Münkler-Watch 6: Liberalismus & Republikanismus

vom 19.05.2015

In der erneut von Journalist_innen beobachteten Vorlesung zu „Republikanismus und Liberalismus“ gab sich Prof. Dr. Münkler wieder Mühe, eine Vorlesung weitesgehend ohne Sexismen, Rassismen und Militarismen abzuhalten. Bei einer Bildinterpretation gelang es Herrn Münkler sogar, relativ angemessen auf die im Bild verewigten sexistischen Stereotypen hinzuweisen. Leichten Nachhilfebedarf gibt es jedoch noch beim Thema Chauvinismus. So ließ er es sich nicht nehmen, seine Vorurteile gegenüber „südeuropäischen Ländern“ mit Hilfe eines Marx-Zitates auszudrücken. Anlässlich einer, von der trotzkistischen Jugendorganisation International Youth and Students for Social Equality (IYSSE) und der Partei für Soziale Gleichheit (PSG) vor der Vorlesung verteilten Solidaritätserklärung, brach Herr Münkler erwartungsgemäß seinen Vorsatz, kein Wort mehr über Münkler-Watch zu verlieren.

Liberalismus und Republikanismus
Zu Beginn der Vorlesung zu „Republikanismus und Liberalismus“ betonte Herr Prof. Dr. Münkler, dass er in dieser Vorlesung Gedanken aus dem 19. Jahrhundert aufgreifen werde, da er glaube, dass die Divergenzen zwischen den beiden geistesgeschichtlichen Strömungen Fragen und Antworten für die Herausforderungen des 21. Jahrhundert lieferten. Mit einem Seitenhieb auf die Mitglieder_innen der trotzkistischen Stupa-Liste IYSSE ergänzte Münkler, dass dies umso mehr gelte, da es in der Welt kein revolutionäres Subjekt mehr gäbe, „auch wenn einige, die da draußen Flugblätter verteilen, das immer noch glauben“.

Erziehung oder Institutionen?
Gemeinsam sei beiden Strömungen die Frage „Wie können bürgerlich-partizipative Ordnungen aufrecht erhalten oder wieder hergestellt werden?“ Dabei gingen beide Richtungen von einem skeptischen Menschenbild aus. Um dem zu begegnen, würde der Republikanismus eine angebliche Tugendhaftigkeit der Bürger_innen stark machen. Dabei könnten „sittliche Überwachungsregime“ in vorgeblich die Sittlichkeit erneuerende Revolutionen umschlagen. Der Liberalismus hingegen setzte auf Institutionen wie Verfassung und die „unsichtbare Hand“ des Marktes, um Rahmenbedingungen zu gewährleisten, in denen das angeblich egoistische Handeln Einzelner zu gesamtgesellschaftlich guten und wünschenswerten Ergebnissen führe.

Was ist eine Republik?
Des weiteren definierte Münkler das Konzept der Republik mit Hilfe von Machiavelli und Kant. Laut Machiavelli sei in einer Republik nicht ein Einzelner an der Macht, sondern mehr oder weniger Viele. Kant hingegen definiere die Republik hingegen allein über Herrscher_innengewalt. Darüber hinaus begründe Kant das moderne Demokratieverständnis mit seiner Abkehr vom antiken Vorbild. Laut Kant sei die antike Basisdemokratie eine Despotie, weil Herrscher und Herrschergewalt nicht getrennt seien. Da es keine repräsentative Vermittlung zwischen Herrscher und Beherrschten gäbe, weil dieses bei Basisdemokratie per Definition zusammen falle, hätte die Mehrheit die absolute Macht über in Abstimmungsprozessen unterlegenen Minderheiten. Damit lege Kant den Grundstein zum heutigen Demokratieverständnis.

Das Volk in Zaun halten
Obwohl sowohl Kant als auch Machiavelli den einfachen Leuten, die sie beide als „Volk“ imaginierten, wenig abgewinnen konnten, unterscheiden sich ihre Vorschläge, wie das Volk in Zaun gehalten werden könne, fundamental. Bei Machiavelli als republikanischem Prototyp werde dem aus dem lateinischen Stammenden Begriff „virtu“ sehr viel Bedeutung beigemessen. Diese „Stärke“ oder „Kraft“ oder „Sittlichkeit“ der Bürgerschaft sei wichtig, um den Eigennutz gegenüber dem Allgemeinwohl zurück zudrängen. Die Menschen müssten also zur Sittlichkeit erzogen werden. Beim liberalen Prototyp Kant reiche es hingegen, wenn es Institutionen wie Verfassungen, oder wie später bei Adam Smith den Markt mit seiner „unsichtbaren Hand“ gäbe. Auffallend sei, dass Revolutionäre, wie die französischen Revolutionäre oder Stalin eher am Erziehungsgedanken der Republikaner_innen anknüpfen würden.

Aufgreifen römischer Motive
Anhand der aus der römischen Literatur stammenden Motive um Brutus den Älteren (vertriebt den König) und Brutus den Jüngeren (Cäsar-Mörder) erläuterte Münkler die ideengeschichtliche Genese von Republikanismus und Liberalismus. Interessant daran war u.a. wie der Marx-Experte Münkler in der Frage nach den gründen für den Untergang der römischen Republik gegenüber der ideellen Lesart von Sallust materielle Faktoren stark machte.

Der 18. Brumaire
Auch der Fakt, das der „18. Brumaire“ von Karl Marx aufgrund des Aufgreifen des römischen Motives Eingang in die Pflichtliteratur gefunden hat, sei hier positiv vermerkt. Leider ließt Herr Münkler den Brumaire nicht als prototypische Beschreibung einer Anlehnung des Bürgertums an autoritäre Ideen. Marx schildert, wie das Bürgertum in Momenten, in denen der Status und die Macht des Bürger_innentums von Unten bedroht wird, sich dieses aus Angst vor Statusverlust lieber für autoritäre „Problemlösungen“ entscheidet, als für gesellschaftlichen Ausgleich. Daher auch der Verweis auf die Geschichte, die sich immer zweimal abspiele: Einmal als Tragödie (1789) und einmal als Farce (1848 und die folgenden Jahre). Anhand dieser Schilderungen über das Verhalten des Bürgertums in Krisenzeiten ließen sich sehr gut Parallelen zum heutigen „Extremismus der Mitte“ ziehen. Man denke nur an den aktuellen Diskurs um Freiheit vs. Sicherheit, in dem das Bürgertum auch bereit ist, haufenweise bürgerliche Freiheiten so weit ausholen zu lassen, dass diese de facto nicht mehr erkennbar sind, wenn es dafür eine kleine Illusion von „Sicherheit“ wovor auch immer mehr gäbe.

Mit Marx zum Chauvinismus
Doch Münkler zeigt am „Brumaire“ die Marxsche Abneigung gegenüber dem sogennanten „Lumpenproletariat“ auf. Münkler stellt Marx in eine Linie mit anti-elitärem und sich gleichzeitig nach unten abgrenzendem bürgerlichen Republikanismus. Die Motive „Schenken“ und „Pumpen“ markiert Münkler als Kernstück der von exemplarischen Populisten wie Louis Napoleon angewandten Strategien zur Manipulation der Bürger_innenschaft. In seinem Kommentar „Soviel (…) von Herrn Marx zur Fiskalkrise in einem südeuropäischen Land“ (Pause) „Schenken& Pumpen“. Man kann dem Professor an solchen Stellen durchaus chauvinistische Tendenzen attestieren.

Was ist Chauvinismus?
Das Konzept „Chauvinismus“ beschreibt einen Glauben an die quasi naturalisierte Überlegenheit der eigenen Gruppe. Ein sonderbares Kollektivdenken zeigt sich, wenn Herr Münkler aus „Frankreich“, wo der marxsche Brumaire handelt, „ein südeuropäisches Land“ macht. Das darüber hinaus auch alles andere als „südeuropäische“ Länder wie Island, Großbritannien und Irland von der Finanzkrise betroffen sind, blendet das Zitat aus. Darüber hinaus kulturalisiert der Verweis auf eine über 150 Jahre alte Schilderung eines schuldenfinanzierten Booms in Frankreich die heutigen Probleme. Es wird durch den Verweis auf den Brumaire suggeriert, dass die die Finanzkrise ein schon immer da gewesener, quasi-natürlicher Zustand in „südeuropäischen“ Ländern sei. Darüber hinaus suggeriert der Verweis auf „die anderen“, dass es hier bei „uns“ ja alles ganz anders und viel besser sei. Das dem nicht so ist, dürfte die Verschuldung der öffentlichen Haushalte zeigen. Das Deutsche auch nicht etwa „natürlicherweise“ gut wirtschaften, dürfte der Fakt zeigen, dass die wirtschaftlichen Zusammenbrüche nach 1918 und 1945 u.a ihre Ursache daran hatten, dass die voran gegangenen Expansionspolitiken mit massiven wirtschaftsbedrohenden Schulden bezahlt worden waren. Trotz dieser Fakten, die einem Politikprofessor bekannt sein sollten, reduziert Münkler die Finanzkrise auf „südeuropäische“ Länder und zieht eine nicht anders als mit Chauvinismus zu erklärende irrationale Trennlinie durch Europa.

Münkler sensibilisiert seine Zuhörenden für Gender-Aspekte
Gleich danach kam jedoch eine der großen Stärken der Vorlesung. Münkler zeigt am Beamer ein Gemälde aus dem Vorabend der französischen Revolution, dass die Legende um Brutus den Älteren aufgreift. Er erklärt die Legende, wonach Brutus den dekadenten römischen König vertrieben habe. Seine Söhne müsse er nun leider hinrichten lassen, da diese mit den Getreuen des Königs einen Putsch vorbereitet hätten. Die Story glorifiziere, dass Brutus seine Vaterlandsliebe über seine Vaterliebe gestellt habe. Das Gemälde zeige den Moment, in welchen die Leichname seiner Söhne in seine Gemächer gebracht würden. Brutus sei abseits gemalt, wo er voller „virtu“, Haltung und Sittlichkeit vaterlandsliebend über die dynastischen Konsequenzen sinniere. Dazu machte explizit Münkler auf die sexistische Darstellung von Rollenverteilungen im Bild aufmerksam. Brutus ist in typisch männlicher Codierung als nachdenkend, gefasst, voller Haltung gemalt. Die Mutter hingegen ist als die Toten beklagend, weinend, emotional, ohne Haltung dargestelt. Als Münkler auf die trauernden und klagenden Frauen im Bild wies, macht er explizit auf diese sexistische Darstellung aufmerksam: „Ob ich meinem Ruf als Sexisten gerecht werde, oder ob das eher ein Gender-Argument ist? Das ist den Frauen nicht gegeben.“ Leider fiel Herr Münkler gleich danach wieder auf sein altes Niveau zurück, als er mit Bezug auf die Brutus-Legende Vergewaltigungen bagatellisierend als „Schweinereien“ bezeichnete.

Und nach der Revolution?
Weiter ging Münkler mit Machiavelli der Frage nach, ob sich die Republik durch Töten ihrer Feide retten lasse. Mit Bezug auf eine von Michelangelo gefertigte Büste von Brutus dem Jüngeren machte er den machiavellischen Gedanken stark, dass nach einer Revolution die alten Feinde getötet werden müssten, um erfolgreich zu sein. Dieses skrupellose, als Entschlossenheit verklärte Handeln rechtfertige sich durch seinen Erfolg, zumal „das Volk“ ohnehin ein wankelmütiger Kandidat sei. Interessanter Weise zeigt Münkler hier nur die Machiavellistische Sichtweise. Weder lässt er wie in den anderen Beispielen den Liberalismus sprechen, noch greift er die Gedanken des bürgerlichen Pazifismus, noch die der Gandhi-Anhänger_innen auf. In deren Theorien geht es explizit um Fragen der Versöhnung und des Ausgleiches nach Bürgerkriegen oder Revolutionen. Das ist nicht Utopie. Beispiele zeigen, wie fruchtbar diese Ansätze u.a in der Versöhnungsarbeit in Ruanda oder im Friedensprozess in Nordirland waren und sind. Nur bei Herrn Münkler hört man nichts davon.

Durch Machiavelli sprechen
Außerdem fällt auf, wie sehr Münkler an dieser Stelle durch das, was er als Machiavellis gedanken darstellt, spricht. Ganz ähnliche Argumentationen finden sich in einem für das deutsche Auswärtige Amt geschriebenen Text Münklers.
Münkler schildert hier, wie den Deutschen aufgrund des zweiten Weltkrieges und des Wohlstandes die Haltung für eine entschlossene, die Interessen der deutschen Eliten vertretenden Politik fehle. Außenpolitiker_innen müssten seiner Auffassung nach dem Volk vermitteln, dass Deutschland seine angebliche legitimen Interessen in der Welt selbstbewusst vertreten müsse. Dies müsse bei Bedarf auch militärisch geschehen. Leider würden die Deutschen diese „Fakten“ bisher nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Deshalb brauche es mutige Politiker_innen, die beherzt den Deutschen voranschreiten würden. Wie sehr sowohl in der Vorlesung auch als im verlinkten Text Machiavelli und Münkler verwoben sind, dürfte beim Lesen sehr deutlich auffallen. (Ein weiteres für Vorlesungsteilnehmer_innen wohl bekanntes Motiv findet sich auch im Review-2014 Artikel: Der Professor markiert „Flüchtlinge“, als Bedrohung für Europa, der man leider nicht militärisch begegne).

Moralökonomie…
Nach 30 Minuten Name-Dropping wurde es bei Adam Smith und David Hume wieder spannend, als er ihnen die Entwürfe von Moralökonomie entgegen hielt. Münkler zeigte hier auf, dass die heutige „egoistische Nutzenmaximierer_in“ des Rational Choise eine nicht zu naturalisierende historische Entwicklung sei. Der heute Kapitalismus habe im Laufe der letzten 200 Jahre Aspekte einer sogenannten „Moralökonomie“ immer weiter zurück gedängt. So gäbe es Untersuchungen, dass es im 19. Jahrhundert noch lange verpöhnt gewesen sei, aus Notsituationen Profit zu ziehen und in solchen Situationen z.B. bei Geschäftsverkäufen über dem Marktpreis liegende Preise gezahlt worden seien. Die Vermarktung der sozialen Beziehungen sei ein langer Prozess gewesen.

…bei den Münklers.
An dieser Stelle brach Münkler endgültig seinen Vorsatz, nichts mehr zu Münkler-Watch sagen zu wollen. Als Beispiel für eine sozialökonomische Erwägung, die im Widerspruch zu marktökonomischen Erwägungen stünde, brachte er das Beispiel, dass sein Tochter ihn anrufen könne: „Papa, ich hab bei Münkler-Watch gelesen, du hast soviel Geld. Ich brauch was“. Daraufhin würde er ja nicht zu rechnen anfangen, wie viel Zinsen er nehmen könne, sondern – na klar – ihr etwas leihen. Mal abgesehen davon, dass sich die Frage stellt, was überhaupt von Münklers Ankündigungen zu halten ist, wenn sie nicht mal eine Woche bestand haben, zeigt sich hier, wie Münkler mit Quellenmaterial umgeht. Er wirft uns vor, seine Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen und zu verdrehen, präsentiert aber genau diese angebliche Vorgehensweise neben dem völligen Verzicht auf Belege (z.B. beim Trotzkismus-Kommunismus-Vorwurf) in seiner Vorlesung scheinbar als wissenschaftliche „best practice“ – oder Ironie. Dann allerdings sollte er sie nicht als werturteilsfrei verkaufen.

Mehr Infos:

Alle Folgen Münkler-Watch
http://hu.blogsport.de/muenkler-watch/

FAQ zu Münkler-Watch:
http://hu.blogsport.de/2015/05/12/faq-muenkler-watch/

Was ist der Extremismus der Mitte?:
http://hu.blogsport.de/2015/01/26/warum-gegen-den-extremismus-der-mitte/

Stellungnahme von Münkler zu Münkler-Watch:
https://www.sowi.hu-berlin.de/de/lehrbereiche/theorie-der-politik/mitteilungen


44 Antworten auf „Münkler-Watch 6: Liberalismus & Republikanismus“


  1. 1 UnAufgefordert - Studierendenzeitung der HU 20. Mai 2015 um 12:02 Uhr

    Als weitere Perspektive auf den Fall Münkler: ein Kommentar der Unaufgefordert-Studierendenzeitung der HU.

    http://www.unauf.de/2015/diskussion-im-hoersaal-ja-bitte/

  2. 2 münkler-watcher1968 20. Mai 2015 um 12:08 Uhr

    Hallo,
    habt ihr Münklers aktuelle Vorlesung „Politische Theorie und Ideengeschichte“ aus diesem Sommersemester 2015 bisher als MP3 mitgeschnitten, dass ihr das auf diese Seite online stellen könnt und Interessierte sich das nachträglich anhören können, um einen plastischen Eindruck von der Art seiner Lehre selbst zu bekommen?
    Das wär Klasse!!!

  3. 3 El_Mocho 20. Mai 2015 um 12:33 Uhr

    Wozu studiert ihr eigentlich, wenn ihr eh schon alles besser wisst, als euer Professor?

  4. 4 Klaus 20. Mai 2015 um 12:41 Uhr

    Bürger_innen*kriege bitte, hier wird doch noch ordnungsgemäß gegendert, oder?

  5. 5 - 20. Mai 2015 um 12:42 Uhr

    Was wollt ihr? (Also echt: was wollt ihr? Ideologiefreiheit als Ideologie? Interpretationsmonokultur als Ziel?)

    „I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it“ (Evelyn Hall über Voltaire)

  6. 6 - 20. Mai 2015 um 12:42 Uhr

    Was wollt ihr? (Also echt: was wollt ihr? Ideologiefreiheit als Ideologie? Interpretationsmonokultur als Ziel?)

    „I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it“ (Evelyn Hall über Voltaire)

  7. 7 - 20. Mai 2015 um 12:43 Uhr

    ups, einmal sollte reichen ;)

  8. 8 Ayse Öztürk 20. Mai 2015 um 13:43 Uhr

    Liebe Münkler-Watch-Blogger*innen,

    vielen Dank, dass Ihr mich auf Herfried Münkler aufmerksam gemacht habt. Münkler ist ein Mann, der den Schneid hat auch die unangenehmen Fragen zu stellen. Seine Perspektiven sind eine Bereicherung für den wissenschaftlichen Diskurs. Als Studentin der Politikwissenschaft an der FU Berlin begegne ich täglich ideologiesierten Student*innen vom Linke-Socken-Institut (OSI). Ideologie ist unmenschlich. Sie kommt immer dann zum Vorschein, wenn Menschen etwas tun, was sie nur denken, aber nicht fühlen können. Das kann jede*r bei sich selbst und bei anderen beobachten. Wenn ich mich einer Idee anschließe, die ich nicht denken kann, werde ich zum Mitläufer. Wenn ich eine Idee nicht fühlen kann, lande ich beim Dogmatismus und bei Ideologie. Wenn Initiative nicht aus dem Herzen kommt, ist sie unmenschlich.
    In jenen einschlägigen Seminaren am OSI wird leider allzuoft ideologisch diskutiert. Im Anschluss an diese Veranstaltungen werden dann eben jene Diskussionen in der tradierten wöchentlichen Demonstration auf die Straße getragen. Dort zelebriert sich der vermasste Aktionismus selbst. Von individueller Meinungsbildung wird in diesem Zusammenhang wohlmeinend abgeraten.
    Dabei habe ich im ersten Semester gelernt: ich soll Korrelation und Kausalität unterscheiden und aus Korrelation keine Kausalität ableiten. Genauso verhält es sich mit Wissen und Meinung. Es ist durchaus wichtig, dass ich Meinung als Meinung begreife. Nicht als Wissen! Damit würde die Welt und auch dieser Blog schon ganz anders aussehen.

    Mit den besten Wünschen,

    A. Öztürk

  9. 9 Ayse Öztürk 20. Mai 2015 um 13:49 Uhr

    Na toll!

  10. 10 josi 20. Mai 2015 um 15:25 Uhr

    Tja Münkler,

    hat sich sein leben lang mit macht und krieg beschäftigt und jetzt kurz vor dem rentenalter steht er zum erstenmal unter feuer und scheint den kopf zu verlieren. theorie und praxis. und wenn die hunde blut riechen, sind sie nicht mehr zu halten. mein persoenlicher tip: ignorien sie den block. wahrscheinlich wird aber eitelkeit und hybris dem im wege stehen. wenn sie ein großer krieger oder fuerst waeren, dann schrieben sie keine bücher zum thema.
    sie haben schon richtig erkannt, durch ignorieren trocknen sie ihren gegner aus… viel wichtiger ist aber sich nicht provozieren zu lassen und sich kopflos und gekraenkt zum ….. zu machen. am ende spielt ihr gegener sie gegen sich selbst aus.

  11. 11 m 20. Mai 2015 um 18:46 Uhr

    Was seid ihr für ein feiges Pack LOL. Looser.

  12. 12 Jan 20. Mai 2015 um 20:16 Uhr

    Das Ziel von Vorlesungen in die politische Theorie ist es, dass man einen möglichst umfassenden Eindruck über alle politisch relevanten Sichtweisen und Meinungen erhält, auch über kontroverse Positionen, insofern sie einen politischen Einfluss haben oder gehabt haben.
    Welche Theorien man befürwortet und welche man ablehnt ist dann jedem selbst überlassen.
    Es ist nicht verwunderlich, wenn ein Professor mitunter andere Auffassungen als seine Studierende vertritt – dieser Diskurs zwischen Professor und Studenten sollte jedoch offen und sachlich geführt werden und ist normaler Gegenstand jeder wissenschaftlichen Diskussion.
    Insofern ein Diskussionsteilnehmer eindeutig Auffassungen vertritt, die mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sind (Verfassungsfeindlich) sollte dies der Staatsanwaltschaft mittgeteilt werden, sodass diese dazu konkrete Ermittlungen durchführen kann. Falls die Vorwürfe der Verfassungsfeindlichkeit begründet sein sollten muss man auch keine Angst vor Repressionen haben.
    Polemik oder einfach mal nur eine dummer Witz zu einem Thema (z.B. Genderthemen) sind vielleicht (zurecht) nicht jedermanns Geschmack, jedoch verfassungsrechtlich gesehen völlig legal und Ausdruck der individuellen Persönlichkeit des Dozenten bzw. der Dozentin.

  13. 13 na prima 20. Mai 2015 um 21:45 Uhr

    Am Anfang hatte ich ja noch Sympathien mit Münkler, und fand ide Kritik überzogen. Mittlerweile ist dieses Blog hier aber moderater und sachlicher geworden und Münkler sowie die Presse (und die rechten Netztrolle) werden immer schriller.

    leider der von mir vorhergesehene Gegenshitstorm.

  14. 14 Fuchs 22. Mai 2015 um 1:04 Uhr

    Dieser Münkler scheint ein patenter Kerl zu sein. Ich glaube ihr seid unbewusst einfach ein bischen eifersüchtig, auf wem der Rhetorik beherrscht, mit dieser verständliche Aussagen trifft und oebendrein dazu steht.
    Also ich hätte gerne einen Lehrer gehabt, mit dem man diskutieren kann. Eventuell ist dieser Blog auch nur ein weiterer trotzkistischer Versuch, die wenigen wirklich guten Professoren zu vergraulen, um das allgemeine Niveau weiter senken zu können.
    Man sollte nicht am Ast sägen auf dem man sitzt. Wenn ihr Party machen wollt anstatt etwas zu lernen, geht lieber in die USA, ist einfacher als Deutschland auch so weit nach unten zu ziehen.

  15. 15 Klaus Pichler 22. Mai 2015 um 9:42 Uhr

    Inhaltlich sind im Blog Fortschritte zu erkennen. Nach wie vor stellt sich die Frage, wie es möglich ist, daß Studenten so gescheit sind.
    Mit der Rechtschreibung hapert es allerdings immer noch. Liest denn niemand den Text noch einmal durch? „Verpöhnt“ ist offenkundig schlichte Unkenntnis, kein Flüchtigkeitsfehler. Klein- und Großschreibung abenteuerlich.
    Was ich am lachhaftesten finde: Daß Leute, die das Abitur hinter sich haben (was bei den Verfassern des Blogs anzunehmen ist), nicht den Unterschied im Gebrauch von „das“(Relativpronomen) und „daß“ (Konjunktion) kennen.
    Gibt es an der Universität keinen Förderkurs für Opfer der Bildungsreformen?

  16. 16 Germanist 22. Mai 2015 um 13:39 Uhr

    Nichts für ungut, aber bei dieser Häufung von Schreibfehlern kann man nur hoffen, dass keine Student_innen, sondern irgendwelche außeruniversitären -isten hinter dem Blog stehen. Oder ist DAS etwa das aktuelle Sprachniveau der Humboldt-Universität? Dann sucht Euch schleunigst jemanden, der/die Eure Texte vorab Korrektur liest. # verpöhnt # choise etc. etc.

  17. 17 Arthur José 22. Mai 2015 um 14:30 Uhr

    Mal ein Kommentar zu Münkler-Watch, political correctness für den ich mich gleich entschuldige und mit Empörung distanziere:

    Man weiß ja heutzutage nicht mehr was man sagen darf, was man nicht sagen darf, was man wo sagen darf, was man leise sagen darf, was man denken darf, was man in Anführungszeichen sagen darf und vor allen Dingen wo man sagen darf: „Da bin ich missverstanden worden.“ Ich bedauere das. Ich nehme es inhaltlich zurück, bedauere aber die Form in der ich es gesagt habe. Ich finde die Form übertrieben, stehe aber voll zum Inhalt. Ich halte den Inhalt für fragwürdig, bin aber der Meinung, dass man über Formen reden können muss. Ich habe formal vielleicht zu falschen Mitteln gegriffen, würde aber inhaltlich das Gleiche wieder tun. Alles das muss man parat haben, um nicht permanent verhaftet zu werden für eine Aussage. Formal sicher diskussionswürdig, aber inhaltlich doch eher zweifelhaft. Inhaltich durchaus zu überprüfen, formal unter keinen Umständen akzeptabel. Formal die Grenzen der Toleranz weit ausweitend, inhaltlich in einem Bereich, in dem ich als Demokrat sagen muss: „Mahlzeit“

  18. 18 Thomas 23. Mai 2015 um 13:38 Uhr

    Liebe Blogger und auch _innen,

    Kritik ist wichtig und auch nötig, auch kann man Kritik anonym ausüben, keine Frage. Was mich aber an der Aufmachung diese Blogs überrascht ist, wenn man gegen einen Professor schon „rhetorisch ins Gefecht“ zieht, sollte man wenigstens fachlich, sachlich und vor allem grammatikalisch fest im Sattel sitzen, was hier leider nicht der Fall ist. Es wirft auch kein gutes Licht auf die Hochschule, wenn Studenten in heutiger Zeit einfachste Grundkenntnisse in deutscher Sprache fehlen, somit kein Aushängeschild! Also liebe Blogger, diese Schlacht ist so wohl verloren.

  19. 19 Danito 23. Mai 2015 um 14:41 Uhr

    „Mitglieder_innen“.
    Ihr seid lustig. Dem Plural des Neutrum „Mitglied“ ein „innen“ anzuhängen, darauf muss man erst mal kommen.

  20. 20 Civilis 23. Mai 2015 um 16:01 Uhr

    Nach Veröffentlichungen in der Presse besuchte ich Euren blog. Es ist erschütternd.Schon das Motte Ihr seid wir und wir sind Ihr ist eine angeberische Lüge. Ihr seid anders als die meisten anderen. Ihr sseid eine Gedankenpolizei (wie in „1984″), schlimmer als GPU, Stasi und Gestapo. Dazu stellt Ihr Leute aus sicherer Deckung heraus öffentlich auf einen Pranger, wie es die Journaille der Diktaturen (Goebbels) oder der Stalinisten tat. Ihr denunziert nach Blockwartmentalität. Dazu gilt der schöne deutsche Spruch: „Das größte Schwein im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“. Das Dumme für Euch ist, dass Ihr Euch im Recht wähnt. Das macht Euch leider dann unheilbar. Schade.

  21. 21 handsom 24. Mai 2015 um 21:26 Uhr

    Guten Tag,
    da Muenkler mit meinem Geld bezahlt wird, wuensche ich WebCams werden in seiner Vorlesung installiert und ich kann mich alles in Ruhe anschauen. Da Deutschland demokratische Defizite hat (siehe das Thema NSA in der Merkelschen Diktatur, die NSU und seine unzählige Helfer etc.), wuensche ich mich unfiltrierte Sendungen. Kritikern mundtot zu machen ist nicht mein Ding. Ich schaue mich gerne Rohdaten an. Also bitte: schickt mal Muenkler auf Sendung (in der Uni, nicht bei öffentlichen Sender).

  22. 22 F. Molzberger 25. Mai 2015 um 20:57 Uhr

    Ich finde den Einstieg spannend: „Wir möchten den Raum für einen Prozess öffnen, dessen Ausgang absolut offen ist.“ Der Angeklagte ist hier natürlich klar: Professor Münkler. Aber ist der Ausgang wirklich offen? Erhält der Angeklagte die Möglichkeit sich zu verteidigen? Einen Anwalt? Ankläger_Innen und Richter_Innen sind hier identisch und haben ihr Urteil offensichtlich bereits gefällt…

  23. 23 A. Dornauer 26. Mai 2015 um 8:38 Uhr

    Sorry, Leute. Ohne die Kritik an sich bewerten zu wollen, aber was ihr hier macht ist ekelhafte Denunziation. Es erinnert an einen virtuellen Pranger, bolschewistische und maoistische Schauprozesse, die zum Ziel hatten die Person vorzuführen und zur Unperson zu erklären. Die Anonymität eurer Aktivitäten tut ihr übriges, um euer Vorgehen abstoßend zu finden.

    Solidarität mit Prof. Münkler bedeutet abseits aller inhaltlichen Differenzen: Ja zu demokratischem, ja zu wissenschaftlichem Diskurs ohne Angst vor Denunziation.

    mfg und ganz unanonym
    Dornauer/LMU

  24. 24 Albert Botha 26. Mai 2015 um 8:58 Uhr

    Es ist bezeichnend wie weit unser Land nach Linksaußen gerückt ist, wenn eine Splittergruppe von Extremisten einen gemäßigten und eher im sozialdemokratischen Spektrum angesiedelten Professor aus der Anonymität heraus diffamiert und denunziert und sich davon von den Medien feiern lässt. Es wirft Licht auf den Charakter einiger unserer Nachwuchsakademiker und der Presse, welche offenbar weder gewillt noch dazu in der Lage ist ihren Job richtig zu machen.

  25. 25 Albert Botha 26. Mai 2015 um 8:59 Uhr

    Besonders witzig finde ich die konsequente Verwendung einer der deutschen ähnlichen Phantasiesprache, besonder die vielen _ und * disqualifizieren die Autoren von vorne herein. Ich empfehle erst mal zurück in die Grundschule und noch mal von vorne anfangen :-)

  26. 26 a b 26. Mai 2015 um 9:28 Uhr

    Wie unfassbar unreflektiert kann man bitte sein? Ihr schreibt, dass euch Datenschutz wichtig ist und ihr dazu gezwungen seid, anonym zu agieren, da ihr aufgrund der dauerhaften Speicherung eurer eigenen Worte Schaden an euren Karrieren befürchtet… Weil man in Deutschland für seine Meinung verfolgt wird.

    Merkt ihr was?

  27. 27 Adi 26. Mai 2015 um 10:00 Uhr

    Erschreckend. Ich dachte, dass dieser Gender-Faschismus auf Universitäten keine Chance hat, da ich annahm, dass dort intelligente Menschen_innen rumlaufen. Aber weit gefehlt. Feige Heckenschützen_innen seid Ihr und Euer ganzes Sexismus-Gejaule und Eure Hinterhältigkeit kann nicht verdecken, dass Ihr es mit den Rechten anderer Menschen_innen nicht so genau nehmt. Ihr seid nicht besser als Nazis_innen oder Kommunisten_innen. Andere Ausgrenzen und fertig machen, einfach nur erbärmlich.

  28. 28 Karl 26. Mai 2015 um 10:59 Uhr

    Ihr habt echt nen Haufen Freizeit.
    Politikwissenschaften schein ein relativ einfacher Studiengang zu sein ; )

  29. 29 Rational Choise 26. Mai 2015 um 12:03 Uhr

    „Rational Choise [sic]“ – ihr seid echt Held_*innen…

  30. 30 Thomas 26. Mai 2015 um 12:24 Uhr

    Den Münkler-Watch-Blog kann ich nicht viel abgewinnen. Kritik ist nur dann hilfreich, wenn sie offen und ins Angesicht geäußert wird. Die Betreiber dieses Blogs verstecken sich wie die Feiglinge, die sie sind, hinter der angeblichen Anonymität des Netzes. Sie sollten sich wirklich mal fragen, ob ihr Vorgehen mit den Werten unserer Gesellschaft vereinbar ist. IMHO ist es das nicht. Es ist eine hinterhältige Einstellung, mit der hier agiert wird. Ich habe selber studiert und meinen Professoren habe ich Kritik am Lehrstoff und der Art der Wissensübermittlung ins Gesicht gesagt. Damit konnten sie sehr souverän umgehen und es hat sogar etwas gebracht. Das offene Gespräch ist stets der anonymen Anprangerung vorzuziehen, denn nur so kann man was verändern. Wer aber anonym kritisiert, verhindert gerade eine Verbesserung und zeigt ein deviantes Verhalten. Dies schreibe ich den Betreibern dieses Blogs mit roter Tinte und ganz fett ins Stammbuch.

  31. 31 anonym wie ihr 26. Mai 2015 um 12:33 Uhr

    Ich liebe es, danke für euern wöchentlichen Beitrag, der Unterhaltung erster Klasse ist.
    Mein heutiges Highlight: der Mitglied – die Mitgliedin – die Mitglieder – die Mitgliederinnen – die Mitglieder_innen = gendern at its best
    Beim Thema Gendern muss ich jedoch leider kritisch anmerken, dass ihr ein wenig nachlässig seid, was man von Mensch_innen, die schlauer als ihre Profesor_innen sind, so eigentlich nicht erwarten würde. Also bitte an diversen Stellen korrigieren: Revolutionär_innen, Bürger_innenkrieg, Bürger_innenschaft, Bürger_innentum, bürger_innenlich, Herrscher_innen, Elit_innen, Deutsch_innen, Prototyp_in, Feind_innen … sorry, falls ich etwas übersehen habe.
    Bei so viel Nachlässigkeit könnte Mensch_in glauben, es steckt vielleicht ganz unbewusst und versteckt ein_e kleine_r verkappte_r Sexist_in in euch.

  32. 32 Julian 26. Mai 2015 um 13:18 Uhr

    Wenn ihr einmal älter und reflektierter sein werdet, wird euch dieser Blog derart peinlich sein. Anstatt froh zu sein darüber, dass ein derart renommierter Professor eure Vorlesung hält, seid ihr euch eures Halbwissens nichtmal bewusst und verbreitet auf beschämende Art und Weise eure Ideologien.

  33. 33 Albert Botha 26. Mai 2015 um 14:16 Uhr

    Welche Art von Karriere streben die Autoren eigentlich an? Ausserhalb des geschützen und staatlich subventionierten linken Dunstkreises dürfte sich wenig finden. In der Welt da draußen ist nämlich oftmals eigenständiges und unabhängiges Denken gefordert. Dass die Autoren hierüber nicht verfügen beweisen sie mit jedem Eintrag hier.

  34. 34 carmencita82 26. Mai 2015 um 15:36 Uhr

    Die FAZ schreibt, dass ihr erst im zweiten Semester seid! Euch sei also verziehen =). Wissenschaftliches Arbeiten und kritisches Denken lernt ihr schon noch…
    Bis dahin, bitte weniger Stuss von euch geben!

    Ach so – mit dem Alter kommt übrigens die Weisheit und die führt bekanntlich weg von linkem Politik-Quatsch…
    Also keine Sorge =) Euch wird geholfen =)

  35. 35 Lisette 26. Mai 2015 um 15:55 Uhr

    frage mich, wie lange Leute noch Bock haben, euch unter solchen Umständen auszubilden. Es ist eigentlich unzumutbar, wenn jedes Wort eines Professors auf die links geeichte Goldwaage gelegt wird. Mir kommt das ganze so vor, als gehe es nur darum, den Mann so weit bringen, dass er hinschmeißt.

  36. 36 Wolfgaang Sposny 26. Mai 2015 um 15:56 Uhr

    Ihr seid tatsächlich kleine Blockwarte. Man muss es diesen intellektuell und rhetorisch überlegenen Professoren mal zeigen. Macht haben Sie auch noch. Gefährlich. Deswegen alles heimlich.Ihr seid jetzt schon normale Spießer, die den Nachbarn wegen Hundegebells anonym bei der Polizei anschwärzen und wenn der „Richtige“ am Boden läge würdet ihr nochmals drauf treten.Bravo.

  37. 37 Frank 26. Mai 2015 um 18:30 Uhr

    Lieber Herr Prof. Münkler,

    lassen Sie sich bitte von diesen Ideologen nicht entmutigen! Diese Leute sind im Geiste die legitimierten Nachfolger der NSDAP, der SA und der Gestapo. Die große Mehrheit in diesem (noch demokratischen) Land steht hinter Ihnen! Ich persönlich werde diesen Ideologen niemals nachgeben.
    Gruß Frank

  38. 38 Humpty 26. Mai 2015 um 20:50 Uhr

    Die Behauptung „Der Professor markiert „Flüchtlinge“, als Bedrohung für Europa, der man leider nicht militärisch begegne“ ist doch grob falsch.
    Zwar ergibt sich aus dem Kontext, dass er massive Flüchtlingsströme als Bedrohung, ja gar als Angriff wertet, gleichzeitig sagt er aber nur, dass diesem nicht militärisch begegnet werden könne, da dem die werte Europas entgegen stünden. Dass er das bedauerlich findet, ergibt sich aus dem Beitrag keineswegs.

  39. 39 PavHe 27. Mai 2015 um 9:35 Uhr

    Dass noch niemand auf „in Zaun halten“ hingewiesen hat… Was soll denn das für ein Zaun sein? Ein Grenzzaun? Köstlich… Jetzt verstehe ich auch die unterstellte rhetorische Überlegenheit Münklers.

  40. 40 Hans 27. Mai 2015 um 11:27 Uhr

    Oh Gott, der 68er Schmutz ist immer noch nicht aus den Hörsälen geräumt! Es geht scheinbar von vorne los--der Marsch durch die Institutionen. Ich hatte gehofft unsere Enkelkinder würden ideologiefrei lernen können! Leider durfte ich unter den Kommunisten nicht studieren, da man dort keine Klassenfeinde ausbildete. So kann ich euch nicht intellektuell entgegentreten, sondern nur meine tiefe Abscheu euch Münkler-Bloggern gegenüber ausdrücken!

  41. 41 Max 27. Mai 2015 um 11:33 Uhr

    Ich verstehe gar nicht warum sich Herr Muenkler so ueber diesen Blog aufregt, denn er ist einfach nur albern und feige.

  42. 42 Arabsalam 27. Mai 2015 um 20:46 Uhr

    Ob diese Form der anonymen Kritk optimal ist, sei einmal dahingestellt, aber die Finanzkrise auf die südeuropäischen Länder zu reduzieren, ist nun wirklich sehr kurz gesprungen. Dass der Staatsschuldenkrise 2007 beginnend eine globale Banken- und Finanzkrise vorausging, die hauptsächlich privatwirtschaftlich bedingt war (Stichwort Pleite Lehman Brothers und Subprime-Kredite), ist ein nicht ganz unwichtiger Aspekt. Ich war ja nun nicht dabei, aber so wie hier beschrieben hört sich das in der Tat nach einer ziemlich klischeehaften Denkfigur an, welche Münkler h serviert.

  43. 43 Felix 28. Mai 2015 um 3:58 Uhr

    „Münkler-Watch“-Watch –
    mit Foucault: „Man muss die Punkte analysieren, an denen die Techniken der Herrschaft über Individuen sich der Prozesse bedienen, in denen das Individuum auf sich selbst einwirkt. Und umgekehrt muss man jene Punkte betrachten, in denen die Selbsttechnologien in Zwang- oder Herrschaftsstrukturen integriert werden.“

    Stille Tyrannei, aber Fukushima-Effekte können ja einiges bewirken. Vielleicht wird der Herfried jetzt geschasst ;-)
    - von der Politik, versteht sich.

    WAS seh‘ ich da!? – Rechnen können um Antwort zu senden?
    Das ist ableistisch!

  44. 44 Felix 28. Mai 2015 um 4:12 Uhr

    Hahaha, die Trolle sind auch schon da. YES!!!
    „…im Geiste die legitimierten Nachfolger der NSDAP, der SA und der Gestapo“, hahaha,
    wenn ihr s‘ noch hinbekommt die in unsere Seminare zu locken, dann S*eg He*l!!!

    hm, schon wieder rechnen.

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


sechs × zwei =