Studierendenparlament kritisiert Unileitung

In der letzten Sitzung des Studierendenparlaments haben die Delegierten eine Resolution verabschieden, die u.a. die Universitätsleitung kritisiert. Die Universitätsleitung hatte am 11.5.20015 nach der massiven medialen Berichterstattung über die Aktion „Münkler-Watch“ eine Stellungnahme veröffentlicht. In dieser wird den protestierenden Studierenden vorgeworfen, sie würden wissenschaftliche Standards verletzten und ultimativ aufgefordert, „aus der Anonymität heraus zu treten“. Dies und zwei weitere Stellungnahmen der Profs am Institut für Geschichte und am Sowi-Institut missbilligt das Stupa nun.

Das Vorgehen der Profs sei kein freier wissenschaftlicher Austausch. Statt dessen verfestige das Auftreten der Profs und der Unileitung Machtdiynamiken und Herrschaftsverhältnisse im universitären Betrieb. Erst dies zwinge kritische Studierende in die Anonymität. Unter anderem deshalb sei Anonymität generell anzustreben. Weiter fordert das Studierendenparlament dazu auf, „sich politisch zu äußern“ und „Herrschaft kritisch zu hinterfragen“.

Eingebracht wurde der Antrag von der Stupa-Gruppe der trotzkistischen Jugendorganisation IYSSE. Die aktuelle Beschlussversion geht auf einen Änderungsantrag der Offenen Liste kritischer Studierender (OLKS) zurück.

Mehr Infos:

Die Aktion „Münkler-Watch“:
http://hu.blogsport.de/muenkler-watch/

Jubel-Artikel der IYSSE:
https://www.wsws.org/de/articles/2015/06/13/stup-j13.html

Der RCDS schäumt:
https://de-de.facebook.com/pages/RCDS-Hochschulgruppe-der-HU-Berlin/140711495976222

Der ursprüngliche Antrag der IYSSE:
https://gremien.hu-berlin.de/de/stupa/sitzungen/2015/06-11/3_antrag_iysse_meinungsfreiheit.pdf


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