orden 24. Mai 2015 um 15:54 Uhr

    Eine Frechheit wie mit dem armen Mann umgegangen wird, nur weil er eine politisch den Autoren dieses Blogs ungenehme Meinung hat.
    Man kann sich vorstellen was eines Tages passiert, wenn solche Leute (die sich heute noch in ihren linksradikalen Blogs verstecken) die totale Macht bekommen :-(
    Armer Herr Münkler.
    Meine Freunde vom „Orden der Patrioten“ und ich wünschen ihm alles Gute und Gottes Beistand.

  35. 35 Welle 25. Mai 2015 um 17:25 Uhr

    Den Betreibern dieses blogs weiterhin viel Schaffenskraft und Energie. Die teilweise Intelligenzfreien Kommentare belegen eure Beobachtungen in den Vorlesungen. Was die Anonymität angeht, habe ich vollstes Verständnis. Macht weiter so!

  36. 36 Dirk 26. Mai 2015 um 10:42 Uhr

    Huch, Meinungspluralismus! Das habt ihr an einer Universität sicher nicht erwartet und seid nun ganz wuschig. Wie wäre es denn, wenn ihr euch an einer dezidiert gegenüber dem Patriotismus abgrenzenden Uni-gegen-Rassismus einschreibt, wo ihr euer stumpfes Studium-ist-bunt!-wir-lieben-Vielfalt!-Gahabe ausleben könnt, ohne dass ihr andere Weltanschauungen an den Pranger stellen müsst?

  37. 37 TinTin 26. Mai 2015 um 12:37 Uhr

    Aus dem Hinterhalt anonym mit Dreck werfen. Wie erbärmlich. Die Verursacher dieses Blogs werden in ihrem Leben immer kleine hinterfotzige Nullen bleiben. Viel Spaß, ihr armen Feiglinge.
    Hoffentlich werdet ihr ausfindig gemacht und bloß gestellt. Das Heulen möchte ich dann sehen.

  38. 38 Ener Tietz 26. Mai 2015 um 16:25 Uhr

    Alle Leute, die sich gegen nichtigkeiten auflehnen, sollte lieber gleich nach Russland gehen und dort für 600 Euro Monatlich als >>>Junggeselle

  39. 39 Lenins Enkel 26. Mai 2015 um 19:22 Uhr

    Also ehrlich, ihr seid nichts weiter als Nazis, die ihren rotbraunen Kleingeist damit befriedigen, indem sie anderen Ihren Intellekt und Ihr Wissen madig machen wollen. Wenn Münkler „draufgeht“, dann wissen wir ja, wer ihn ermordet haben wird bzw. von wem die Mörder aufgehetzt wurden. Schöne Arbeit, ihr Gestapo-Enkel!

    Lenin würde sich im Grabe umdrehen!

  40. 40 Hans Gielessen 25. Juni 2015 um 16:48 Uhr

    Herfried Münkler flankiert ideologisch + rechtfertigt mit seinen Texten über den WW I+ Talkschau Aussagen (Hitler plante bis 1939 keinen Angriff auf die SU !+ Tiraden über die Führungsrolle Deutschlands)-den dritten deutschen ‚Griff nach der Weltmacht‘…

    Obiges sollte man/Frau in diesen Blog dokumentieren etc..
    Sehe im Blog leider auch bodenlos-dümmlichen Burschi-Nationalismus. Eben die Münkler Fans. Schade !

  41. 41 Jens 17. Juli 2015 um 21:49 Uhr

    Schön das sich der Faschismus wieder Bahn bricht. Ich finde Euch prima. Habt ihr schon mal über die Möglichkeit nachgedacht Abweichler und Gedankenverbrecher mit körperlichen Argumenten näher zu treten?

  1. 1 Münkler Watch – Watch. Extremismus der Mitte in Berlin und die Reaktionen « Kritische Uni Rostock Pingback am 22. Mai 2015 um 12:14 Uhr

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