Münkler-Watch Folge 7

Vertrag und Erzählung. Vergewaltigung durch strickende Studierende, Papp-Flugzeuge und die Ambivalenz von Herrschaftswissen.

Die siebente Vorlesung zu „Politische Theorie und Ideengeschichte“ hielt Prof. Dr. Herfried Münkler über die Themen „Vertrag und Erzählung“. Dabei nahm er die moderierenden Dimensionen beider Begriffe im Hinblick auf Emotionalität des Politischen auf. Auf der einen Seite würde gesellschaftliche Ordnung durch großartige Heldengeschichten mit Identifikationswirkung, wie z.B. dem Nibelungenlied heraufbeschworen. Andererseits könne die Schaffung von politischer Ordnung durch Gesellschaftsverträge zustande kommen. Obwohl sich beide Ansätze komplementär gegenüber stünden, wirkten sie in jeweils spezifischen Situationen legitimierend für Herrschaft. Begleitet wurde die Vorlesung von einer Radio-Journalistin und einer Intervention mittels Pappflugzeug.

Überleitung zur Vertragstheorie mittel Münkler-Watch
Endgegen seiner Ankündigung in der fünften Vorlesung kommentierte Herr Münkler wieder die Debatte um Munkler-Watch. Er versuchte pseudo-selbstkritisch darzustellen, dass er leider aufgrund der Kritik sehr viel vom Skript ablesen würde. Er bedauere, dass dies langweiliger sei, als frei zu sprechen (als ob sexistische und mit rassistischen Stereotypen arbeitenden Witze dazu betrügen, Vorlesungsinhalte spannender zu machen… zumal unser Eindruck eher ist, dass der Informationsgehalt steigt, wenn Herr Münkler skriptnah spricht, während die frei gehaltenen Stellen dazu neigen, z.B. in Exkursen über strickenden nichtrauchende weibliche Studierende zu enden). Darüber mokierte Herr Münkler sich über unsere Darstellung seines Statements, er würde nichts mehr sagen wollen. Er habe ja keinen Vertrag mit Münkler-Watch. Kern des Vertrages sei gerade, das die Vertragspartner_innen bekannt seien. Münkler-Watch instrumetalisiere ihnm nun werde er eben Münkler-Watch instrumentalisieren. “Ich werde mich äußern, wann ich will!” schloss er seine Einleitung.

Sinnstiftung fürs Kollektiv
Die Geschichte der Erzählungen sei laut Münkler eigentlich eine der Leidenschaften und Emotionen. Es sei wichtig zu erkennen, dass zum Beispiel bei Gründungsmythen nicht die Frage sei, ob diese wahr seien. Die Funktion von Mythen sei, Sinn zu stiften und Bedeutungen zu setzen, auf die in der Herrschaftsausübung zurückgegriffen werden kann.

Entscheiden als Aufgabe der Politik?
Das Prinzip der Erzählung erfülle laut Münkler drei Aufgaben. Erstens: Die Komplexitätsreduktion der Inhalte von Politik. Anders als in der Wissenschaft ginge es in der Politik nicht darum, lange Diskurse zu pflegen, um der Wahrheit möglichst nahe zu kommen, sondern darum Entscheidungen zu treffen. Dafür sei die Reduktion auf wesentliche Argumente in demokratischen Prozessen eine notwendige Voraussetzung. Dies führe, mit Verweis auf Chantal Mouffe, zu einem Zuspitzen von politischen Situationen auf Alternativen, über die entschieden werden könne. Laut Münkler sei dies eine Grundvoraussetzung für das Gelingen demokratischer Prozesse. Dabei sieht Münkler Politik im Rahmen einer Entscheidung von „entweder-oder“ und nicht in Formen des Diskurses und der Kooperation auf dem Hintergrund verschiedener Standpunkte. Heutige postmoderne Vorstellungen von Politik, in denen nur lang genug geredet werden müsse, um alle Standpunkte abzubilden, halte er für eine Aushöhlung der Funktionsgrundlage von Demokratie.

Politik ohne Konsens?
Die Schmittsche Vorstellung von Politik als Kampf findet sich hier transformiert in ein Bild, in der es in Entscheidungsprozessen um “Entweder-oder-Entscheidungen” geht. Mit so einem Weltbild ist es nicht vorstellbar, das Politik etwas anderes als Kampf um Macht und ein Nullsummenspiel sein könnte. Interessant daran ist, dass die selben Leute betonen, wie wichtig Ausdifferenzierung und Arbeitsteilung seit der neolithischen Revolution (Einführung von Viehzucht und Ackerbau vor ca. 20.000 Jahren) für die scheinbare Entwicklung menschlicher Gesellschaften gewesen sei. Dieser Aspekt betont, dass menschliches Zusammenwirken eben kein Nullsummenspiel sei. Im Gegenteil, durch die Arbeitsteilung entstehe viel mehr als die bloße Addition von Arbeitskraft und Zeitreserven. Warum das nicht auch für Kooperationen im politischen Bereich gelten solle, wird nicht erklärt. Statt dessen wird ein Bild postuliert, in dem Politik eben nicht konsensual dazu dienen könne, eine breite Partizipation der von einer Entscheidung Betroffenen zu schaffen. Das Zustimmung auch eine Form der Legitimation von Entscheidungen sein könnte, negiert diese Sichtweise.

Konstruktion eines Wir mit eindeutiger Geschichte
Eine weitere Aufgabe von Erzählungen sei das Wegerzählen von Kontingenz. Kontingenz meint die prinzipielle Offenheit von menschlichen Erfahrungen, also auch der Geschichte. Geschichte ist kein Zufall, aber es hätte und kann auch alles ganz anders kommen. Dabei würden bei den historischen Ereignissen, die für das konstruierte „wir“ konstituierend seien, die Zufälligkeit der historischen Kausalität „wegerzählt“. So erschienen sie quasi naturgegeben oder unvermeidbar. Mit dieser Naturalisierung rechtfertige sich dann die Inanspruchnahme des Einzelnen durch das Kollektiv.

…Konkurrenz und das Scheitern des Mythos Europa
Der Professor sprach davon, dass Beziehungen zwischen Staaten durch gegenseitige Mythen geprägt seien, so in Bezug auf Deutschland bis 1945 die von Frankreich und danach die der beiden deutschen Staaten gegeneinander. Europa fehle es bislang an einem Gründungsmythos. Das sei ein Grund für seine Schwäche und die Reduktion des Zusammenschlusses auf berechnende, Kosten und Nutzen abwägende Staaten. Ob sich nicht doch einige große Erzählungen zu Europa finden lasse und die obige These nicht nur situationsopportun ist, sei dahingestellt.

Glauben an eine positive Zukunft
Die dritte Aufgabe sei die Schaffung von Zukunftsvertrauen jenseits von Fortschrittsbewusstsein.
Eine Erzählung zu Europa sei, dass es immer aus Krisen gestärkt hervorgegangen wäre. Daraus erwachse das Vertrauen darein, dass es auch weitere Krisen gut überstehen könne. Hier lässt sich ein kritischer Charakter von Erzählungen als politischer Strategie verdeutlichen. Mithilfe symbolischer Sprache werden Entscheidungen von Politiker_innen ummantelt z.B. bezüglich Spardiktaten und Steuererhöhungen, die sich auf ein „wir“ beziehen, aber in einer völlig hierarchischen Gesellschaft nicht alle gleichermaßen betreffen.

Rituelle Inszenierung und ikonische Verdichtung
Für die Kultivierung der einheitlichen Deutungsmuster der Erzählung ist besonders die rituelle Inszenierung wichtig. Durch ikonische Verdichtung entständen unverkennbare Identifikationsmerkmale. Zum Beispiel bei Denkmälern oder Inszenierungen, wie beispielsweise bei der Gedenkfeier zur Wende, die mit Luftballons nachgestellte Berliner Mauer.

So wie´s gebraucht wird
Solche Bilder unterlägen in ihrer Rezeption dem historischen Wandel. So habe man zur Zeit der Reichsgründung 1871 das Bild des Siegfrieds aus dem germanischen Niebelungensage als starken, immer heiteren, blond-blauäugigen Helden wachgerufen. Im Zweiten Weltkrieg hätte dagegen die Niebelungentreue von Hagen als Vorbild gedient, die ihn bis zum vollkommenen Untergang kämpfen lässt. Diese Wechsel zu einer anderen Identifikationsfigur innerhalb desselben Bezugsrahmens, dem Niebelungenlied, nenne man narrative Varianz.

Konsequenzen für die Wissenschaft

Einen kleinen interessanten Einschub brachte Münkler zu der Verknüpfung von vorherrschenden Erzählung und der Wissenschaft. Für Forschungsziele, die entsprechend der Erzählung von gesellschaftlichem, nationalen Nutzen sind, fließe vermehrt Geld als für solche, bei denen, die eine kritische Perspektive auf die politische Ordnung entstehe. So sei die Literaturwissenschaft in Deutschland zu Anfang auch selbst benannt die “Wissenschaft vom Deutschen” gewesen.

Verträge
In Münklers Darstellung war Thomas Hobbes der Protagonist für Vertragstheorien. Sie beschreiben, dass politische Ordnung durch die Verschränkung von rational operierenden Institutionen geschaffen werde. Dies schilderte auch Münkler und fügte einige Beispiele aus der stilisierten, vorgesellschaftlichen Zeit an. Dort sei, wie es auch Hobbes verdeutlicht „der Krieg eines jeden gegen jeden“, vor allem über Besitz, die Normalität. Der Gesellschaftsvertrag überführe diesen umkämpften Besitz in Eigentum, indem er einen Souverän einsetze, der über den Tausch von Eigentümern wache. Die Sicherheit über die Verfügung von Eigentum würden die neuen Bürger der Gesellschaft, so machte es Münkler klar, gegen die relative Freiheit des angeblichen Naturzustandes eintauschen.

Nicht nur physische Stärke

Entscheidend für den Vorzug des Vertrages sei auch die Einsicht, dass physische Kraft nicht immer schütze, da sie auch durch List überwältigt werden könne. Leider blieb Münkler hier bei den Stereotypen, negativierenden Bildern der Frau, die vergiftet. Der Mann hingegen ist der, der aufrecht kämpft. Münkler ließ sich auf die Erklärung Hobbes` „selbst die schwächste Frau, könne den stärksten Mann erschlagen“ ein, die die Geschlechterdichotomie reproduziert.

Lockes Eigentumsbegriff und die Neue Welt
Im Folgenden führte Münkler den Theoretiker John Locke und seine Thesen über Eigentum an. Dieser argumentiere, dass Eigentum aus der Bearbeitung von Naturgütern entstehe. Hier erklärte er kontrastierend, wie Lockes Eigentumsbegriff den europäischen Invasor_innen in Amerika als Legitimation diente, um selbstverständlich brutal gegen den Willen der dort lebenden Indigenen das Land und die Natur auszubeuten. Indem die Siedler_innen den Boden fruchtbar machten, wäre dieser, Lockes Argumentation folgend, ihr Eigentum. Nicht sesshafte Menschen wären demnach unterlegen – und wurden historisch gesehen dafür mit dem Tod bestraft. Hier zeigt sich deutlich wie sich bei der Beschäftigung mit Herrschaftswissen emanzipatorische Perspektiven eröffnen – von der Benennung der Konstruktion historisch gewachsener Ideen zur Dekonstruktion ihrer Manifestation in unserer heutigen Realität.

Ein Hint zu Postcolonial Studies

Münkler zeichnet hier den ideengeschichtlichen Hintergrund der Anfänge kolonialer Eroberungspolitik seitens Europas nach. Er thematisiert das Problem der Legitimierung von Gewalt durch die europäische Rechtsvorstellung, wenn diese auf Gebiete der Erde trifft in denen – aus der Perspektive der Europäer – der „Naturzustand“ herrscht.

Benennung und Einordnung
Andererseits könnte er die veraltete und stigmatisierende Bezeichnung „Indianer“ ruhen lassen und durch Indigene oder andere ersetzen. Auch durch die Einordnung in die europäische Entwicklungsgeschichte als die, die „noch nicht die neolithische Revolution vollzogen“ hätten, könnte als eurozentristische Perspektive benannt werden.

Mehrheitsprinzip
Darüber hinaus kam er zu Rousseau, der Eigentum als Betrug deutet und die Beibehaltung vom Gesamten, in dem alle gleichermaßen Herrscher_in und Beherrschte_r sind, anstrebt. Mit der Einwilligung in den Vertrag, müsse jede_r den Mechanismus der Entscheidung der Mehrheit über die Minderheit akzeptieren. Deshalb gelte er als Vordenker des Totalitarismus.

Münkler und die Vergewaltigung durch strickenden Frauen
Schrill war Münklers Illustrierung dieses Prinzips, indem er die Forderung nach einem Rauchverbot innerhalb der Seminarräume von Seiten der zunehmend mehr werdenden, strickenden Frauen als Vergewaltigung missdeutete. Sicher erfahren Minderheiten durch das Mehrheitsprinzip oft Gewalt. Sich auf die, oft sexualisierte Gewaltanwendung gegen konkrete Menschen zu berufen, erscheint sehr unsensibel und seine Stilisierung als Opfer völlig unverständlich.

Pappflugzeug in der Vorlesung
Eine interessante Nebensächlichkeit erreignete sich zu Beginn der Vorlesung. Ein_e Studierende saß im Auditorium und hielt eine wie ein Flugzeug aussehende Pappbastellei an einem Besenstil leicht in die Höhe. Herr Münkler unterbrach daraufhin seinen Vortrag. Er schnauzte die Person an, dass ihr Verhalten ihn störe und sie “das” herunternehmen möge. Selbstverständlich kam Herr Münkler dabei nicht ohne den klassichen Spruch angegriffener Autoritäten aus: “Wir sind hier in der Universität, nicht im Kindergarten!”.

Selektives Rausgreifen
Soweit, so vorhersehbar. Die Person verhielt sich daraufhin den Rest der Vorlesung ruhig und unternahm keine weiteren Störversuche. Trotzdem konnte es Herr Münkler nicht lassen, angesichts dieser vielleicht als Provokation gemeinten Handlung seine Macht zu demonstrieren. Mitten imVortrag, ohne erneute vorangegangene Störung, unterbrach Herr Münkelr seinen vortrag erneut. Zum ersten Mal überhaupt in der Vorlesung addressierte Herr Münkler einen Studierenden direkt und stellte die rhetorische Frage: “Und? Wissen Sie es?” Kurze Pause “Nein? Das ist ja gut zu wissen. Denn dann muss ich das ja referieren.”

Herrschaftswissen als Ambivalenz
An dieser Vorlesung zu “Legitimation und Herrschaft” lässt sich eine grundsätzliche Problematik des SoWi-Studiums aufzeigen. Die meisten von uns werden später als “Sozialtechniker_innen” daran arbeiten, die soofte Seite der Govermentalität auszubauen. Mit unserer späteren Arbeit werden die meisten von uns auf die eine oder andere Weise dafür sorgen, dass die Lebenswelten der Menschen noch besser für das demakratische Herrschaftsregime durchdringbar und integrierbar werden. Die meisten uns werden dafür sorgen, dass die Herrschaft noch näher an die Menschen heranrückt. Oder sogar noch weiter verinnerlicht wird, als ohnehin schon.

Reiner Wein für angehende Angehörige des demokratischen Funktionsapparates

Um diesen Job zu erledigen zu können, muss an der Universität den angehenden Angehörigen des demokratischen Funktionsapparat den Studierenden relativ reiner Wein über die Welt eingeschenkt werden. Schließlich müssen sie dieses Wissen später anwenden können. Schließlich müssen wir Studies später dem weniger priveligierten Teilen der Gesellschaft erklären können, wofür sie nun schon wieder den Gürtel enger schnallen müssten, und wohit sie dafür in Zukunft belohnt werden würden.

Mitunter schwer zu verdauen

Das der reine Wein bezüglich des Herrschaftswissens mitunter schwer verdaulich ist, zeigen u.a. die Reaktionen in den Grundkurssitzen zur Vorlesung über “Nation & Staat” für viele Studies erwies sich die von Herrn Münkeler darglegte Erkenntnis, dass Nationen lediglich imaginierte von oben durchgesetzte Konstrukte seien, als schwer verdaulich. Die Vorstellung, dass “Schland” nur existiere, weil einige von ihnen regelmäßig schwarz-rot-golden verhüllt “Schland!” schreiend durch die Straßen zögen, überforderte doch den einen oder die andere. Die Erkenntnis, dass genau diese Darlegung auch noch prüfungsrelevant sei, machte es nicht einfacher.

Verschärfung des Zugriffes auf Individuen oder emanzipatorisches Potential
Hier zeigt sich, wie ambivalent das an der Uni unterrichtete Herrschaftswissen ist. Es kann eine emanzipatorische Wirkung haben, wie die Beispiele zeigen. Allerdings nur, wenn anschließend eine emanzipatorische Praxis folgt. Wenn es lediglich ohne kritische Einordnung unterrichtet wird, wird aus dem Herrschaftswissen lediglich Handwerkszeug für die Verbesserung der Effizienz der demokratischen Gouvermentalität.

Mehr Infos:

Alle Folgen Münkler-Watch:
http://hu.blogsport.de/muenkler-watch/

FAQ zu Münkler-Watch:
http://hu.blogsport.de/2015/05/12/faq-muenkler-watch/

Stellungnahme von Prof. Dr. Münkler zu Münkler-Watch:
https://www.sowi.hu-berlin.de/de/lehrbereiche/theorie-der-politik/mitteilungen


27 Antworten auf „Münkler-Watch Folge 7“


  1. 1 leserin 29. Mai 2015 um 10:16 Uhr

    Ich glaube, den Vergleich mit der Vergewaltigung hab ich nicht verstanden. Was meinte er damit? Meinte er tatsächlich, dass die Durchsetzung eines Rauchverbots für diejenigen, die rauchen wollen, eine Vergewaltigung sei? Wenn das tatsächlich sein Gedankengang war, ist das so krass. Also, sexualisierte Gewalt relativierend. Und es ist auch höchst problematisch, überhaupt von sexualisierter Gewalt zu reden, wenn keine vorliegt, und sie so total aus dem Kontext zu reißen.

  2. 2 Angelo 29. Mai 2015 um 10:44 Uhr

    komplementär steht sich eigentlich nie irgendwas gegenüber. eher konträr

  3. 3 Herbert 29. Mai 2015 um 13:11 Uhr

    Tja, wer sich benimmt wie ein trotziges Kleinkind, der wird auch so angesprochen. Meine Herr_X_Innen seid ihr peinlich.
    Einen derartig beschränkten und selbstgefälligen intelektuellen Müll wie euren Blog bekommt man wirklich selten zu Gesicht. Aus jeder Zeile stinkt einem der kleingeistige Mief bornierter Kleinbürger entgegen – erbärmlich.

  4. 4 radikallektüre 29. Mai 2015 um 13:12 Uhr

    Ich mach mal den dritten Versuch: Gouvernementalität.

    Stört euch eigentlich die Gewichtigung in der Vorlesungsfolge Foucaults, in der er den Begriff der Gouvernementalität eingeführt hat, auch so? Dort ist Machiavellis Il Principe mit seiner Rezeptionsgeschichte nämlich der zentrale Bezugspunkt.

    Ich glaube ja gern, dass Münkler eine krude ideologische Show abliefert, und möchte ihn sicher nicht auf eine Stufe mit Foucault stellen. Aber das könntet ihr euch vllt. dennoch durch den Kopf gehen lassen, wenn ihr solche Gewichtungsvorwürfe macht.

  5. 5 @leserin 29. Mai 2015 um 13:23 Uhr

    Zu den strickenden Frauen:

    Sowas passiert, wenn Münkler frei assoziert…

    Er ist bei Rousseau, und der Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit durch Vertrag. Und um ein anschauliches Beispiel zu geben, erinnert er sich an die gute alte Zeit, in der man noch rauchen durfte in Seminaren. Und dann beschreibt er, wie die strickenden Frauen immer mehr werden, und die auch noch ein Rauchverbot fordern und damit ihn als Mann und Rauchenden minorisieren („Sie wissen ja, damals in Frankfurt. Herrschaftsfreier Diskurs und so…“).

    Im nächsten Absatz erläutert er die Problematik, dass er und seine Mitrauchenden ja schon blöd wären, in dieser Situation einem Gesellschaftsvertrag zuzustimmen, der Mehrheitsentscheidungen über Minderheiten zulässt. Um das deutlich zu machen, fällt das obige Zitat mit von der Vergewaltigung der Mehrheit durch die Minderheit (ist keine Erfindung von Herrn Münkler, sondern irgendwo geklaut. Wird ständig in der Politikwissenschaft verwendet).

    Und dann macht er weiter mit der Frage, unter welchen Umständen die Konstruktion eines Gesellschaftsvertrages für die Beteiligten attraktiv erscheint und was mit Menschen passiert, die sich trotzdem nicht an die Regeln halten.

  6. 6 Jens Fabry 29. Mai 2015 um 17:28 Uhr

    Erlauben Sie mir drei skeptische Vorbehalte gegen den von Ihnen eingerichteten Blog „Münklers Watch“.
    Wie bleibt man im Gespräch miteinander?
    Auf der einen Seite (das ist ihr erklärtes Ziel) engagieren Sie sich für die Emanzipation von Individuen (gegen Herrschaftswissen). – Man sollte danach erwarten, dass dem einzelnen Individuum dabei mehr Spielraum im Verhalten eingeräumt wird, aber das genaue Gegenteil ist der Fall. – Sie fühlen sich ermächtig, jedes Wort auf die Goldwaage zu legen und führen augenscheinlich vor, was von Ihrer Emanzipation am Ende übrig bleibt (eine kleinliche Überwachung). Dieser Fehler unterläuft Ihnen, weil Sie Ihre eigene Rolle als beteiligte im Diskurs falsch einschätzen. Sie billigen sich mehr Rechte zu als ihrem Gegner (weil Sie alleine darüber entscheiden wollen, was richtig oder falsch ist). – Dieser im Dienste einer nicht ausgewiesenen Wahrheit geführte Meinungsfeldzug ist ein normativer Eingriff in individuelle Persönlichkeitsrechte. Wer die Emanzipation von Individuen verteidigt, darf Ihnen gerade dort, wo er einzelnen Ansichten widerspricht, die eigene Meinung nicht aufoktroyieren. – Sie können die Ansichten „peinlich“ finden, sie können ihnen widersprechen oder sie kritisch begleiten, aber hier erwecken sie mit ihren Kommentaren den Eindruck, als wollten Sie erziehen (und damit überschreiten sie eine Grenze, die konterkariert, wofür Emanzipation je gestanden hat). – Das Kernproblem ist eine durch die Kritik vorschnell beiseite geschobene, mangelnde Wertschätzung der Errungenschaften der Bürgerlichkeit. Wozu Emanzipation, wenn dabei nicht Freiheit, Wohlstand und Partizipation (für alle) herausspringen?
    Sie können (um es mit anderen Worten zu sagen) in einem Gespräch/Dialog nicht zugleich Partner und Richter (über den anderen) sein. Wenn Sie aus der Rolle des Richters agieren, dann verletzen sie nicht nur akademische Traditionen, sondern schaffen jene Kommunikationsgemeinschaft ab (von der jede Änderung (auch Einsicht) zum Besseren zu erwarten ist).

    Anonymität
    Wer hier kommentiert, sieht sich – das ist angesichts der Anonymität der Blog-Autoren etwas verwunderlich – mit einer Anmeldung konfrontiert, die die Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse verlangen. – Hier wollen die Blog-Betreiber, um sich rechtlich abzusichern, offensichtlich persönliche Informationen von uns erhalten, die Sie uns (den Lesern) über sich vorenthalten.
    Mit dem Blog ist die Frage beantwortet, wie man zu einem Thema mediale Öffentlichkeit herstellt. – Meine Aufmerksamkeit weckte vor allem die anonym vorgetragene Kritik. – Kann man als Argument gelten lassen, dass die Kritik nur anonym vorgetragen werden kann, weil ansonsten persönliche Nachteile und Repressionen drohen? – Wohin führt uns diese Diskussionskultur, wenn man sich in Schutz nimmt?
    Es gibt in den Kommentaren viel Zuspruch und wenige Einwände, deshalb will ich gleich zu erkennen geben, dass ich das Unternehmen bedenklich finde. – Ich habe u.a. an der FU studiert und kann mich gut an Seminare erinnern, die aus politischen Gründen durch anwesende Kommilitonen gestört wurden. Neu sind für mich deshalb nicht die hier vorgetragenen Argumente (die denen von damals ähneln), sondern die durch das Internet ermöglichte Anonymität der öffentlich vorgetragenen Kritik.
    Im Unterschied zu damals geht es nicht um eine direkte Einflussnahme auf den Verlauf der Diskussion oder eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Lehrstoff (und der Entwicklung eigener Thesen). – Der Blog unterstellt deren Aussichtslosigkeit. Er verweigert die Diskussion (und die Anerkennung der eigenen studentischen Rolle). – Stattdessen wird im Namen einer nicht näher ausgewiesenen Kritik eine unliebsame Vorlesung aus der Distanz heraus kommentiert – und die Anonymität erfüllt nicht einfach nur den Schutz vor (befürchteten) Nachteilen, sondern ist zugleich eine Verweigerung jeder Diskussion (im Namen einer Rechthaberei).
    Kritik der Kritik
    Die Zusammenfassung der 7 Vorlesung lässt erahnen, wie gut die Vorlesung wirklich ist. Die wenigen kritischen Äußerungen geben eine Abweichende Meinung wieder (die – und das muss man jeder Kritik zumuten – inhaltlich nicht begründet und ausgeführt wird. – Man gewinnt den Eindruck, dass die Blog-Autoren nicht verstanden haben, was sie selbst schreiben, dass es in der Politik nicht um Ontologie, Naturrecht oder Prinzipien geht, sondern um pragmatische politische Entscheidungen (mit begrenzter Haltbarkeit). – Jede Position ist im Hinblick auf Ideale hinterfragbar, aber wenn diese Vorgehensweise das alles entscheidende überspringt (dass es nicht darauf ankommt, die Welt neu zu interpretieren, sondern in ihr zu handeln), dann ist der Standpunkt der Kritik weder „wissenschaftlich begründet“ noch ein Betrag zu praktischen (auf Veränderung zielenden) Lösungen. – Es ist eine Fehlinterpretation der Funktion von Kritik, wenn mit dem Hinweis auf Herrschaftsinteresse alles zurückgewiesen wird (denn jede Organisation impliziert zweckrationale, funktionale Herrschaft – und von den Errungenschaften des Wohlstandes, von denen Smith und Marx wohlwollend sprechen, bliebe nichts übrig, wenn etwa die Organisation der Arbeit aufgelöst würde.
    Hier noch zwei weitere Beispiele: 1) Was ist von dem Vorwurf des Nationalismus oder Eurozentrismus zu halten? Die Absurdität besteht darin, zu erwarten, dass Individuen keine (eigenen) Interessen haben. Sie können gar nicht anders agieren, als für sich selbst einzustehen. Es ist wesentlich rationaler, dies konsequent einzufordern (als aus geschichtlichen oder anderen Gründen das „notwendige“ Eigeninteresse zu ignorieren. 2) Der Vorwurf, nicht alles oder nur bestimmte Autoren gelesen zu haben, folgt der Logik eines generell zu erhebenden Einwandes. – Man wird immer sagen können, du hast diesen Autor oder jenen Autor nicht gelesen und diesen Gedanken oder jenen Gedanken nicht berücksichtigt. – Kein Mensch ist in der Lage, diesem Einwand zu entgehen (weil mehr geschrieben wurde, als gelesen werden kann). – Wenn dieses Argument stichhaltig sein soll, genügt es deshalb nicht, das offensichtliche auszusprechen, sondern es muss ein entsprechender Autor von den Studenten gelesen und dessen Thesen zum Thema vorgetragen werden. Ansonsten ist die Kritik inhaltsleer (und völlig unberechtigt).
    Wohin haben sich sich als Blog-Autoren manövriert?
    Vor zwei Tagen war zu lesen, dass das Tischtuch zwischen Professor und Blogautoren zerschnitten sei (und wenig darauf hoffen lässt, dass man einen Weg zu einem Gespräch finden werde). Lassen Sie mich Ihnen einen „persönlichen“ Rat geben:
    1. Schreiben Sie sachlich (und vermeiden Sie Kommentare über den Dozenten).
    2. Legen Sie sich als Pflicht auf, zu jeder kritischen Äußerung wenigstens ein sinnvolles Argument zu liefern (Kritik ohne Argumente ist sinnlos).
    3. Gehen Sie sich bei zukünftigen Beiträgen als Autoren zu erkennen.
    Letzteres wird schwierig sein, denn wie bei einer selbsterfüllenden Prophezeiung ist es durch ihre Publizistik schwerer geworden, sich ohne Konsequenzen zu outen. – Darüber werden sie mit allen Beteiligten (der Universität, dem Dozenten und untereinander) reden müssen. Aber welchen Eindruck hinterlassen Sie, wenn sie diesen Schritt nicht wagen?
    Durch die Anonymität ihrer Beiträge haben Sie zwar Öffentlichkeit für Ihre Anliegen hergestellt, aber zugleich an persönlicher Freiheit verloren. Sie können sich weder in der Vorlesung noch in Begleitseminaren noch in der Öffentlichkeit frei zu diesem Blog oder der Vorlesung äußern. – Würden Sie ihre Meinung frei vertreten, würden sie sich dem Verdacht der Autorenschaft aussetzen. – Sie haben sich selbst zu Heuchlern und Mitläufern degradiert, denn die Anonymität soll sie vor „persönlichen“ Nachteilen bewahren. – Aber welche Gesinnung spricht aus dieser Haltung? – Sie lernen an einer Universität auf Kosten der Gemeinschaft, die sie ablehnen, eine Tätigkeit, die sie nicht ausführen möchten, oder nur unter dem Verzicht auf persönliche Integrität annehmen können. – Das sind nicht nur schlechte Aussichten, sondern diese Haltung diskreditiert ihren kritischen Anspruch, weil sie für sich persönlich das Eigeninteresse (Abschluss/Job) über ihre politischen Ambitionen stellen, und zugleich von anderen erwarten sich mit ihren Ansichten vorbehaltlos auseinander zu setzen.
    Bedenken Sie: Es gibt für alles ein Zeitfenster (und die Aussicht auf eine verpasste Gelegenheit) – Bedenken Sie nicht nur, was Sie uns sagen wollen – sondern auch, was Sie sich selbst damit zumuten (kein für sich und seine Ansichten einstehendes, mit anderen in einen Dialog eintretendes Individuum zu sein).
    Erlauben Sie mir zum Abschluss einen Apell an die mitlesenden Kommilitonen. Nehmen Sie Stellung. Lassen sie sich nicht dazu drängen, selbst anonyme Kommentare abzugeben (wie Leserin 29. Mai 2015 10:16). Verhalten Sie sich wie mündige politische Bürger.

  7. 7 Cora Meier 29. Mai 2015 um 21:07 Uhr

    Was soll denn eine „monolithische Revolution“ sein? Das, was in „2001″ die Affen mit Intelligenz segnet?

  8. 8 Administrator 30. Mai 2015 um 0:22 Uhr

    Hallo Cora,
    danke für den Hinweis.

    Gruß
    Caro

  9. 9 Administrator 30. Mai 2015 um 0:26 Uhr

    Hallo Jens Fabry,
    eine kleine Korrektur: Wir sind nicht gegen Herrschaftswissen. Im Gegenteil: Jede_r sollte es haben.

    Und das mit den Mailadresse ist wie Sie richtig erkannt haben, eine Voreinstellung des Blogbetreibers. Wir können das leider nicht ändern. Aber seien Sie versichert: Mit ein bisschen postadulter Revoluzzerei kann man einfach irgendeinen Namen und irgendeine wie eine Mailadresse aufgebaute Zeichenfolge in die entsprechenden Fenster tippen, und Sie werden überrascht sein: Es fuktioniert trotzdem.

    Viel Spaß beim Ausprobieren

    Caro Meyer

  10. 10 Voessli 30. Mai 2015 um 21:44 Uhr

    Wie entzückend irrelevant ihr im medialen System seid. Sieht man euch mal Warschauer Ecke Revaler?

  11. 11 ProBlogger 31. Mai 2015 um 5:04 Uhr

    @Jens Fabry

    Dieser Blog kommuniziert als Medium nicht nur
    mit der Universität und den Kommilitonen, sondern auch mit der Allgemeinheit. Ihre von Ihnen exklusiv verlangten Bedürfnisse
    müssen sich den übergeordneten Bedürfnissen der Allgemeinheit
    unterordnen.
    Zumal, wenn Herr Münkler, etwas zu kritisieren hat, steht
    es ihm frei sich auch hier zu äußern. Möglicherweise
    hat er es bereits auch anonym getan(teils-teils??).

    Ihr Duktus verrät einen vorauseilenden Gehorsam, wenn nicht
    gar eine Instrumentalisierung.
    Sie schaden damit Herrn Münkler, denn er ist intelligent genug,
    sich selbst ausdrücken zu können. Als Prof. einer deutschen
    Universität sollte er solche „Hilfe“ nicht nötig haben!

    Ihnen steht es nicht zu anderen zu drohen!
    Als Person mit Uni-hintergund haben sie mit diesen
    unverhohlenen Drohungen gerade einen schweren Imageschaden
    hervorgerufen!

    Draußen steht die USA mit China, Russland, Iran,
    Syrien, den IS-Gebieten,Afghanistan uvm. im Konflikt.

    Die vorausgesagten Endzeitprophezeiungen der Mayas für das
    Jahr 2012 könnten tatsächlich der Anfang vom Ende gewesen sein.
    Aber eine solche Art von Denken führt zu nicht viel.

    Liest man sich etliche Zeitungen der online-Medien durch
    und eben auch diese betrüblichen politischen „Grundlagen“
    denkt man, dass die Leute in einer Blase von Parallelwelt
    aus Entrücktheit leben! Bei diesen Vorlesungsinhalten
    für selbst Politikspezialisten, ist das auch kein Wunder.
    Der Fisch stinkt vom Kopf her.

    Wie sollen solche Absolventen den Einsatz von ABC-Waffen
    verhindern können?!
    Die Leute müßten lernen, wie man politische Entscheidungen
    analysiert und möglichen Krisen rechtzeitig vorbeugt.
    Sie bräuchten konkretes Volkswirtschaftswissen, Wissen
    der Rechtswissenschaften, der Psychologie, der Mathematik,
    der Biologie und der der Kulturwissenschaften,
    aber immer mit dem Hintergrund gut funktionierende partizipative
    Staaten wissenschftlich unabhängig dokumentieren zu können.

    Sie müssten etwas über Verhandlungstaktiken wissen.
    Wie sind individuelle Belastungsprofile von politischen
    Entscheidern in Abhängigkeit von ihrer Gesundheit, ihren
    eingebetteten Machtstrukturen und ihren Handlungsoptionen
    unter Einbeziehung familiärer und privater sonstiger Probleme?!

    Wie identifiziert man intelligente aber zu extremer
    tödlicher Eskalation/Fahrlässigkeit/Korruption Entscheidungsträger wissenschaftlich fundiert?

    Wo grenzt man Staatsmacht ein, wo sollte die gesetzliche
    Durchdringung gestoppt werden?

    Inwiefern sollte nicht so ein Supra-Staatsgebilde, wie die EU
    nicht folgende Funktionen haben:

    -Atommachtschutz für alle anderen EU-Staaten
    -massive Verstärkung der Schuldenparty auf Kosten der anderen
    Erdteile
    -zügige Überwindung der Überwachungs-,Zoll-,Regularienstrukturen
    der einzelnen Länder

    Das war wahrscheinlich doch alles Absicht!

    Wer legt hier eigentlich fest, was wer zu wollen hat oder nicht?
    Beruht der EURO-Gedanke nicht eher auf Mißtrauen, als auf Vertrauen? Wie kann der nationale Egoismus ohne kannibalische
    Einverleibung der Herrschaftszone zivilisiert,nötigenfalls
    zeitlich befristet ausgehebelt werden ohne Krieg, ohne
    Entmündigung, um die Gewährleistung der Souverantität
    aller Bündnisstaaten durch Entschuldung sicherzustellen ohne Preisgabe der wirtschaftlichen Existenz der Bürgerinnen und Bürger?(Hinweis:
    Kulturtechniken, Begehrlichkeitsentwicklungen, Plattformen
    und Inseln der Schnittstellenutopienschaffung und ???)

    Wie verwundbar ist die westliche Militärstruktur?
    Seit der Einführung des EURO ist die Wehrhaftigkeit
    aller europäischen Staaten signifikant gesunken!!!
    War die Berufsarmee ein Fehler?
    Welche inhärenten Strukturen kristallisieren sich bei
    charakteristischen Konfligurationen staatlicher Institutionen heraus? Wann weisen diese pathologische Verhaltensmuster auf
    (verschiedene Armeeorganisationen, Schulen, Hochschulen, Krankenhäuser, Ministerien usw.)?
    Wie kann man einerseits existentiell auf einen Wirtschaftspartner angewiesen sein (hier Russland),
    eine gemeinsame Geschichte geteilt haben(DDR-Besatzungszeit,
    Nachwendejahre) und danach dieses System, trotz
    eingestandener maximaler Schuld für den Faschismus, jetzt
    in diese Isolation geraten lassen??!
    Fiel die Ex-DDR-Elite in der heutigen Regierung unter
    amerikanischen Bewährungszwang? Stasitrauma?

    DEUTSCHLAND ALS MITTLER ZWISCHEN DEN HERRSCHAFTSWELTEN DES OSTENS UND DES WESTENS, als Land der Katastophe der beiden
    Weltkriege sollte die Psychopathien der Alliierten in Ost und
    West sehr vorsichtig behandeln, um uns alle zu beschützen(alle Weltbürger)! Nach der Wahl, beflügelt von auf Angst gebauten
    Ergebnissen, ist die Peilung bei vielen Politikerinnen und Politikern vollkommen, verloren gegangen.

    Es hätte dieser Uni gut getan, KRITISCH das Weltgeschehen zu
    begleiten, anstatt die Studis mit Pseudowissen harmlos zu halten. Die Ablehnung scheinbar trivialer oder banaler
    Interpretationen ist tragisch, wenn diese dennoch richtig sind.

    Man stelle sich einmal vor, die Gentechnik der Amis
    verändert das Denken der Amis hin zu einer Präferenz
    für radikale Entscheidungen. Die sich anbahnenden Konflikte
    mit den anderen Ländern machen die weltpolitische Lage
    immer gefährlicher. Wie können wir die Katastrophe verhindern?
    Das würde uns nur gelingen, wenn wir nicht selbst als
    Verräter hingestellt werden könnten.

    Die Tatsache, dass z.B. Herr Poroschenko Georgiens
    Ex-Präsidenten Saakaschwili als Gebietsgouverneur einsetzt,
    wäre tagespolitisch durchaus an der Uni wissenschaftlich zu untersuchen. Auch die Tatsache, dass sich dort im Osten die mit größten Atomkraftwerke Europas befinden!!!!

    Sieht so verantwortliches Regieren aus?!
    Kann Deutschland eine solche Führung in der Ukraine unterstützen ohne mitverantwortlich an einer möglichen
    Atomkatastrophe auch deutscher Kinder in diesem Land zu sein?!

    Wie fair gegenüber den östlichen Bündnispartnern, die
    neben den Ukrainern und Russen zuerst durch die Umweltkatastrophe bedroht werden, ist dieses Handeln?
    (
    Wie zurechnungsfähig und demokratisch ist ein Präsident, wenn er einen abgesetzten kriminellen anderen Präsidenten ohne
    Wahl einsetzt? Wo ist da der Unterschied zum angeblichen
    verhassten russischen Herrschaftsmodell? Wieso bestimmt
    er nicht einen sympathischen pro-ukrainischen Ostukrainer,
    der beliebt und kompetent ist???

    Wie kann man bei völliger Unterlegenheit die totale
    Eskalation heraufbeschören, den Saakaschwili Weg gehen?
    Die verloren gegangenen Ländereien sind doch ewige Ernährungsflächen und Entwicklungsflächen und Stätten der heimischen Natur bis zum Ende
    des Fortbestehens dieser Nation gewesen.
    Dieser Verlust war die Ursünde an Georgien!
    )

    Wo ist denn hier ein Minimum an militärischer Grundbildung
    ein Minimum an medizinischen Sachverstand oder Organisationswissen?

    Weiterhin bin ich mir nicht sicher, ob möglicherweise
    Herr Münkler irgendeine Art von Erkrankung hat.
    In diesem Fall wäre es falsch und besonders schädlich,
    sich bei ihm einzuschleimen. Dann muss er sich einmal
    vollkommen durchchecken lassen.

    Z.B. im Falle von Schwermetallvergiftungen, Hirntumoren,Drogensüchten, Erbkrankheiten, starke
    Beziehungsfrustration o.ä. können kognitive
    Auffälligkeiten passieren.

    Der Entgleiser Rauchverbote und Vergewaltigungen gleichzusetzen,
    neben all den vielen anderen, könnte ein Indiz dafür sein,
    oder ein Indiz dafür extremes Divenverhalten zu entwickeln!

    Die radiologischen Marker aus Röntgenuntersuchungen im Trinkwasser
    sollen im Umfeld der Charité-Klinik deutlich erhöht sein.

    Das Verhalten der politischen Elite und dieser Berater
    ist wirklich irgendwie irrational und völlig deplaziert!

    Man könnte fast denken, dass die notorischen Bankrotteure
    Europas Russland bewußt zum Monster aufbauen wollen, um einen
    Gründungsmythos für den europäischen Einheitsstaat zu schaffen!

    Dann sterben Ukrainer und Russen für einen verblödeten,
    intriganten Mythenkult! Das ist völlig gegen die Lehren
    aus dem 2.Weltkrieg!!!
    Ich will dieses Leid nicht!
    Die Deutschen haben Merkel gewählt, um Stabilität und
    nicht die Heraufbeschwörung von Unheil zu ernten!

    Es gibt Leute, die wollten das es so kommt und denen wird nichts passieren!

    Warum konnten Nationen bisher nicht außer durch Krieg
    und traumatisches Leid geboren werden? Was gäbe es denn
    dafür für Alternativen?

    Was für eine Alternative hätte man den IS anbieten können??
    Wie müßten solche Vertragswerke aufgebaut sein?
    Wäre ein Scharia-Staat, mit garantierter Ausreisefreiheit und ohne
    Massenvernichtungswaffen auf einer Teilfläche Syriens
    besser gewesen, als ein transnationales IS-Gebilde?!
    Hätte dieser Scharia-Staat in Richtung Saudi-Arabien, Katar
    entwickelbar sein können? Wäre er als Zufluchtsstätte
    gegen Assad-Regimetruppen akzeptierbar gewesen?
    Wie wäre dieser Staat auf die Einhaltung der Menschenrechte
    kontrollierbar gewesen(mind. Niveau Saudi-Arabien)?

    Warum fallen die meisten Staaten, immer von einem Gewaltstadium
    in ein bisher schon durchlebtes Gewaltmodell oder in ein
    neues Hypergewaltmodell hinunter oder zurück?
    Analogie: Familienpathologien
    --->Auswirkungen von Staatsgewalt auf Familienpathogogien
    und Familienpathologien auf Herrschaftssysteme

    Brauchte Deutschland diesen Konflikt, um das eigene Demographie-problem zu lösen?

    Ist nicht in der Demokratie der Entscheidungsoptionsersteller
    der halbe König;
    und derjenige, der die Politikerschar treiben kann, der
    unsichtbare Fürst? Unter Berücksichtigung der innerparteilichen
    und persönlichen Diskontinuitäten und Instabilitäten-
    wieviel wirkliche Macht hat ein Politiker oder eine Politikerin
    unter Zugrundelegung des Freien Willens und der eigenen
    Verbindlichkeit?
    Wie soll sich eine machtvolle Politikerin/ein Politiker zwischen Karriere
    und Menschenleben entscheiden?
    Welche Überlegungen gibt es dabei zu berücksichtigen?!

    Ich finde auch, dass eine skriptnahe Vorlesung für
    die Studenten ein Gewinn ist.
    Denn dadurch wird das abprüfbare Wissen vorher reproduzierbar
    und ohne zuviel unnötige Varianzbreite aufgetischt.
    Das macht die abprüfbare Faktenlernerei strukturierter, prägnanter und die Bewertung neutraler.
    Denn wir wollen ja alle keine Gesinnungsprüfanstalten
    an den Unis haben – O D E R Hr. Fabry?

  12. 12 Empfehlung auf Selbsthinterfragung 31. Mai 2015 um 6:47 Uhr

    @ Fabry
    Meiner Meinug nach haben Sie folgende Denkfehler in
    Ihren Schreiben:

    1.) Sie sind inkonsequent. Sie fordern mindestens ein Argument für eine kritische These, halten sich selbst aber nicht dran.

    2.) Sie beanspruchen Autorität, die letzlich kontextfrei
    und allumfassend gegenüber den anderen ForenteilnehmerInnen
    wäre, ohne zu begründen mit was.

    3.) Eben weil Sie nicht wissen können, wer jene Ihrer Meinung nach unfundierten kritischen Meinungsäußerungen schrieb, sind
    sämtliche Aufforderungen an die anonym kommentierenden
    Studentinnen und Studenten dieser Vorlesung dumm-dreist!

    Und was für
    ein Rechtsverständnis liegt dieser Art von Ergebenheit
    zugrunde? Ein demokratisches Rechtverständis sicherlich nicht.

    4.) Wieso reklamieren Sie den Uni-Bereich als exklusiven Herrschaftsbereich? Das ist er nicht! Es gibt Leute,
    die studieren an der Uni, jene die angestellt sind und die
    Öffentlichkeit. Bodenhaftung nicht verlieren!
    Es schadet der Hochschule nicht auch ab und zu ein
    öffentliches Rigorosum zu erfahren.
    Betrachten Sie es als freiwillige Evaluation, die man
    beherzigen kann oder nicht.

  13. 13 ProBlogger 31. Mai 2015 um 7:48 Uhr

    @Jens Fabry
    Der Gedankengang, ein kritischer Kommentar zu Herrn Prof. Münkler
    oder eine befürwortende Haltung zu münkler-watch würde
    zwingend eine Autorenschaft bei münkler-watch bedeuten, ist falsch.

    Was Sie hier an die Wand malen ist nichts anderes als Demagogie.
    Die Strategien der „Feindaufklärung“ erinnern an die Gestapo!

    Ich möchte nicht glauben, dass Herr Prof. Münkler ein
    solches Niveau befürworten würde.

    Woher glauben Sie, dass wir die Gemeinschaft ablehnen?
    Wo ist hierfür Ihre Begründung?

    Wieso berücksichtigen sie hinsichtlich des Aspektes
    der Finanzierung nicht auch ökonomische Tatsachen.
    Allein das hier die Leute studieren, sichert die Konsumnachfrage, mehr Fördermittel wegen mehr Konsumenten/Einwohnern, hohe Mieteinnahmen für die Berliner Elite oder für die Uni und vor allem
    eine kritische Überprüfung der politischen Wissenschaft.
    Die jungen Generationen falsifieren das Wissen der Alten,
    das ist ein natürlicher Vorgang und für die wissenschaftliche
    Evolution unabdingbar!

    Einerseits führen Sie den monetären Aspekt der Erwerbstätigkeit
    ein, in denen Noten als „objektives“ Kriterium maßgeblich sind,
    auf die die Studenten eigentlich kein Recht hätten, weil
    Sie die Gemeinschaft Ihrer Meinung nach ablehnen würden.
    Andererseits befürworten Sie für nicht konform gehenden
    Münkler-Studenten auch die Inkaufnahme von Nachteilen aus
    politischer Überzeugung, die die konform gehenden Studenten
    nicht ertragen müssen! Das wäre ein nicht gerechtfertigter
    Nachteil, sicherlich nicht zu Ihren persönlichen Ungunsten!

    Das diese Auseinandersetzungen zur Identitätsfindung wichtig
    sind, unterschlagen Sie hierbei. Und wenn die Leute Ihre
    Erwerbsgrundlage sauber geschafft haben, ist eine ausreichende
    Unabhängigkeit gewährleistet. Wo kämen wir denn hin, wenn
    Prof. die Menschen- und Meinungstypen nach Belieben ausfiltern dürften.
    Checks and Balances!

  14. 14 ProBlogger 31. Mai 2015 um 7:48 Uhr

    @Jens Fabry
    Der Gedankengang, ein kritischer Kommentar zu Herrn Prof. Münkler
    oder eine befürwortende Haltung zu münkler-watch würde
    zwingend eine Autorenschaft bei münkler-watch bedeuten, ist falsch.

    Was Sie hier an die Wand malen ist nichts anderes als Demagogie.
    Die Strategien der „Feindaufklärung“ erinnern an die Gestapo!

    Ich möchte nicht glauben, dass Herr Prof. Münkler ein
    solches Niveau befürworten würde.

    Woher glauben Sie, dass wir die Gemeinschaft ablehnen?
    Wo ist hierfür Ihre Begründung?

    Wieso berücksichtigen sie hinsichtlich des Aspektes
    der Finanzierung nicht auch ökonomische Tatsachen.
    Allein das hier die Leute studieren, sichert die Konsumnachfrage, mehr Fördermittel wegen mehr Konsumenten/Einwohnern, hohe Mieteinnahmen für die Berliner Elite oder für die Uni und vor allem
    eine kritische Überprüfung der politischen Wissenschaft.
    Die jungen Generationen falsifieren das Wissen der Alten,
    das ist ein natürlicher Vorgang und für die wissenschaftliche
    Evolution unabdingbar!

    Einerseits führen Sie den monetären Aspekt der Erwerbstätigkeit
    ein, in denen Noten als „objektives“ Kriterium maßgeblich sind,
    auf die die Studenten eigentlich kein Recht hätten, weil
    Sie die Gemeinschaft Ihrer Meinung nach ablehnen würden.
    Andererseits befürworten Sie für nicht konform gehenden
    Münkler-Studenten auch die Inkaufnahme von Nachteilen aus
    politischer Überzeugung, die die konform gehenden Studenten
    nicht ertragen müssen! Das wäre ein nicht gerechtfertigter
    Nachteil, sicherlich nicht zu Ihren persönlichen Ungunsten!

    Das diese Auseinandersetzungen zur Identitätsfindung wichtig
    sind, unterschlagen Sie hierbei. Und wenn die Leute Ihre
    Erwerbsgrundlage sauber geschafft haben, ist eine ausreichende
    Unabhängigkeit gewährleistet. Wo kämen wir denn hin, wenn
    Prof. die Menschen- und Meinungstypen nach Belieben ausfiltern dürften.
    Checks and Balances!

  15. 15 Ralph Heidenreich 31. Mai 2015 um 11:14 Uhr

    Erst mal vielen Dank für Ihre Arbeit, Cora.
    Ihre Berichte ergeben einen ausgezeichneten Überblick über die Denke eines zeitgenössischen „Staatsphilosophen“, gerade weil sie in kritischer Absicht verfasst sind.
    Dabei meine ich weniger Herrn Münklers „witzige“ Bemerkungen, die sind meiner Meinung nach nur schlechter Stil. Er kann halt auch nicht aus seiner Haut.
    Sondern ihre prägnante Zusammenfassung der groben Linien der münklerschen Variante einer Theorie der Legitimation der Herrschaft. Und deren Rezeption. Eine Perle – trotz der Tippfehler – ist der Absatz „Mitunter schwer zu verdauen“. Was in diesem Zusammenhang freilich mehr wundert ist die Tatsache, daß in Zeitschriften für die „gebildeten Stände“ die Nationalnarretei bei jeder Gelegenheit genau so naturalisiert wird wie von Ihren Kommilitonen.

  16. 16 DenkeBitteNochEinmal! 31. Mai 2015 um 18:04 Uhr

    @ Jens Fabry
    1.)Herr Münkler ist nicht nur ein Professor oder Dozent,
    sondern eben auch ein politischer Berater.
    Er wirkt also nicht nur in den Hörsaal hinein, sondern
    erschafft durch sein Mitwirken als Berater in der Politik, als Kampagnengestalter, als Förderer Biotope für politische Entscheidungen.
    Die Folgen dafür müssen letzlich alle Bürger tragen. Als Betroffene steht es den Bürgern zu
    sich mit dieser Persönlichkeit im Diskurs auseinanderzusetzen
    und möglicherweise andere „Ideengeber“ als Souverän(!)
    zu verlangen!
    Politiker und politische Berater gehören zu jener Gruppe
    an Menschen an, die geschuldet ihrer Macht und Einflussnahme
    medial analysiert werden müssen.

    2.) Politik muss sich an Gesetze halten. Aus falschen politischen Handeln können Schadensersatzforderungen
    gestellt werden, die dann dann von den Bürgern in Form
    von Steuererhöhungen,Reparationen, Menschenleben oder gar der Aufhebung
    des Gesellschaftsvertrags bezahlt werden könnten.

    Beschlüsse, Verordnungen, Gesetze müssen letzlich konform
    mit dem Grundgesetz gehen und dürfen keine
    formulierten Straftatbestände darstellen.

    Politische Entscheidungen im Ausland, wie im Inland haben
    Rückkopplungseffekte auf die Stabilität, die Sicherheit
    und den Wohlstand in Deutschland. Säen wir Wind anderswo, können wir Sturm ernten oder subtilen Hass, der sich irgendwann entlädt!

    Wenn wir es zulassen, dass eine Region durch unsere
    Politikerschaft destabilisiert wird, hat das Konsequenzen
    auf unsere Sicherheit und unseren Wohlstand, der auch
    in NOT oder gar Vernichtung umschlagen kann! Und in der Not werden Gesetze
    gebrochen und damit die Aushebelung des Grundgesetzes
    durch Notstandsgesetze.
    Die Prävention von humanitären Katastrophen und
    die Sachzwänge der Realpolitik haben rein gar nichts
    mit idealistischen Interpretationen zu tun!
    Die Prävention von humanitären, ökologischen und ökonomischen Katastrophen ist eine Minimalanforderung
    für den Existenzerhalt einer demokratischen Herrschaftsform!

    Natürlich haben Sie noch viel mehr inhaltliche Fehler,
    aber dass ich hier keine echten Abhandlungen über ihre geistigen
    Ergüsse verfassen will, verzeihen Sie mir doch sicherlich.

  17. 17 Stasi 3.0 01. Juni 2015 um 11:08 Uhr

    So, den ersten Klarnamen haben wir.
    Foto, Adresse, Telefonnummer und einen Aufruf zur „persönlichen Ansprache“ veröffentlichen wir in den kommenden Tagen

  18. 18 Andrés Ehmann 01. Juni 2015 um 12:48 Uhr

    Erstmal Gratulation zu dem Block. Allerdings sehe ich das radikaler. Der Mann wird mit Steuergeldern finanziert, folglich muss derjenige, der dafür bezahlt, also der Steuerzahler, auch in der Lage sein könnn, sich ein Urteil über die Qualität des Angebots zu bilden, welches er finanziert.

    Die Vorlesungen haben komplett öffentlich bei Youtube zu stehen. Das hätte auch noch andere Vorteile, z.B. dass man sie mehrere Mal orts- und zeitunabhängig anhören kann.

    Ich kann im übrigen die Relevanz des Vorgetragenen nicht erkennen. Ich verstehe, dass Herr Münkler Karriere gemacht hat aufgrund „wissenschaftlicher“ Abhandlungen in irgendwelchen Zeitschriften, das dürfte aber praktisch gesehen reichlich irrelevant sein. Wir haben hier wirtschaftlich gesehen einen Anreiz zur Fehlallokation der Mittel.

    Bestenfalls ist Herr Münkler ein Thermometer für die Geisteshaltung im akademischen Umfeld, dafür kostet er aber zuviel Geld.

  19. 19 HaltetEin_O_Wilde_Kittel 01. Juni 2015 um 17:32 Uhr

    @Stasi 3.0
    Die widerrechtliche Aneignung von Personendaten
    ist ein Straftatbestand und die unautorisierte
    Veröffentlichung ist auch ein Straftatbestand,
    ist doch klar, dass sie irgendwelchen Irren dann die
    Drecksarbeit überlassen!

    Kann sein, dass die Strafen überschaubar sind, aber
    ein Eintrag in der Personalakte könnte da schon herausspringen!

    Gibt man den Affen Zucker…,
    gibt man den Studenten Einsen…,
    es ist wirklich zu berechenbar,… .

    Mit diesem Niveau wäre Fachschule besser gewesen.

  20. 20 Ralf Ressel 02. Juni 2015 um 15:28 Uhr

    Der Satz des Tages:

    „Schließlich müssen wir Studies später dem weniger priveligierten Teilen der Gesellschaft erklären können, wofür sie nun schon wieder den Gürtel enger schnallen müssten, und wohit sie dafür in Zukunft belohnt werden würden.“

    Und dann herumgreinen, weil sie in der Vorlesung nicht mit ihren Flugzeugen spielen dürfen und der Professor die Bemühungen unserer zukünftigen Ingenieure nicht würdigt. (Da hast du dir aber viel Mühe gegeben beim Basteln…)

  21. 21 Sympathisant 02. Juni 2015 um 15:33 Uhr

    Eine Anregung: Um aus der bisherigen personenzentrierten Haltung des Blogs herauszukommen, dem Vorwurf der Denunziation entgegenzutreten und die derzeitige Aufmerksamkeit der Presse zu nutzen um wirklich etwas zu verändern, schlage ich Folgendes vor: eine Petition. Die Schwierigkeit einer Figur wie Münkler liegt m.E. darin, dass er zwar vom Steuerbezahler (uns allen) bezaht wird, damit er politisch unabhängig ist, sich aber aus Geltungssucht oder materiellen Interessen politischen und wirtschaftlichen Interessengruppen andient indem er z.B. für den militärischen Komplex als Berater arbeitet. Das ist m.E. nicht die Aufgabe unabhängiger Wissenschaft, die aus der Distanz heraus analysieren und ggf. kritisieren soll, nicht aber zum aktiven Player werden soll.
    Wir sollten daher als Studen_innen fordern, dass verbeamtete Professoren (nicht nur Münkler) ihre Nebeneinkünfte offenlegen müssen. Bei welchen politischen Stiftungen, privatwirtschaftlichen Unternehmen und politischen Verbänden, Parteien und Stiftungen bekommen sie Honorare und wie hoch sind die? Es ist skandalös, dass wir als Student_innen kaum ein Wort mit manchen Professor_innen reden können, die angeblich so überbeschäftigt sind, tatsächlich aber bevorzugt dem Nebenerwerb nachgehen während sie die Sicherheiten ihres Beamt_innendaseins genießen. Ähnlich wie Abgeordnete muss auch hier Transparenz und Überprüfbarkeit her. So wird auch nachvollziebar, warum Profs wie Münkler manche Postionen kritisch sehen und andere nicht: wenn alle wissen, bei wem sie auf der Sold-Liste stehen. (Wie unabhängig kann ein Historiker_in über die Verstrickung von Unternehmen in den NS schreiben, der/die sich von der Bosch-/Henkel-/Körber-Stiftung bezahlen lässt? Vielleicht kann er/sie das, aber um das zu überprüfen, gehören Nebeneinkünfte offengelegt und das verpflichtend.)
    Ihr habt mit Eurem Blog die Plattform und die Aufmerksamkeit um solche (und vielleicht noch andere wie Verzicht auf Auftragsforschung und ethische Standards zur Unabhängigkeit) Forderungen zu formulieren: jetzt!

  22. 22 MrX 03. Juni 2015 um 21:49 Uhr

    Vor der Kritik in der Sache sollte sich die VerfasserIn mit Rechtschreibung und der Bedeutung einiger Fremdwörter beschäftigen.Ansonsten ist es schwer, den Blick von der Kritik der Kritik, zur eigentlichen Kritik an Professor Münkler zu wende.

  23. 23 Literatur 05. Juni 2015 um 0:29 Uhr

    Falls ihr Literaturkritik anbringt, dann empfehlt öffentlich die passendere Literatur.

  24. 24 Holl Drio 05. Juni 2015 um 17:35 Uhr

    Entschuldigen bitte mein nicht fehlerfreien Deutsch. Ich kann Absolut nicht verstehen warum das Autoren sich nict offentlich preisgeben und zu das Stehen was hier schreiben. Es ist doch Kritik in Deutschland nicht verboten. Warum ohnen Namen verfstehe ich nicht.

  25. 25 maik 07. Juni 2015 um 10:59 Uhr

    nukular, es heißt nukular…

    äh, ne, ich meinte Nibelungen!

  26. 26 SelbermachenMachtFreude 19. Juni 2015 um 22:10 Uhr

    @Sympathisant

    Ich finde Ihren Vorschlag gut! Natürlich sollte
    der Initiator nicht von der HU Berlin sein!

    Gehen Sie doch einmal auf die NGOs mit Ihrer Idee zu, z.B. Amnesty
    International u.ä. . Viel Glück!
    Realisieren Sie Ihre Träume von einer besseren Welt!

  27. 27 SelbermachenMachtFreude 19. Juni 2015 um 22:10 Uhr

    @Sympathisant

    Ich finde Ihren Vorschlag gut! Natürlich sollte
    der Initiator nicht von der HU Berlin sein!

    Gehen Sie doch einmal auf die NGOs mit Ihrer Idee zu, z.B. Amnesty
    International u.ä. . Viel Glück!
    Realisieren Sie Ihre Träume von einer besseren Welt!

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