Münkler Watch Folge 9

vom 09.06.2015

Tyrannis und Diktatur
In der neunten Vorlesung von Professor Münkler ging es um die Themen Tyrannis und Diktatur. Die beiden im Alltagsgebrauch häufig als Synonym gebrauchten Begriffe – wie z.B. in Bezug auf den Nationalsozialismus – müssten nach Münkler scharf voneinander getrennt werden. Dies machte er anhand ihrer historischen Entwicklung nachvollziehbar. Dabei suchte er deutlichen Abstand zur Totalitarismustheorie.

Gegenbegriffe
Laut Herrn Münkler gäbe es seit der Demokratisierungswelle in Südeuropa und Osteuropa in den 70er/80er Jahren für den Demokratiebegriff keinen symmetrischen Gegenbegriff mehr. In der Weimarer Republik und im Kalten Krieg hätten die Begriffe Faschismus und Totalitarismus zur Verurteilung undemokratischer Staaten gedient. Allerdings kritisierte Münkler, dass diese Begriffe wissenschaftlich unpräzise Containerbegriffe seien, da sie in politischen Auseinandersetzungen als ideologische Kampfbegriffe gedient hätten. Zum Beispiel seien der Nationalsozialismus und die UdSSR beide von westlicher Seite als totalitär bezeichnet worden, wobei Hannah Arendt in ihrer Totalitarismustheorie nur den Stalinismus und Nationalsozialismus als totalitär beurteilte.

Wissenschaftlich nicht zu verwenden
Dass bei dieser Gleichsetzung des Stalinismus und des Nationalsozialismus auf systemischer Ebene über die unterschiedlichen Ziele der Ideologien hinweggetäuscht wird, muss ebenfalls angemerkt werden. Auch besteht dabei die Gefahr die Singularität des Holocaust zu verschleiern. Münklers Aussage, die die Begriffe des Faschismus und Totalitarismus als wissenschaftlich unpräzise hinstellt, kann als eine klare Kritik an der Totalitarismustheorie verstanden werden.

Inhaltliche Parallelen
Auch die weniger alte Extremismustheorie, bei der radikale linke und rechte Strömungen mit der Bezeichnung „extremistisch“ parallelisiert werden, gehört in diesem Zusammenhang. Hier geht es auch darum politische Gruppierungen zu benennen, die sich gegen das bestehende politische System aussprechen. Es geht darum, diese als Gegner auszumachen. Den jeweiligen Zielen wird dabei weniger Beachtung geschenkt. Beispielsweise bei der Gewaltausübung unterscheiden sich Linksradikale von gewalttätigen Rechten wesentlich: Wärend die einen von Zeit zu Zeit Luxuskarossen anzünden, erschießen und ermorden Neonazis in Serie Menschen, die ihnen nicht passen.
Das hat inhaltlich nichts paralleles.

Ursprung der Tyrannis
Münkler beklagt sich darüber, dass in der geschichtswissenschaftlichen Lektüre der Nationalsozialismus sowohl als Diktatur, als auch als Tyrannei bezeichnet wurde. Dies sei von großer theoretischer Relevanz, da Diktaturen, im Gegensatz zur Tyrannei, eine sinnhafte Legitimation hätten. Nach diesem Rückgriff ins letzte Jahrhundert zeichnete Münkler den Ursprung des Wortes Tyrannis nach. Tyrannis bezeichnete in der griechischen Ilias eine aristokratischen Kriegergemeinschaft, in der der währende Kampf zwischen den Adligen von einem Tyrannen beendet würde. Den Tyrannen zeichnete aus, dass er die stärksten Gewaltmittel besäße. Er würde von der Bürger_innenschaft geschätzt, weil er es schaffte, Waffenstillstand herbeizuführen.

Tyrannis in der Neuzeit

So auch in den italienischen Städten im 15. und 16.Jahrhundert: Hier hätten vom Tyrannen bezahlte Söldner_innen für Frieden gesorgt. Wichtiges Merkmal dieser Söldner_innen sei gewesen, dass sie nicht Teil der Bürger_innenschaft, also aus einem anderen Ort kamen und deshalb unparteiisch gewesen wären. Auch nach der Französischen Revolution hätten die, durch ausländische König_innen eingesetzten Söldner_innen, als Beweis gegolten, dass die König_innen der umliegenden Staaten Tyrannen seien. Das Söldner_innenheer sei also zentral für die Bestimmung der Tyrannei gewesen.

Der Tyrann bei Machiavelli
Machiavelli hingegen sähe keinen Unterschied zwischen der Monarchie und der Tyrannis. Es gäbe keine einheitliche Definition für die Tyrannis. Sie diene der Beurteilung. Anzeichen der Tyrannei sehe er bei einem Eingriff ins Eigentum anderer und bei Durchführung von Gewalt gegenüber Frauen. Dieses Verständnis werde auch bei Livius und in der Oper von Verdi aufgegriffen. Gewalt ziehe sich als Aspekt der Tyrannis durch die gesamte Ideengeschichte. Zusammenfassen könne man diese Kriterien vielleicht so, dass der Tyrann keinen Respekt vor den Sitten und Moralvorstellungen der Gesellschaft habe.

Intellektuelle und Tyrannen
Der nächste Sinnabschnitt geht es um das Bündnis von Intellektuellen und Tyrannen. Münkler verwies auf das im „Fürsten“ von Machiavelli verwendete Gleichnis, in der es um das Bündnis zwischen dem schlauen Fuchs und starken Löwen gehe. Als Beispiele für von Intellektuellen umgebene Alleinherrscher_innen nannte er Voltaire bei Friedrich dem Zweiten und Diderot bei Katarina „der Großen“. In der Literatur seien diese Figuren am Hofe der Mächtigen manchmal gut, manchmal auch schlecht dargestellt. Intellektuelle suchten diese Verbindung, weil es einfacher sei nur eine Person statt die ganze Bevölkerung von Reformplänen zu überzeugen. Mit einem Augenzwinkern zu seiner Auseinandersetzung mit der Fachschaft sagte er, es zähle die rhetorische Überlegenheit und nicht unbedingt die des besseren Arguments. Auch Heideggers und Schmitts Bündnis mit dem NS beschrieb Münkler als Versuche „den Führer zu führen“.

Intellektuelle nicht gebraucht?
Es stellt sich jedoch die Frage, ob Schmitt und Heidegger schlicht nicht gebraucht wurden, da der NS die intellektuelle Legitimation schlicht nicht nötig hatte. Fehlenden Antisemitismus müssten sich Schmitt und Heidegger zumindest nicht vorwerfen lassen…

Widerstandsrecht versus Tyrannenmord
Dannach kommt Münkler zum den Punkten Widerstandsrecht, Mord am Tyrannen und die Tyrannei der Mehrheit. Er begann mit dem Widerstandsrecht im Verständnis der Protestant_innen und unterschied hierbei zwischen Luthers und Calvins Ideen. Luther habe ein sehr konservatives Verständnis von Herrschaft. Sie gehe immer von Gott aus und dürfe daher nicht in Frage gestellt werden. Das Göttliche und Weltliche dürfe jedoch auf keinen Fall vermischt werden. Calvin hingegen versteht Herrschaft auch als wechselseitige Verpflichtung. Werden diesen vom Herrschenden nicht nachgekommen, dürfe Widerstand geleistet werden. Dieses Widerstandsrecht dürfe jedoch nur von Behörden passiv ausgeübt werden und sei verpflichtend.

Können Tyrannenlegitim sein?
Münkler fuhr fort mit den zwei Typen von Tyrannei. Die tyrannus ex defectu tituli, des Tyrannen, der ohne jegliche Legitimation an die Macht gekommen ist und der tyrannus absque exercito, bei der der Tyrann zwar legitim and die Macht gekommen ist, jedoch gegen die Sitten verstößt und seine Macht missbrauche. Hierbei holt Münkler noch einmal zum Schlag gegen hu.blogsport aus und bezeichnet die Bemerkungen über die Gruppe des 20. Juli als dumm. In unserer Folge vom 28.04. betonten wir unsere Abneigung gegenüber den militärischen Kollaborateuren des Nationalsozialismus, denen Stauffenberg lange Zeit zweifelsohne angehörte. Ein Argument, warum die Akteure des 20.Juli, die die nationalsozialistische Innenpolitik und den Vernichtungskrieg unterstützten, keine Faschist_innen gewesen seien, bringt er nicht.

Tyrannei der Mehrheit

Mit einem Sprung kam Münkler zu Toqueville und Mill, die vor der Tyrannei der Mehrheit gewarnt haben. Toquevilles Beobachtungen in den Vereinigten Staaten brachten ihn zum Schluss, dass die Tyrannis nicht aus der Monarchie, sondern aus der Demokratie erwachse. Daher sei ein Minderheitenschutz wichtig.

Kommissarische und souveräne Diktatur

Carl Schmitt trennt die kommissarische von der souveränen Diktatur. Erstere sei nach dem römischen Modell eine Herrschaftsform, die im Ausnahmezustand eingesetzt würde. Da der Ausnahmezustand außergewöhnliche Mittel nötig machte, um die verloren gegangene Ordnung wiederherzustellen, werde ein „Kommissar“ von dem eigentlichen Souverän für absehbare Zeit eingesetzt, um diese Aufgabe zu lösen. Somit stelle die kommissarische Diktatur die Institutionen nicht in Frage und sei beendet sobald die Aufgabe erledigt ist.

Unterschied für die Betroffenen?
Die souveräne Diktatur hingegen schaffe ihre Herrschaft aus eigener Kraft. Sie hätte also keine Aufgaben und verhalte sich daher wohl eher wie eine Tyrannei. Die einzige Legitimation sei der selbstreverenzielle Bezug auf die Geschichte und als eine Form von Ideologie sei sie völkisch, nationalsozialistisch oder klassenkämpferisch. Nun stellt sich die Frage inwiefern diese von Schmitt getroffene Unterscheidung sinnvoll oder gar problematisch ist. Im ausgerufene Ausnahmezustand kann in der kommissarischen Diktatur die gleichen Dinge getan werden, wie in der souveränen. Wenn die kommissarische Diktatur beendet ist und diese sich rechtfertigen muss, können die Menschen, die sich gegen sie zur Wehr gesetzt haben, längst aus dem weg geschaffen worden sein.

Diktatur des Proletariats
Einer Kritik der Diktatur des Proletariats wendete Münkler die sozialdemokratische Lesarts Engels entgegen, der bereits die Mehrheit des Proletariats in einer Demokratie als Diktatur des Proletariats bezeichnet hätte. Den Leninismus bezeichnete er hingegen als eine Diktatur von Berufsrevolutionären. Ob Trotzki daran etwas geändert hätte, wage er zu bezweifeln. Das darf als Seitenhieb auf die trotzkistischen Hochschulgruppe IYSSE gewertet werden.

Fazit
Münklers Ausführungen zur Totalitarismustheorie begrüßen wir. Dass die Begriffe keine theoretischen sondern rein politische und ideologische Begriffe seien, ist als klare Kritik an den Vertreter_innen der Totalitarimustheorie zu verstehen. Er dechiffrierte hierbei eine ideologische Auseinandersetzung, die sich wissenschaftlich gebärt. Diese Art von Kritik sollte ruhig öfter geübt werden.

Mehr Infos:

Alle Folgen Münkler-Watch:
http://hu.blogsport.de/muenkler-watch/

FAQ zu Münkler-Watch:
http://hu.blogsport.de/2015/05/12/faq-muenkler-watch/

Stellungnahme von Prof. Dr. Münkler zu Münkler-Watch:
https://www.sowi.hu-berlin.de/de/lehrbereiche/theorie-der-politik/mitteilungen


7 Antworten auf „Münkler Watch Folge 9“


  1. 1 einNeuerlicherVersuch 14. Juni 2015 um 13:17 Uhr

    Mal eine tagespolitische Zwischenfrage:

    Was lernen wir aus dieser Abhandlung praktisch im
    Umgang demokratischer Systeme mit Diktaturen und Tyranneien?
    Nichts!

    Hier kann jeder hineininterpretieren und ableiten, was er/sie will! Ein Kompass für falsch und richtig in der Entwicklung
    von Beziehungen demokratischer Staaten mit Diktaturen
    ist das nicht!
    So kann ein geschärftes innerstaatliches Gesunderhaltungssystem
    gegen Diktatureinflüsse noch ein sensibles Verhandlungsgespür
    und eine Empathie für die Menschen in Diktaturgebilden
    gefördert werden.

    Ein tagespolitisches Beispiel:
    Die EU wollte Russland, um die Machtbefugnis
    über ihre Erdgas-und Erdöllieferungen nehmen und
    mit den Rohstoffen einen Binnenhandel selbst organisieren
    mit dem Infrastrukturteileigentum der Russen.
    Auf die Weise wäre es möglich gewesen auf europäischer Kundenseite hin den Preis für die Rohstoffe durch Bieterabsprachen dramatisch zu drücken, was sofort
    eine erhebliche Wohlstandsminderung in Russland zur Folge hätte.
    Das hätte wiederum zur Folge, dass weniger Produkte
    aus Europa gekauft werden können und durch weniger russische
    Touristen die Alpenstaaten und die Mittelmeerstaaten
    wirtschaftlich genesen könnten.
    Es hätte letzlich auch die wirtschaftliche Freiheit
    und Entfaltungsfähigkeit des Einzelnen in Russland gemindert.
    Anderen Nationen also den Reichtum zu vermindern, hat enorme
    Rückkopplungseffekte.

    Nun wird der türkische Prädiktaturenapparat zwischengeschaltet.
    Die Russen wollen dorthin das für Europa vorgesehene
    Öl und Erdgas liefern.
    Nun ist Europa in seiner existentiellen Rohstofffrage
    von 2 quasi-Diktaturen abhängig!!! Darf man so unsäglich sein als Politikerschaft?????!
    Die Türken verfolgen einen starken nationalökonomischen Ansatz
    und bekommen den für unsere wirtschaftliche Genesung wichtigen
    Rohstoff als horrend gewaltiges Erpressungspotential
    zugesteckt!
    Wir sprechen von einer türkischen Elite, die mit den IS handelte und handelt, die deren
    Massenmörder nach Syrien durchlassen, mit Schleppern koalieren,
    mit dem IS Benzin-und Ölgeschäfte auf Blutbasis abschließen
    und unsere Industrien partiell sich einverleibt haben(Fernsehen
    von Deutschen),
    Automobile von Franzosen, Haushaltsgeräte(von Deutschen)),
    Zulieferindustrie, vor langem schon die Textilindustrie UND
    von DEMONSTRANTENTÖTERN.
    Die Türkei hat mit ihren Nuklearanlagen sich die Atomwaffenoption offengehalten, wahrscheinlich will sie auch wirklich Atomwaffen bauen.
    Sie leugnet immer noch den Massenmord an den Armeniern
    und übt maßgeblichen Einfluss auf die „Grauen Wölfe“
    (einer schlafenden potentiellen Terrororganisation/
    Milizenorganisation in D) aus.
    Türkische Oppositionelle können sich auch in D nicht sicher fühlen, weil deren klandestine Netze dicht gesponnen sind!
    Sie hatten dem Töten in den
    syrischen Grenzstätten trotz massivster Aufrüstung tatenlos
    zugesehen. Und dieser Erdogan würde mit solchen Pipelines
    sofort gewaltig mehr Einfluss auf und gegen die EU aufbringen können. Zwei fast-Diktatoren
    könnten einen 500Mio.-Einwohner-Kontinent wirtschaftlich
    dominieren und gefügig machen oder das Wirtschaftswachstum
    auf ihre Diktaturen konzentrieren.
    Darf man so dumm sein??!

    Natürlich könnte man Erdöl und Erdgas von anderen
    Rohstofflieferanten über LKWs, Schiffe oder alternative
    Pipelines in die EU einbringen. Und nur der Anlieferort
    hätte innerhalb der EU sein müssen. Danach hätte
    man eben seine eigenen Verteilnetze errichten müssen.

    Das hat man davon, wenn EU-Kommissare quasi temporär und
    aufgabenbegrenzt fast diktatorische Einflussnahmen ausüben können und vielleicht noch von ausländischen Geheimdiensten
    erpresst werden können!

    Für einen Politikwissneschaftler sollte die Schnittstellenkompetenz der Handelsaufrechterhaltung,Friedenswahrung, und Souveranitätswahrung gegenüber Diktaturen maßgeblich sein!
    Darauf kommt es später an!
    Wir treiben regelrecht die Russen zu den Chinesen und den Radikalarabern hin auf Ami-Geheiß! Das schadet uns in jeder Hinsicht!!!!!!!!!!
    Wir verlieren an existentiell wichtigen Direkteinfluss auf
    Russland, weil die ersten Ansprechpartner die Araber und Osmanen, die Amis und die Chinesen sein wollen.
    Das ist mehr wie dumm!

    Die Politikerschaft würde nicht ständig so einen eskalatorischen
    Mist fabrizieren, wenn sie von den Politikwissenschaften
    kritisch kommentiert würde!

    PS: Die Linksradikalen der RAF und andere russische schlafende
    Untergrundorganisationen haben auch gemordet oder waren
    darauf auch gedrillt worden.

    Auch die franzöischen Banlieu-Aufstände haben zu Todesopfern geführt.

    Linke Fanatiker haben auch den Terrorismus gegen israelische Menschen stark gefördert.
    Linke Autoabwracker und Wochenenddemonstranten lassen ihre „Glaubensbrüder“ der Punkfraktion auch im
    Suff in der Gosse liegen. Dabei ist es denen auch egal ob die aus kapputten Elternhäusern kamen. Bei Ausländern werden Sie aber auf einmal herzensgut. Es könnten ja ein paar nette Schläfer sein, man soll ja nie schlecht denken über Leute
    die gewaltige Schleppercourtagen zahlen können.
    Das dabei tyrannische Geldeinwerbung krimineller oder
    psychoterroristischer, diktatorischer und einseitiger Art
    eine Rolle spielen könnte, wäre ja ein Unding anzunehmen!

    Was hindert den IS eigentlich daran seine Ausspähtaktik
    nicht auch in Deutschland zu versuchen, um dann
    ebenso zuzuschlagen?! Die Erkenntnis, dass auch
    Terroristen über deutsche Fregatten(!) eingeschleust
    werden könnten, hat ja nicht besonders gefruchtet!

  2. 2 Administrator 15. Juni 2015 um 2:28 Uhr

    Lieber „ein neuerlicher Versuch“,
    schick deine Vorschläge und Anmerkungen doch auch an Herrn Münkler. Dort sind deine Anregungen sicher in guten Händen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Caro Meyer

  3. 3 hardy 16. Juni 2015 um 4:38 Uhr

    ach ja, wer sich hier „wissenschaftlich gebärt“ ist noch nicht ganz raus, aber ehre, wem ehre gebührt und schande, wenn sich mal einer ungebührlich gebärdet, wenn jemand im nebenzimmer einen gedanken gebiert. oder so.

    willkommen in dem teil der show, in dem es nicht mehr um die „five seconds of fame“ sondern um die „fifty minutes of shame“ geht und das publikum sich der aufführung auf der bühne anpasst. gratulation!

  4. 4 einNeuerlicherVersuch 17. Juni 2015 um 6:50 Uhr

    Im Text vom 14. Juni 2015 um 13:17 Uhr mußte es heißen:

    So kann WEDER ein geschärftes innerstaatliches Gesunderhaltungssystem
    gegen Diktatureinflüsse, noch ein sensibles Verhandlungsgespür
    und eine Empathie für die Menschen in Diktaturgebilden
    gefördert werden.

  5. 5 Alcina 18. Juni 2015 um 11:36 Uhr

    „So auch in den italienischen Städten im 15. und 16.Jahrhundert: Hier hätten vom Tyrannen bezahlte Söldner_innen für Frieden gesorgt. Wichtiges Merkmal dieser Söldner_innen sei gewesen, dass sie nicht Teil der Bürger_innenschaft, also aus einem anderen Ort kamen und deshalb unparteiisch gewesen wären. Auch nach der Französischen Revolution hätten die, durch ausländische König_innen eingesetzten Söldner_innen, als Beweis gegolten, dass die König_innen der umliegenden Staaten Tyrannen seien. Das Söldner_innenheer sei also zentral für die Bestimmung der Tyrannei gewesen.“
    Ja, Ihr Münkler-Watcher und Gender-Maniacs, so sieht er aus, der Wahn, wenn Sölderinnenheere und nicht nur Marketenderinnen (durch Hirne Nachgeborener) marschieren. Fehlen die Tyrann_innen im ersten und letzten Satz. Wenn schon, dann bitte, bitte konsequent! Lesbarkeit hin oder her. Nein, natürlich NICHT. Ihr wollt doch erst genommen werden. Der erste Schritt dazu ist gedankliche Klarheit und nicht Gendern um jeden Preis.
    Abgesehen von diesen Formalitäten (?) finde ich Euren Blog wichtig. Macht weiter!!!

  6. 6 Söldner_in 18. Juni 2015 um 13:26 Uhr

    Söldner_innen

    Ihr habt echt nicht alle Latten am Zaun :-) .

  7. 7 @Söldner_in 19. Juni 2015 um 15:50 Uhr

    Also weibliche Ninjas im alten Japan gab es(siehe ntv),
    Weibliche Spioninnen und Attentäterinnen gibt und gab es zu Hauf(berüchtigte Schwarze Witwen aus Tschetschenien,
    allgemein islamische Selbstmordattentäterinnen, weibliche
    Terrorbrigaden gibt es, weibliche Kombatantinnen der SS,
    der Roten Armee, von Maos Truppen, der Totenkopf-SS im KZ fast (50%), in der US-Armee, kastrierende Viet-Kong-Soldatinnen als Prostituierte getarnt im Vietnamkrieg, weibliche
    Leibgarden(siehe Gadaffi-nicht alle waren sexuelle
    Gespielinnen), weibliche Scharfschützinnen, Kampfpilotinnen usw. usw. ! Eine britische IS-Kämpferin führt Kampfverbände aus Kindern im IS-Gebiet(siehe Nachrichten).
    Die Farc-Rebellen und viele Mafia-Clans haben weibliche
    Kommandantinnen.

    Das von diesen vielen menschlichen Mordmaschinen keine
    freiwillig in Kampfverbänden oder solo für eine andere Nationalität gewirkt haben soll, ist absurd.
    Bei den Spioninnen gibt es auch zahlreiche Doppelagentinnen.

    Afrikanische Söldnerinnen haben im Irak die US-Truppen
    zeitweise ersetzt!

    Frauen als Kampfmaschinen zu unterschätzen ist ein gewaltiger
    Fehler!!!

    Zum Lachen ist nur Eure Voreiligkeit, Selbstgewissheit,
    Obrigkeitsloyalität,Ignoranz,
    groteske feministisch-moralische Überhöhung und ein schwach ausgeprägtes Urteilsvermögen und rührseliges naives Machogehabe.
    Kurz: Ihr seid perfekt für die da oben!

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