Archiv für Juni 2015

Münkler-Watch 11: Revolution und Rebellion

Dem Vorlesungsthema „Rebellion und Revolution“ nähert sich Herr Prof. Dr. Münkler, indem er aus den Begriffen einen Dualismus formt. Revolten und Rebellionen seien auf die Vergangenheit gerichtet, Revolutionen umwehe hingegen ein auf die Zukunft gerichtetes Pathos des Neuanfanges. Prägendes Merkmal der Darstellungen waren viel Eigenlob und eine Prise Rassismus.
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Die sonderbaren Methoden des Prof. Dr. M.

In der öffentlichen Debatte um die Aktion „Münkler-Watch“ fällt der wegen seiner Reproduktion von rassistischen und sexistischen Stereotypen kritisierte Prof. Dr. Münkler mit unbelegten Unterstellung auf. Besonders deutlich wird dies bei seinem öffentlichen Mutmassungen über die Identitäten der bisher noch anonym auftretenden Studierenden hinter der Aktion.
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Münkler Watch Folge 10

vom 16.06.2015

Thema Idealstaat und Utopie
In der Vorlesung vom 16.06. thematisierte Herfried Münkler den Idealstaat und die Utopie. Die Motive der Utopien waren immer mit einer Hoffnung auf positiven Veränderung verbunden.Dabei unterschiedene sich solche Utopien, die nicht umsetzbar sind und solche die durch Herrschaft durchgesetzt werden können. Zum Beispiel Architekturprojekte, die Münkler aber als schrumpfformen utopischer Vorstellungen bezeichnete. Gleichzeitig zeigt sich in der Vorlesung die Problematik utopischer Vorstellungen und wie sie durch exotisierungen auch reale koloniale Verhältnisse geprägt hat. (mehr…)

Studierendenparlament kritisiert Unileitung

In der letzten Sitzung des Studierendenparlaments haben die Delegierten eine Resolution verabschieden, die u.a. die Universitätsleitung kritisiert. Die Universitätsleitung hatte am 11.5.20015 nach der massiven medialen Berichterstattung über die Aktion „Münkler-Watch“ eine Stellungnahme veröffentlicht. In dieser wird den protestierenden Studierenden vorgeworfen, sie würden wissenschaftliche Standards verletzten und ultimativ aufgefordert, „aus der Anonymität heraus zu treten“. Dies und zwei weitere Stellungnahmen der Profs am Institut für Geschichte und am Sowi-Institut missbilligt das Stupa nun.
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Das Besondere an demokratischer Herrschaft

Wer die Kommentare zu den Artikeln um die Aktion „Münkler-Watch“ liest, findet dort neben dem ganzen angespülten Troll-Beifang viele gut gemeinte Ratschläge. Fast könnte man meinen, Deutschland sei voll von Berufsaktivist_innen, die sich bemüßigt fühlen, uns in Sachen Protest noch unerfahrenen Zweitsemester_innen gute Ratschläge zu geben. Anhand einer Diskursanalyse der zur Aktion abgegeben Statements versucht dieser Artikel herauszuarbeiten, was die Demokratie von anderen Herrschaftssystemen unterscheidet.
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Münkler Watch Folge 9

vom 09.06.2015

Tyrannis und Diktatur
In der neunten Vorlesung von Professor Münkler ging es um die Themen Tyrannis und Diktatur. Die beiden im Alltagsgebrauch häufig als Synonym gebrauchten Begriffe – wie z.B. in Bezug auf den Nationalsozialismus – müssten nach Münkler scharf voneinander getrennt werden. Dies machte er anhand ihrer historischen Entwicklung nachvollziehbar. Dabei suchte er deutlichen Abstand zur Totalitarismustheorie. (mehr…)

Wie kommt Prof. Münkler nur auf seine Ideen?

Die Frankfurter Rundschau hat in der Ausgabe vom 10.6.15 einen Artikel über die Aktion „Münkler-Watch“ geschrieben. In dem Artikel „Herfried Münkler: Angriff aus dem Nichts“ lässt sich Herr Münkler von der Autorin Elena Müller folgendermaßen zitieren: “ Es handele sich dabei unter anderem „um eine Philosophiestudentin und eine an der HU nicht als Student eingeschriebenen Person“, sagt der Politologe dieser Zeitung.“ Selbstverständlich wird diese neue Theorie genauso wenig belegt, wie die Trotzkismus-Hypothese.
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FSI Erziehungswissenschaften, Gender Studies und Geschichtswissenschaften positioniert sich zur Berichterstattung über „Münkler-Watch“

Die Fachschaftsinitiativen Erziehungswissenschaften, Gender Studies und Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität haben zur Berichterstattung über unsere „Münkler-Watch“-Aktion eine Stellungnahme veröffentlicht. Anlass ist der Zeitungsartikel „Unser Professor, der Rassist“ vom 17.5.2015 aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In dem Text wirft die Autorin Frederike Haupt alle möglichen Protestaktionen an der HU der letzten drei Semester wild durcheinander. Dabei unterstellt sie, das alle von ihr erwähnten Aktionen mehr oder weniger zusammen gehören würden. Darüber hinaus konstruiert sie einen Studierendenmob, der an der Uni besonders unter den Lehrenden ein Klima der Angst verbreiten würde. Aus diesem Anlass fragen die in der FSI organisierten Studierenden „Was bedeutet es für eine Universität und eine Gesellschaft, wenn Studierende sich genötigt sehen, immer offensiver auf sich aufmerksam zu machen, um überhaupt gehört zu werden und eine Debatte anzustoßen?“
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Gewalttäter erkennen am Transparent?

Ein Pressesprecher der Bundespolizei erkennt „gewalttätige Demonstranten“ an der Tatsache, dass diese Personen Transparente im Kofferraum hätten. Anhand eines Beispiels aus der aktuellen Berichterstattung um den G7-Gipfel zeigt dieser Artikel, welche Bedeutung die Theorie des „Symbolischen Interaktionismus“ für emanzipatorisches Handeln haben kann.
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Münkler-Watch 8

Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit

Laut Herrn Münklers zu „Freiheit und Gerechtigkeit“ seien die beiden Begriffe eng verzahnt mit dem Begriff der „Gleichheit“. Freiheit habe mehrere Ebenen. Man könne sich dem Begriff wissenschaftlich oder politisch nähern. Im Vergleich zur „Gerechtigkeit“ sei die Definition von Freiheit vergleichsweise einfach. Um sich dem Begriff der Gerechtigkeit zu nähern, gäbe es zwei konträre Wege. Man könne Gerechtigkeit als Anspruchs- oder als Ausgleichsgerechtigkeit verstehen. Beim ersten stünde der Leistungsgedanke im Vordergrund, beim zweiten das Bedürfnis. Im beides genauer betrachten zu können, sei zudem der Gedanke der „Gleichheit“ relevant.
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