Archiv der Kategorie 'Eurozentrismus'

Münkler-Watch: Prof fühlt sich falsch verstanden und denunziert

Studierende der Humboldt-Universität zu Berlin begleiten in einem Blogprojekt die Vorlesung des Professors Herfried Münkler. Dabei fassen sie zuerst seine inhaltlichen Aussagen aus der Veranstaltung „Politische Theorie und Ideengeschichte“ wöchentlich zusammen, um im Folgenden ausgewählte Zitate des Professors zu kommentieren und zu kontextualisieren. Damit sorgten die Studierenden für ein über die Universität reichendes Echo. Das erste Mal seit Beginn des Projekts wendet sich der kritisierte Professor nun per Blog-Kommentar an die Studierenden: „Selbstverständlich sind die Äußerungen (…) so nie gemacht worden“ verteidigt er sich. Caro Meyer, SprecherIn von HU-Blogsport.de sagt dazu: „Das typische Populist_innenverhalten. Erst auf die Pauke hauen, und es bei Kritik dann gar nicht so gemeint haben…“
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Münkler-Watch: Studierende starten Diskussionsprojekt, Prof. reagiert mit Beleidigungen

Herfried Münkler ist am humboldt’schen Institut für Sozialwissenschaften in Berlin eine kontroverse Figur für Studierende. In wöchentlichen Abständen veröffentlicht die Gruppe hu.blogsport.de kurze Zusammenfassungen seiner Vorlesung „Politische Theorie und Ideengeschichte“. Der Lehrstuhlinhaber beschimpft sie dafür als „erbärmliche Feiglinge“. „Wir möchten dokumentieren und aufzeigen, was die Militarisierung der Hochschule konkret für den universitären Alltag bedeutet“ sagt dagegen Caro Meyer, Sprecherin der Initiative „hu.blogsport.de“.
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Münkler-Watch 4: „Erbärmlicher Feigling!“

vom 05.05.2015

In der Vorlesung zu „Verfassungsmodell und Verfassungsnormen“ kritisiert der Lehrstuhlinhaber für Politische Theorie an der HU, Prof. Dr. Herfried Münkler das studentische Projekt „Münkler-Watch“ u.a. als „erbärmlich“ und „feige“. Das Projekt berichtet kritisch über seine Veranstaltungen. Darüber hinaus dekonstruierte er Legitimationserzählungen für Herrschaft.
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Münkler-Watch Folge 3b

vom 28.4.2015

Nation und Staat: Münkler als Theoretiker der Subversion

Münklers Vorlesung zu Staat und Nation: Kaum Rassismus, kaum Sexismus, eine kritische Distanz zu Eurozentrismus und jede Menge Anknüpftpunkte für emanzipatorisches Handeln. Fast ließt sich Münkler als Theoretiker der Subversion. Doch Münkler wäre nicht „der Münkler“, wenn nicht an den entscheidenen Stellen der liberale pro-Europäer großdeutscher Prägung durchschimmerte.
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Veranstaltung zu Hochschulen zwischen Diskriminierung und Dekolonialisierung

Am Montag, 04. 05. um 19:00 veranstaltet die GraasrootsAkademie im Haus der Demokratie (Robert-Havemann-Saal), Greifswalder Straße 4 eine Diskussionsrunde zu „Der Turm des Privilegs? Hochschulen zwischen Diskriminierung und Dekolonialisierung“

Mehr Infos:
http://www.hausderdemokratie.de/artikel/programm.php4#1318
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Münkler-Watch Folge 3a

vom 28.4.2015

Vorlesung zu Staat und Nation mit einem Lehrstück für eurozentristischen Chauvinismus

Eingebettet in die Erläuterungen der Konzepte Staat, Nation und Nationalstaat lieferte Prof. Dr. Münkler, der Lehrstuhlinhaber für Politische Theorie am Sowi-Institut der HU ein anschauliches Lehrbeispiel für eurozentristischen Chauvinismus. Ohne jegliches kritisches Hinterfragen postulierte er die Möglichkeit und Notwendigkeit der Übertragung europäischer Ordnungsvorstellungen auf andere Regionen und Menschen.
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Münkler-Watch Folge 2

vom 21.04.2015

Die zweite Vorlesung des Professors für Politische Theorie und Ideengeschichte, Herfried Münkler sollte den Unterschied zwischen Politik und Politischem charakterisieren. Dazu galoppierte er mit einer gehörigen Portion namedropping durch 2000 Jahre des politischen Denkens. Besonderes Gewicht verlieh er dabei Nicola Macchiavelli und dem Faschisten Carl Schmitt. Unterm Strich kam Münkler mit wenig Gepoltere aus. Neben häufigen Belustigungen bezüglich des „Genderns“ leistet sich Münkler einen schwer verdaulichen Spruch zur scheinheilig geführten Debatte bzgl. der aktuell im Mittelmeer ertrunkenen Todesopfer europäischer Festungspolitik.
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Münkler-Watch Folge 1

vom 14.04.2015

Archive, Labore und Verbindungsgänge gewürzt mit Eurozentrismus und Wessi-Chauvinismus
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Ein Offener Brief – eine offene Bilanz

Am 4.2. verteilten Studierende der Sozialwissenschaft einen Offenen Brief an einen Dozenten ihres Instituts an der HU Berlin. Die beteiligten Studierenden kritisierten den Dozenten der Vorlesung „Soziologische Theorie“, sowie seine Zuhörer_innen. Dieser Beitrag bilanziert die darauffolgende Debatte. Zwar wurde diese zumeist auf oberflächliche Weise geführt, dennoch möchten die Verfasser_innen hier auch auf inhaltliche Kritiken eingehen. Der Verlauf der Debatte, so ihr Resümee, zeigte das fehlende existenzielle Verständnis der Studierenden für Kritik an Rassismus und Eurozentrismus. Für emanzipatorische Politik jenseits des linken Mainstreams sind das dunkle Wolken am Horizont.
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„Erstis und Gutmenschen einträglich versammelt“?

In dem hier veröffentlichenten und leicht bearbeiteten Kommentar einer Leser_in unseres Blogs wird kritisiert, das wir unseren Protest nicht zuendedenken würden. Diese Ansicht stützt die Autor_in auf die Feststellung, das in einer Universität mit offenen Diskurs sich diese selber abschaffen würde, weil sie dann als Selektionsinstrument der bürgerlichen Gesellschaft und als Wertschöpfungsort nicht mehr taugen würde.
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